Dein Alter ist eine Zahl

Egal wie alt Du gerade bist. Bist Du Dir bewusst wie Du Dir Dein Alter vorstellst? Wie sehen die Bilder in Deinem Kopf aus?

Ich bin 1966 geboren. Ja, das Bild oben zeigt mich. Viele meiner gleichaltrigen Freunde und Bekannte denken schon an die Rente oder fangen an ihre Wehwehchen zu zählen.

Mir wird dann immer wieder klar: Wir programmieren uns auf das Altern mit allen negativen Begleiterscheinungen. Das geschieht unbewusst. Wir setzen einfach eine jahrtausendelange Tradition fort.

Mit diesem Artikel möchte ich zum Nachdenken anregen: Wie wir altern ist nicht in Stein gemeißelt, sondern wir haben großen Einfluss darauf. Dazu brauchen wir aber das Bewusstsein, wie wir in Bezug auf unser Alter denken und welche Erwartungen wir haben. Erst dann können wir etwas verändern.

Bewusst das Alter gestalten ist für Fortgeschrittene

Warum? Weil am Altern soooo viele Glaubenssätze hängen. Deswegen ist es schwer diesen Automatismus zu stoppen. Wir müssen erst mühsam aus einem reißenden Fluss von tradierten und von uns akzeptierten Glaubensüberzeugungen ausbrechen. Das braucht Energie und Entschlossenheit.

Die gute Nachricht ist: Je mehr Menschen ihre Glaubenssätze in Bezug auf ihr Alter verändern umso einfacher wird es für alle: Dem Fluss wird die Energie entzogen.

Wie programmieren wir uns aufs Alter?

Wir erschaffen mit unseren Gedanken unsere Wirklichkeit, also auch unseren Körper. Unser innerer Monolog spiegelt unsere Überzeugungen wider und spielt sie in einer Endlosschleife. Je bewusster wir uns sind, was wir glauben umso genauer verstehen wir was für eine Realität wir erschaffen.

Wenn wir etwas ständig wiederholen, dann wird es Realität

Beispiel:

Mein Vater (82) hat Polyneuropathie in den Beinen. Warum bei ihm die sensiblen Nerven geschädigt werden ist unklar. Er hat weder Diabetes noch ist er alkoholkrank. Er ist Arzt und weiß daher viel zu gut Bescheid. Er erzählt uns seit vielen Jahren, dass diese Polyneuropathie sehr schmerzhaft werden wird.

Ich konnte ihm das Konzept, dass er Einfluss auf seine Krankheit hat nicht vermitteln. Das war zu fremd für ihn. Die Frage, die ich mir nun stelle ist: Hätte er heute weniger Schmerzen, wenn er die Energie, die er in seine Programmierung gesteckt hat, in einen anderen Krankheitsverlauf investiert hätte?

Das ist reine Spekulation. Aber warum sollen wir nicht versuchen bewusst Einfluss auf unseren Körper und das Altern zu nehmen?

Taufe Inge Oma und Opa
Meine Mutter ist bei meiner Taufe 26 und ihre Mutter 56 Jahre alt.

Das Alter  verändert sich

Wir sehen heute viel jünger als noch vor zwei Generationen: Meine Großmütter sahen mit Mitte 50  so aus:

Oma Paula und Inge

Meine Omas haben zwei Kriege erlebt. Beide haben ein Kind durch Krankheit verloren. Besonders meiner Oma mütterlicherseits (unten) sieht alt aus. Sie wurde nur 66 Jahre alt. Die andere 77 Jahre.

Oma und ich

Die allgemeine Lebenserwartung steigt. Meine Mutter sieht mit fast 80 Jahren so aus wie die Generation davor mit Mitte 60. Auch ihre Ausstrahlung ist anders als ich sie von der Oma-Generation in Erinnerung habe.

Wir können noch fitter und jünger sein als die Generationen vor uns. Von diesem langen Leben haben wir mehr, wenn wir möglichst gesund sind.

Glaubensüberzeugungen zum Alter, die ich um mich herum höre

  • Alles geht langsamer
  • Der Körper ist verbraucht
  • Falten gehören dazu
  • Die Sinne lassen nach
  • Chronische Krankheiten sind normal
  • Degeneration zeigt sich überall: Von Gliedersteifigkeit bis Haarausfall

Wie kommen wir raus aus dieser Programmierung?

1. Innere Begrenzungen aufdecken

Glaubenssätze erschaffen innere Grenzen, die uns in einen unsichtbaren Käfig sperren. Wie vertrackt das ist, habe ich erst begriffen als mir meine eigenen aufgefallen sind.

Beispiel:

Mein Mann fragte mich kurz vor meinem 50. Geburtstag, was ich am liebsten tun würde. Am Meer picknicken, antwortete ich. Im selben Moment sagte meine innere Stimme: Das geht nicht. Im Februar ist es viel zu kalt an der Ostsee.

Wer sagt denn, dass das nicht geht? Nur ich. Ich war auf eine total überflüssige innere Begrenzung gestoßen. Ich war erschrocken darüber, dass ich mich immer noch ständig selbst begrenze, obwohl ich schon so lange daran arbeite bewusster zu werden.

Ostsee
Unser Picknick im Februar 2016 an der Ostsee

Frage Deinen inneren Monolog, was Du über das Altern denkst und reflektiere das:

Manche von uns ekeln sich regelrecht vor alten Menschen. Sie lehnen das Altwerden ab und packen damit umso mehr Energie in den traditionellen Weg des Alterns.

2. Ein unterstützender Freundeskreis

Ich habe Freunde und Bekannte aus allen Altersgruppen. Ich bekomme dadurch mit, was sie bewegt und bleibe flexibler. Mein Horizont erweitert sich und ich schaue über den eigenen Tellerrand. Damit banne ich die Gefahr zu sehr in meinem eigenen Saft zu schmoren.

Einsamkeit ist eine wichtige Ursache vieler Krankheiten, besonders im Alter. Ein unterstützender Freundeskreis ist für unsere Lebensqualität sehr wichtig. Deswegen investiere ich darin Zeit und Energie.

3. Regeneration

Statt dem ausgetretenen Pfad der Degeneration zu folgen und sich darauf zu konzentrieren was alles verloren geht stecke ich meine Energie lieber in Regeneration.

Regeneration ist natürlich: Wir erneuern unsere Hautzellen alle 7 Tage und alle 7 Jahre haben wir uns fast vollständig runderneuert.

Setze eine Intention zur Regeneration:

Unser Körper kennt den Zustand der Ganzheit aus der Kindheit. Wir können ihn als Ankerpunkt für unsere Intention zur Regeneration nutzen, die zum Beispiel heißen kann: Orientiere Dich am Ursprungszustand.

Worauf konzentrierst Du Dich?

Du erschaffst automatisch mehr von dem auf das wir uns konzentrieren.

Beispiel:

Einer meiner Glaubensüberzeugungen ist, dass Falten zum Altwerden dazu gehören. Ich habe seit meiner Jungend daran gearbeitet, dass ich wenn ich schon Falten bekomme, es wenigstens Lachfalten sind. Das hat geklappt. Jetzt versuche ich mich nicht auf die Falten zu konzentrieren, sondern auf die glatte Haut.

Ich konzentriere mich so nicht auf den Mangel sondern auf die Fülle und erschaffe davon mehr.

Such Dir einen Regenerations-Buddy

Mein Mann und ich bilden ein Regenerations-Team. Wir motivieren uns gegenseitig dranzubleiben.

Inge Elphi
September 2019

Was ich bisher an Regeneration erreicht habe ist gemischt:

  • Ich wollte keine Alterssichtigkeitsbrille und habe folgendes erschaffen: Das eine Auge sieht gut in der Weite und das andere in der Nähe. Gegen Ermüdungserscheinungen trage ich bei langen Autofahrten und wenn ich viel lese eine Brille.
  • In meinem Unterkiefer habe ich die Zahnstellung verändert. Ein Zahn war gefährlich aus der Reihe getanzt.
  • Mein Haar ist noch fast dunkel.
  • Ich bin gesund.
  • Ich habe „normale“ Falten im Gesicht.

4. Durchhalten

Wenn ich mit Regeneration arbeite, nutze ich das Unterbewusstsein. Ich setze eine Intention und lasse meinen Körper machen. Denn ich kann nicht kontrollieren welche Zellen was tun sollen.

Es gibt leider keine objektive Anzeige, die den Erfolg meiner Regenerations-Bemühungen dokumentiert. Deswegen ist es so einfach sich entmutigen zu lassen und zu schnell aufzugeben.

Ich mache mir immer wieder klar: Ich habe nichts zu verlieren und viel zu gewinnen.

5. Ich achte (auf) mich

Was ist mit Cremes und Co? Den vielen Ernährungsratschlägen: Kein Zucker, kein Mehl, kein Fleisch?

Alles Quatsch?

Um im Alter gesund zu bleiben sollten wir das tun, was zu uns passt und nicht das, was uns Medien und Konzerne suggerieren. Auch hier ist das Sich-selbst-kennen das Allerwichtigste und unsere Richtschnur.

Allem was schwarz-weiß dargestellt wird stehe ich skeptisch gegenüber. Strikte Regeln sind nicht mein Ding. Wenn Dir Regeln helfen, nutze sie!

Alles was uns unterstützt und nicht arm macht ist erlaubt.

So achte ich auf mich:

  • Ich gehe bewusst mit Ernährung um und versuche meinem Körper zu achten. Alte Automatismen, wie Frust mit Schokolade zu bekämpfen, kommen immer wieder durch. Ich werde mir aber bewusster, warum ich etwas tue.
  • Ich meditiere.
  • Ich habe mich gegen einen Sportverein und für das Isländisch lernen entschieden weil ich nicht mehr als einen festen Termin die Woche haben will.
  • Ich bin Optimistin. Optimisten leben länger und bleiben gesünder. Zum Glück ist Optimismus erlernbar.

Stress hat Auswirkungen

Zum Beispiel auf die Knochendichte und die Hautelastizität: Wir sehen es Menschen an, wenn sie ein hartes Leben haben.

Wie sieht es bei Dir aus mit:

  • Lebenseinstellung
  • Ernährung
  • Lebensstil
  • Was findest Du schwierig und könntest Du vereinfachen?

6. Mein Alter ist dynamisch

Ich sehe nicht immer gleich jung aus. Das hängt mit meiner Ausstrahlung zusammen, die jeden Tag anders ist.

  • Als meine Augenärztin feststellte, dass wir fast gleich alt sind, hat sie die Augen  aufgerissen vor Staunen. Da hatte ich wohl einen jungen Tag.
  • Manchmal schaue ich in den Spiegel und denke: Oh je, meine Regenerations-Experimente bringen gar nichts.

Ist unser Ich zeitlos?

Meinen Eltern sagen sie fühlen sich innerlich wie mit 16. Das kann ich nicht bestätigen. Ich fühle mich zwar nicht wie 53 – keine Ahnung wie man sich da fühlen soll – aber viel weniger unsicher als vor 30 Jahren. Ich fühle mich auch wohler in meiner Haut und schätze das Leben mehr.

Alter als Ausrede

Viele von uns benutzen das Alter als Ausrede dafür sich nicht mehr ändern zu müssen.

Als ob es dafür eine klare Grenze gibt: Ab hier kann ich nichts mehr ändern

Dass alte Menschen nicht in der Lage sind sich zu ändern habe ich lange geglaubt. Bis meine Schwiegermutter mir das Gegenteil bewiesen hat: Mit Mitte 70 hat sie erfolgreich grundsätzliche Lebenseinstellungen geändert.

Viele meiner älteren Klienten denken auch, sie wären zu alt für Veränderungen. Wenn sie dafür offen sind, spiegele ich ihnen dass es sich hierbei um einen Glaubenssatz und nicht um eine Tatsache handelt.

Wir sind nie zu alt um etwas zu ändern

Beispiel:

Marius Kursawe interviewt in seinem Buch: Berge versetzen für Anfänger (S. 68ff) eine 70-jährige, die im Rentenalter angefangen hat Klavier zu spielen. Sie erzählt, durch wie viele Glaubensüberzeugungen sie sich kämpfen musste bis sie sich getraut hat an der Tür der Klavierlehrerin zu klingeln.

Unsere Zeit ist begrenzt

Wir sterben alle. Zeit ist integraler Bestandteil unserer Realität. Sie ist begrenzt und wir sind auf der Durchreise. Die einzige Konstante der Zeit ist die Veränderung. Lasst uns das nutzen und das Beste aus unserem Leben zu machen.

Das Alter ist eine Zahl

Das Alter steht in unserem Pass. Es gibt die Zeitspanne an, die wir hier sind. Es diktiert aber nicht wie wir uns fühlen und wie wir leben sollen. Du bist nicht Dein Alter. Du bleibst Du, Dein ganzes Leben lang.

Es gibt keine allgemeingültigen Vorschriften fürs Alter

Wir können uns nur an uns selbst orientieren. Wir gehen aber keine großen Risiken ein, wenn wir unsere Glaubenssätze ab und zu gründlich ausmisten.

Füllt Euer Leben mit den Dingen, die Euch wichtig sind.

Wenn ich als weise alte Frau im Schaukelstuhl sitze, möchte ich mich nicht mit meinen Zipperlein, sondern mit meinem erfüllten Leben beschäftigen.

Ich wollte mit diesem Artikel unser Denken über das Altern etwas durchschütteln. Ich hoffe, das ist mir gelungen. Danke, dass Ihr mit mir hinterfragt habt, was wir über das Altern glauben.

Du möchtest mehr über Deine tiefsitzenden Glaubenssätze herausfinden? Kontaktiere mich für eine Energiearbeits-Sitzung.

Links:

Bücher:

  • Marius Kursawe: Berge versetzen für Anfänger
  • Lynne Mc Taggert: Intention
  • Lissa Rankin: Warum Gedanken stärker sind als Medizin
  • Dr. Joe Dispensa: Werde ÜbernatürlichRüdiger
  • Rüdiger Dahlke: Krankheit als Weg
  • Martin Seligman: Learned Optimism

Bilder: Privat

© Inge Schumacher

Über Glück und Zufriedenheit

Im 2. Artikel zum Thema Glück untersuche ich was Glück mit Neid und Empathie zu tun hat und ob sich aus unserem Glück Verantwortung für andere ableitet. Außerdem könnt Ihr zwei Glückslisten bewundern und mit mir über Zufriedenheit nachdenken.

Wir haben eine Glücks-Kultur

Wie wichtig Glück uns ist zeigt die Glücksforschung. Die längste Studie startete 1937 und läuft immer noch. George Vaillant, Psychiatrieprofessor aus Harvard, leitet sie seit 42 Jahren.

Vaillant fand heraus: Das Wichtigste sind Beziehungen. Glückliche Menschen essen gesund, rauchen nicht, trinken Alkohol in Maßen, leben bis zur Lebensmitte in einer stabilen Beziehung und sind auch im Ruhestand aktiv.

Glück, das ist eine gute Gesundheit und ein schlechtes Gedächtnis. Ernest Hemingway

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Wir wünschen einander Glück zum Geburtstag, zu Prüfungen oder für eine sichere Reise. Das ist fester Bestandteil unserer Kultur. Wir verschenken deswegen auch gerne Glückssymbole:

Vierblättriges Kleeblatt: Eines zu finden bedeutet Glück, da sie selten sind. Früher wurde es in die Kleidung eingenäht um Reisende zu beschützen.

Schwein: Das Schwein symbolisiert seit hunderten von Jahren Stärke, Fruchtbarkeit und Wohlstand. Wer im Mittelalter ein Schwein besaß war reich. Wir sagen heute noch: „Du hast Schwein“, wenn jemand Glück hat.

Hufeisen: Die Römer haben das Hufeisen zum Schutz der Pferde erfunden. Eisen war kostbar und deswegen brachte es Glück eines zu finden. Es wurde oft über dem Haus- oder Stalleingang befestigt, als Schutz vor dem Teufel und bösen Geistern.

Glück als Verkaufsmethode

Marketingexperten nutzen diese Glückskultur um uns Produkte mit einem Glücksversprechen zu verkaufen: Das Titelbild zeigt den Deckel eines Marmeladenglases, im Bild unten wird Balsamico Essig angeboten, eine populäre Zeitschrift hat den Namen Happiness.

Glück Produkt
Gesehen im Supermarkt, keine bezahlte Werbung

Einiges im Zusammenhang mit Glück macht mich nachdenklich. Folgende Fragen habe ich mir gestellt und ich bin gespannt auf Eure Meinung.

  1. Sollen wir unser Glück teilen?
  2. Werden wir glücklich, wenn wir andere glücklich machen?
  3. Bedeutet persönliches Glück Verantwortung?

Der Neidfaktor

Geteiltes Glück ist doppeltes Glück. Erzählen wir anderen von Dingen, die uns glücklich machen, teilen wir ein gutes Gefühl. Schön ist, wenn sich unser Gegenüber auch darüber freuen kann. Es besteht aber die Gefahr, dass er sich ausgeschlossen fühlt.

Ich bekomme im Freundeskreis manchmal mit, dass glückliche Ereignisse nicht geteilt werden. Der Grund dafür ist die Angst Neid hervorzurufen.

Der Grad zwischen Glück mit-teilen und prahlen kann schmal sein

Mein Neidmuskel ist glücklicherweise unterentwickelt. Ich freue mir gerne ein Loch in den Bauch für andere. Das macht mich glücklich und vereinfacht die Arbeit mit meinen Klienten.

Empathie hilft

Mit ein wenig Empathie gewürzt solltest Du Dein Glück teilen, finde ich. Lass Dein Glück ansteckend sein! Dazu sollte Dir bewusst sein was beim Teilen mitschwingt.

Kommunikation von Glück auf Augenhöhe

Bei mir regt sich sofort Widerstand, wenn jemand angibt, predigt oder missioniert. Das kommt bei mir an als: Ich weiß es besser und Das was Du tust ist falsch. Ich fühle mich dann klein.

Angebote machen und von sich erzählen ist okay. So versuche ich das in meinen Blogartikeln und in meiner Praxis. Denn keiner von uns ist mehr wert als ein anderer.

Letztens staunte ein Teilnehmer meines Workshops: Ich hätte nicht gedacht, dass Du mit Selbstakzeptanz Probleme hast.

Wir sind alle Experten in verschiedensten Bereichen. Das bedeutet nicht, dass wir überall gleich gut sind. Deswegen bin ich skeptisch gegenüber Gurus und Menschen, die meinen auf alles eine Antwort zu haben.

Ich höre mich manchmal sicher schlau an, ich habe aber auch noch einiges zu lernen, wie wir alle.

Erwischt!

Wenn, ich merke, dass ich negativ reagiere, wenn jemand sein Glück teilt, habe ich die Aufgabe hinzusehen. Da lohnt es sich nachzuforschen anstatt automatisch auf Abwehr zu gehen. Was genau hat mich getriggert und warum? Wo habe ich einen Mangel, den es zu beheben gilt?

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Anderen helfen um glücklich zu werden?

Ich bin damit nicht einverstanden

Anderen zu dienen wird von vielen Religionen zum Ideal erklärt. Ich kenne das aus meiner katholischen Jugend. Jahrhundertelang wurde das Dienen dazu benutzt um Menschen klein zu halten und auf eine Belohnung nach dem Tod zu vertrösten.

Momentan lese ich immer wieder im Rahmen von Tipps zur Persönlichkeitsentwicklung, dass man andere glücklich machen soll, um glücklich zu werden. Z.B.:

„Mache jeden Tag einen Menschen glücklich“. Laura Seiler, S. 29

Was mich daran stört, ist die manipulative Komponente. Sich opfern hilft keinem. Generationen von Frauen haben sich hintangestellt und sind für die Familie und für andere da gewesen. Diese Zeit geht zwar langsam zu Ende, aber wir Frauen schultern immer noch viel zu viel. Und wenn Bedürfnisse dauerhaft ignoriert werden, dann macht das krank.

Wir können erst dann unsere Energie verschenken und anderen helfen, wenn wir genug davon haben. Inge

Zuerst muss es mir gut gehen bevor ich andere unterstütze

Das habe ich mühsam gelernt als meine Kinder klein waren und ich regelmäßig über meine Grenzen gegangen und auf die Nase gefallen bin. In meiner Verantwortung liegt es, sich zuerst um mich zu kümmern. Erst dann kann ich Energie sammeln, die ich dann mit anderen teilen kann.

Seit die Kinder größer sind tue ich das. Ich habe mir als Selbstständige und Nichtalleinverdiener die Voraussetzungen dafür geschaffen. Außerdem ist einer meiner grundlegenden Werte, andere zu unterstützen.

Ich begleite mit meinem Mann zusammen immer wieder Menschen in schwierigen Situationen. Wir evaluieren dabei, wo die Grenze unserer Kraft liegt, damit wir nachher nicht denen, denen wir geholfen haben vorwerfen, sie hätten uns ausgenutzt.

Weg mit dem schlechten Gewissen. Du kommst zuerst. Inge

Du bist kein schlechter Mensch, wenn Du Dich um Dich selbst kümmerst. Im Gegenteil. Dadurch schaffst Du erst die Basis, Dich irgendwann auch um andere kümmern zu können.

Anderen zu helfen macht nur glücklich, wenn wir dabei auf uns selber achten.

inge herz

 3. Bedeutet persönliches Glück Verantwortung?

Wir können anderen mehr geben wenn wir glücklich sind. Glückliche Menschen sind weniger mit sich selbst beschäftigt. Sie sind freundlicher und hilfsbereiter.

Eine moralische Verpflichtung kann ich daraus nicht ableiten.

Auch wenn wir das im Alltag nicht sehen können: Wir sind mit allem um uns herum verbunden und deswegen macht das was wir tun oder nicht tun einen Unterschied.

Jede noch so kleine Handlung des Mitgefühls verleiht dem Leben Sinn und Bedeutung. Dalai Lama, S. 36

Ich übernehme grundsätzlich gerne Verantwortung. Das fällt mir leicht weil ich extravertiert und neugierig bin. Es macht mir Spaß und erfüllt mich mit Zufriedenheit.

  • Ich habe ein Wahllokal geleitet
  • War Schöffe
  • Engagiere mich in der Flüchtlingsarbeit
  • Bin Elternvertreterin

Das bedeutet nicht, dass Du das auch tun musst. Dir fallen andere Dinge leicht und die kannst Du einbringen, wenn Du möchtest.

Es muss nichts Großes sein

Ich bin mit vielen sehr unterschiedlichen Frauen vernetzt, die alle auf ihre Art und Weise ihren Beitrag leisten.  Wir müssen keine Riesenaufgaben stemmen. Ich möchte an dieser Stelle besonders die vielen unsichtbaren Leistungen für die Allgemeinheit würdigen, die von uns allen jeden Tag erbracht werden.

Beispiel:

Jeder Mensch, der in diesen schwierigen Zeiten Kinder nach bestem Wissen und Gewissen großzieht tut sehr viel für die Allgemeinheit.

Mehr Mitgefühl, Güte, Freundlichkeit und Toleranz bringen uns mehr Frieden. Dalai Lama S. 65

Was ich für mein Glück tue: Ich strebe nach Zufriedenheit

Glück ist auf der Durchreise, wie alle anderen Gefühle auch. Kaum ist es da ist es wieder weg. Hinterherhecheln ist anstrengend. Ich versuche daher Glücksmomente anzuziehen indem ich für Zufriedenheit sorge.

Zu-frieden-heit ist ein tolles Wort, weil es das Wort Frieden beinhaltet.

Unzufriedenheit als Frühwarnsystem

Um zufriedener zu werden brauche ich die Unzufriedenheit. Sie zeigt mir, wo es nicht rund läuft und wo ich etwas ändern muss. Ich arbeite daran, meine Unzufriedenheit rechtzeitig zu erkennen damit Situationen nicht eskalieren und ich anfange zu kämpfen.

Wir kämpfen zu viel

Viele von uns befinden sich in einem ständigen Krieg; mit sich oder mit den äußeren Umständen. Sie sind von Stresshormonen überflutet, die sie langfristig krank machen.

Beispiel:

Eine Klientin von mir hatte mehrere Autoimmunerkrankungen und  forschte nach den Ursachen dafür. Sie suchte sich Hilfe und war fast alle Autoimmunkrankheiten los als sie zu mir kam.

Wir haben herausgefunden, dass ihr Kampfautomatismus besonders stark ausgeprägt war. Warum kämpfte sie ständig? Sie war ein allein überlebender Drilling und musste schon im Mutterleib ums Überleben kämpfen. Das ging im Elternhaus weiter: Ihre Kindheit war sehr schwierig. Kämpfen war ihre Überlebensstrategie und sie hat gut funktioniert.

Als Erwachsene hatte sie das Kämpfen nicht mehr nötig, aber sie kannte nichts anderes. Diesen tief verwurzelten Automatismus abzustellen darum ging es in unserer gemeinsamen Arbeit. Das zu ändern klappt nur, wenn man sich dessen bewusst wird und dann aktiv gegensteuern kann.

Kämpfen ist für Ausnahmesituationen reserviert, die meine gesamte Kraft brauchen. Langfristig ist meine Energie besser auf meinem Zufriedenheitskonto angelegt: Eines meiner Lebensziele ist: Als alte Frau weise und zufrieden strickend in einem Schaukelstuhl zu sitzen.

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Eine Glücksliste als Beitrag zu mehr Zufriedenheit

Bei akutem Glücksbedürfnis kann uns eine Glücksliste zeigen was uns hilft. Hier zwei Beispiele:

Die Blogexpertin Anna Koschinski hat eine Glücksliste in ihrem Blogartikel Was wirklich wichtig ist veröffentlicht, die ich teilen darf.

1. Annas Glücksliste

Das kann ich ganz alleine herstellen:

  • Einen richtig guten Kaffee trinken (gehen).
  • Frühstücken gehen (zuhause ist es auch schön, aber ein Frühstücksbuffet ist noch mal besser).
  • Spazieren gehen (am liebsten durch den Wald, aber Park tut´s auch).
  • Musik hören (laut) und
  • dazu tanzen (egal ob in der Disko oder in der Küche) und
  • dazu singen (das dann doch lieber nicht in der Disko).
  • Eis essen (in der Eisdiele ist schon mega – aber zur Not geht auch eins auf die Hand).
  • In der Sonne sitzen.
  • Joggen gehen.
  • Einen Sonnenuntergang anschauen.
  • Etwas schreiben (am besten per Hand).
  • Malen.
  • Ein neues Buch kaufen.

Dafür brauche ich andere Menschen:

  • Gute Gespräche.
  • Rumtoben mit meinem Sohn.
  • Filme schauen (ich weiß, dass das auch alleine geht, macht aber nicht so glücklich).
  • In einer Bar an der Theke sitzen und ein Glas Wein trinken (geht auch alleine, ist dann aber eher uncool).

2. Inges Glücksliste

Glück, in das ich viel Zeit investiere

  • Lachen und Humor
  • Mit der Familie sein
  • Die Arbeit mit meinen Klienten
  • Ein Blogartikel schreiben und veröffentlichen
  • Ehrliche Gespräche und Austausch
  • Alles was mit Island zu tun hat

Schnelles Glück

  • Eis und Schokolade
  • Gutes Essen
  • Blühendes und Essbares in unserem Garten
  • Bücher und Antiquariate
  • Ein Ausflug ans Meer oder den Hamburger Hafen
  • Eine warme Dusche
  • Überraschende Begegnungen

Was steht auf Deiner Glücksliste?

Wir können ganz viel für unser Glück tun. Und, wenn unsere Energie reicht, auch für andere. Ich wünsche Euch langfristig Zufriedenheit und ganz viele Glücksmomente.

 

Links

Apps fürs Smartphone

Ich habe damit keinerlei Erfahrung. Nutzt jemand von Euch eine derartige App?

Bücher

Bücher Glück

  • Dalai Lama: Der Weg zum Glück
  • Laura Malina Seiler: Schön, dass es Dich gibt
  • Lynne Mc Taggert: Die Kraft der Acht
  • Marshall B. Rosenberg: Gewaltfreie Kommunikation

Bilder: Privat und Pixabay

© Inge Schumacher

 

 

 

Ich wünsche Dir viel Glück

Wir alle streben nach Glück: In der amerikanischen Verfassung ist das Streben nach Glück = „the pursuit of happiness“ sogar als Grundrecht festgeschrieben.

Es ist dein Geburtsrecht glücklich zu sein. Yogi Bhajan

Wir haben alle das Grundgerüst um glücklich zu sein. Was Du für Dein Glück tun kannst davon handelt dieser Artikel.

Glück ist dynamisch

Glück ist, wie alle Gefühle, auf der Durchreise: Es kommt und geht. Dafür hat die Evolution gesorgt. Wenn wir richtig glücklich sind, schweben wir auf Wolke 7 und achten nicht auf den potenziellen Säbelzahntiger hinter uns. Das hat dazu geführt, dass wir schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückkommen.

Wir haben nur ein Gefühl auf einmal 

Das nutzen unsere Kinder aus, wenn sie Mist gebaut haben und dann an unseren Humor appellieren: Wenn wir lachen, können wir nicht länger wütend auf sie sein.

Wir können unsere Gefühle bewusst steuern

Wir sind keine Opfer unseres Gefühlslebens. Deswegen stehe ich morgens mit Dankbarkeit auf. Ich mache mir bewusst für was ich alles dankbar bin und dann ist weniger Platz für negative Gefühle.

Unser Glücksempfinden ist unterschiedlich

Wenn wir glücklich sind, verwöhnt uns unser Körper mit einem Hormoncocktail:

  • Serotonin = Glückshormon, Depressive haben davon zu wenig
  • Oxytocin = erzeugt Bindung
  • Dopamin = Antriebssteigerung und Motivation

Wie diese körpereigenen Hormone in unserem Köprer wirken ist verschieden.

1. Gene

Das Gen, das für den Serotonintransport zuständig ist, hat großen Einfluss auf unser Glücksempfinden. Deswegen neigen manche Menschen eher zu Depressionen als andere: Der Serotoninhaushalt gerät bei ihnen leichter aus dem Gleichgewicht.

Aber unsere Gene sind nicht in Stein gemeißelt. Die Epigenetik beschäftigt sich damit, dass sie sich im Laufe des Lebens verändern.

Beispiel: Meine Depression

In meiner Familie gibt es eine Neigung zu Depressionen: Meine beiden Omas hatten depressive Episoden. Nach meiner Depression habe ich angefangen in meinem Leben aufzuräumen und mich besser kennenzulernen und sorge so aktiv für meine psychische Gesundheit.

2. Unsere Umwelt

Ein anderer Faktor für das Glücksempfinden ist die Sozialisation: Was habe ich zu Hause vorgelebt bekommen? Meine Eltern gehören zu der im Krieg geborenen Generation. Sie haben einiges an Leid mitbekommen.

Meine Mutter ist, vielleicht deswegen, eine Schwarzseherin. Wenn ich als Kind glücklich angerannt kam, gab es ein Ja, aber… von ihr. Damit wollte sie mich vor Enttäuschungen schützen, weiß ich heute.

3. Grundlegende persönliche Eigenschaften

Keine Ahnung ob mein Optimismus den Genen oder der Umwelt geschuldet ist. Er gehört zu mir und ich kann ihn heute leben. Ich empfinde das als großes Glück weil er mein Leben einfacher macht.

„Unser Glück wird davon bestimmt, wie wir das was geschieht interpretieren, wahrnehmen und in unseren Gemütszustand integrieren.“ Kübler-Ross, Kessler S. 235

Wir Deutschen sind ziemlich glücklich

Im internationalen Vergleich liegt Deutschland unter den ersten 10 auf der Liste der glücklichen Länder. Spitzenreiter sind Australien und Kanada.

Dies zeigt die aktuelle Global Happiness Study des Meinungsforschungsinstituts Ipsos: 78 Prozent der Befragten bezeichnen sich als glücklich. Das sind zehn Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr.

Smiley Schoko

Es geht uns gut

Das liegt sicher daran, dass unsere Grundbedürfnisse befriedigt sind. Wir haben außerdem die Freiheit uns selbst zu verwirklichen und das sind gute Voraussetzungen für das Streben nach Glück. Wenn ich um das Überleben kämpfe, habe ich andere Prioritäten.

Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind. Albert Schweitzer

Zufallsglück existiert für mich nicht

Oft werden zwei Arten von Glück unterschieden.

  1. Als Zufallsglück wird das bezeichnet was nicht beeinflussbar scheint. Es kommt plötzlich und unerwartet wie z.B. ein 6er im Lotto.
  2. Das Lebensglück gestalte ich selbst z.B. durch Familie, Liebe, Beruf und Freizeit.

Wir erschaffen ständig unserer Realität und alles was wir aussenden wird reflektiert durch das, was wir erleben. Nichts im Leben passiert meiner Meinung nach zufällig. Manches kann sehr überraschend sein und wird dann als glücklicher Zufall interpretiert.

Glück ist nicht materiell

Darin sind sich viele von uns einig. Ab einem durchschnittlichen Einkommen steigt das Glücksgefühl nicht mehr.

Das Schicksal von Lottomillionären beweist das. Die veränderten Umstände scheinen auf sie wie jede andere große Herausforderung zu wirken. Manche kommen damit zurecht und andere nicht. Wenn wir hoffen, dass wir dann glücklich werden, wenn wir endlich mehr Geld auf dem Konto haben dann machen wir uns etwas vor.

Unsere Welt ist keine Insel der Glückseligen

Leider leben wir in der Dualität und nicht in Utopia: Es gibt zu allem eine Kehrseite: Liebe und Hass, Gesundheit und Krankheit. Diese Dualität ist die Basis unserer Realität.

Wenn Du viele Herausforderungen im Leben hast bedeutet das, dass Du nicht glücklich sein kannst?

Etwa 80 Prozent von uns, das wissen wir aus Studien, können ein oder mehrere schwere Traumata gut verarbeiten. Auch wenn das Leben danach nicht so unbeschwert ist, wie es vorher war, finden wir eine neue Balance. Wir nutzen dabei einen natürlichen Überlebensmechanismus, unsere Resilienz.

Wir sind hier um zu lernen

Wir sind alle Bewusstsein und haben gewählt hier zu sein, weil wir Erfahrungen machen wollen, die wir nur mit einem physischen Körper machen können. Diese Erfahrungen nehmen wir mit dahin zurück wo wir herkommen.

Wir sind keine Opfer sondern Gestalter. Inge

Glück jetzt und nicht später

Unser Glück sollten wir nicht in die Zukunft verschieben, auf dann wenn wir endlich ein wichtiges Ziel erreicht haben: Ein Examen oder den neuen Job. Wir dürfen hier und jetzt glücklich sein.

Elisabeth Kübler-Ross hat viele Jahre lang Sterbende begleitet. Was Sterbende uns mit auf den Weg geben ist, dass wir unser Leben nutzen sollen um das zu tun was uns am Herzen liegt und um glücklich zu sein. Viele bedauern, dass sie das Glücklich sein auf später verschoben haben.

Frau Kübler-Ross hat festgestellt, dass sich viele dieser Menschen mit ihrer begrenzten Zeit eher erlauben das zu tun, was für sie wirklich zählt und das macht sie manchmal glücklicher als sie es vorher waren.

„Glück ist unser natürlicher Zustand, aber wir haben verlernt wie man glücklich ist, weil wir uns in Vorstellungen verstrickt haben wie Dinge sein sollten.“ Kübler-Ross, Kessler S. 235

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Was steht Deinem Glück im Weg?

1. Angst

Angst ist eine Emotion, die wir alle gut kennen. Sie gehört zu unserem emotionellen Grundgerüst dazu. Wie wir mit Ängsten umgehen ist wichtig für unser Glücksempfinden. Denn wir brauchen ein gewisses Maß an innerer Sicherheit um Glückmomente wahrnehmen zu können.

Unbefriedigende Lebenssituationen werden oft aus Angst aufrecht erhalten anstatt das Risiko von Veränderung einzugehen. Das ist das Status Quo Paradox.

Das einzige, was wir tun können um mit unseren Ängsten klarzukommen ist tiefe Wurzeln zu bilden, die uns festhalten wenn die Winde der Veränderung wehen.

2. Kontrolle

Aus Angst vor unliebsamen Überraschungen versuchen wir unser Leben durch Kontrolle sicherer zu machen. Was nicht funktioniert, denn das Leben besteht aus ständiger Veränderung und starke Kontrolle schränkt uns nur ein. Wir erschaffen unsere Realität dann optimal, wenn wir die Zügel lockerer lassen.

Trau Dich, stückweise Kontrolle abzugeben. Setze den Kurs und bleibe im Flow. Das bedeutet nicht, dass Du weniger determiniert bist ein Ziel zu erreichen. Die Art und Weise wie Du dorthin kommst ist nur eine andere.

Je mehr Du Dir vertraust, dass Du nicht an der nächsten Klippe zerschellst, umso sicherer fühlst Du Dich und umso besser kannst Du locker lassen. Inge

3. Perfektionismus

Mein Perfektionismus ist eine wunderbare Ausrede fürs Nicht-Tun. Er hindert mich daran anzufangen, denn ich bin ja noch nicht gut genug. Diese und andere Ausreden zu entlarven ist wichtig um glücklich zu werden.

4. Vergangenheit und Schuldgefühle

Viele von uns verurteilen sich für Dinge, die sie in der Vergangenheit getan oder nicht getan haben oder die wir erleiden mussten. Wenn wir uns mit unserer Vergangenheit nicht versöhnen holen wir diese negativen Gefühle immer wieder zurück. Dann ist kein Platz mehr übrig für das Glück.

5. Begrenzende Glaubenssätze

  • Glück ist rar
  • Glück ist schwer zu finden
  • Ich verdiene kein Glück

Manche Menschen fühlen sich schuldig, wenn es ihnen gut geht. Es fällt Ihnen schwer Glück anzunehmen. Sie glauben, dass Glück für andere bestimmt ist.

„Die gute Nachricht ist: Wir haben alles mitbekommen, was wir brauchen, um glücklich zu sein. Die schlechte ist, dass wir es nicht zu nutzen wissen.“ Kübler-Ross, Kessler S. 232

Schranke auf

Was Du für Dein Glück tun kannst

Ich habe viel gelesen und mit Menschen gesprochen. Diese Liste ist dabei herausgekommen. Ich hoffe, sie hilft Dir dabei mehr Glücksmomente zu erschaffen.

  • Gesundheit: Sorge für
    • genug Schlaf
    • gutes Essen
    • Alkohol in Maßen
  • Soziale Kontakte
    • Umgib dich mit Menschen, die Dir gut tun
    • Freunde suchen wir uns aus
  • Lerne Dich selbst gut kennen
    • Arbeite daran die eigenen Gefühle zu verstehen
    • Nutze Deine Resilienz: Wie kannst Du Dich selbst unterstützen?
  • Selbstwirksamkeit: Erlebe Dich als Gestalter Deines Lebens und nicht als Opfer

„Wenn Du Dich mit Deinem Geschenk für diese Welt verbindest, findest Du Erfüllung in Dir und verstehst wie wichtig es ist, dass Du da bist“. Laura Marina Seiler S. 227

  • Mache Sinn-volles
    • Es macht glücklich, den Sinn Deines Handelns zu sehen
    • Nicht die Menge, sondern die Qualität Deines Tuns ist entscheidend
  • Sei aktiv bis ins hohe Alter
    • Körperlich und geistig fit sein macht Spaß
    • Was Du nutzt bleibt erhalten
  • Sprich über das Positive in Deinem Leben
    • Das macht es Dir bewusster
    • Es verbreitet positive Energie
  • Akzeptanz
    • Wut und Ärger sind auch nur Gefühle, die vorbei gehen. Lass sie ziehen.
    • Gib dem Negativen weniger Raum. Es ist da und gehört zum Leben dazu.
  • Humor
    • Sei ein Mensch, der über sich lachen kann. Das nimmt dem Leben viel Härte.
    • Nimm Dich nicht so wichtig: Auch die anderen kreieren ihre Realität. Nicht jede abfällige Bemerkung ist auf dich gemünzt.
  • Flexibilität
    • Wenn Du leicht die Perspektive wechseln kannst hast Du mehr Möglichkeiten zu reagieren.
    • Lerne dazu, das schafft mehr Optionen um glücklich zu sein.
  • Sei neugierig

    • Strebe nach Weiterentwicklung.
    • Normale Bildungswege sind zweitrangig zum Glücklich sein. Das Abitur allein macht nicht glücklich. Vielleicht hilft es aber etwas zu erreichen, das glücklich macht.

„Glück kommt nicht daher, dass wir Techniken erlernen und Seminare besuchen. Glück kommt daher, dass wir glückliche Augenblicke erleben. Hoffentlich immer mehr.“ Kübler-Ross, Kessler S. 236.

Ich wünsche Dir alles Glück dieser Welt

Das meine ich ernst. Wünsche sind sehr effiziente Energietransporter und ich verschicke mit diesem Artikel den Wunsch:

Mögest Du tausende von glücklichen Momenten erschaffen und erleben!

Sehr gut drückt das neue Lied von Sarah Connor meinen Wunsch aus. „Zufälligerweise“ hörte ich es mehrfach im Radio als ich diesen Artikel schrieb.

Hier findest Du das Video auf You Tube: Ich wünsche Dir all das Glück dieser Welt. Besonders gefällt mir die Zeile: …“Ich wünsch Dir Mut und Vertrauen in Dich selbst“…

Was ist für Dich Glück und was tust Du dafür?

Du willst mehr von mir zum Thema Glück lesen? Hier gehts zum Artikel über Glück und Zufriedenheit.

Links

Bücher

  • Elisabeth Kübler-Ross und David Kessler 2003: Geborgen im Leben
  • Francois Lelord 2008: Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück
  • Laura Marina Seiler 2017: Mögest Du glücklich sein
  • Marius Kursawe 2019: Berge versetzen für Anfänger

Bilder: privat

© Inge Schumacher

 

 

 

Selbstakzeptanz: Inspirationen und Übungen

In diesem Artikel bekommt Ihr 12 Inspirationen und 10 Übungen zu Selbstakzeptanz. Wer meinen Blog kennt, weiß, dass ich Wert auf die praktische Anwendbarkeit meiner Inhalte lege. Er ergänzt meinen Artikel Selbstakzeptanz bedeutet Freiheit.

Der Schlüssel zu mehr Selbstakzeptanz ist Bewusstsein. Deswegen gebe ich viele Tipps zum aufmerksam Hinsehen. Je genauer ich weiß was ich tue umso besser kann ich mein Leben gestalten. Je achtsamer ich bin umso mehr verstehe ich wie ich ticke.

12 Inspirationen zur Steigerung der Selbstakzeptanz

1. Vergleichen garantiert miese Laune

Wenn Du Dich schlecht fühlen willst, dann vergleiche Dich. Das klappt prima. Denn es gibt immer jemanden, der irgendwo besser ist als Du.

Wenn Du Dich beim Vergleichen erwischst, dann konzentriere Dich auf etwas anderes. Dazu brauchst Du nur 10 Sekunden.

2. Unnötiges Frustrationspotential

Wenn wir uns Ziele setzen, die unrealistisch sind, enttäuschen wir uns selbst und verurteilen uns dann.

Beispiele für unrealistische Ziele:

  • Wir versprechen uns im Frühjahr dreimal in der Woche zu joggen oder ins Fitnessstudio zu gehen.
  • Wir wollen schon ewig den Dachboden, den Keller oder die Garage aufräumen.
  • Wir nehmen uns vor endlich wieder Kontakt zu alten Freunden aufzunehmen.

Wenn es zu viele Ziele gibt, die wir nicht erreichen, liefern wir uns laufend Grund uns zu kritisieren. Es lohnt sich deswegen überflüssige Ziele zu identifizieren und sie loszulassen. Das schafft Platz für mehr Selbstakzeptanz.

Ich werfe Ziele dann raus, wenn sie zu viel Frust erzeugen.

Beispiel:

Ich hatte mir vorgenommen in diesem Jahr meine Webseite alleine neu zu gestalten. Dieses Ziel habe ich nach mehreren Anläufen über Bord geworfen und beschlossen mir Hilfe zu holen.

Welche Deiner „guten“ Vorsätze haben sich überlebt und gehören auf den Kompost? 

Ein permanentes schlechtes Gewissen nützt keinem.

Un-wahre Gedanken

3. Das schlechte Gewissen zeigt den Weg zu mehr Selbstakzeptanz

Wenn ich ein schlechtes Gewissen habe fühle ich mich unwohl. An der Ursache dafür kann ich arbeiten. Ich frage mich z.B.: Habe ich gerade ein schlechtes Gewissen weil ich Erwartungen von außen nicht erfülle?

Beispiel: Schlechtes Gewissen wegen meiner Kinder

Wenn ich ein schlechtes Gewissen wegen meiner Kinder habe frage ich sie was sie brauchen. Oft ist alles im grünen Bereich. Ansonsten weiß ich dann was zu tun ist und das schlechte Gewissen ist weg.

4. Annehmen was ist: Mit schlechter Laune umgehen

In meiner Familie kommunizieren wir, wenn wir schräg drauf sind. Das habe ich vor vielen Jahren angefangen und meine Kinder machen es mir nach. Jeder kann sich so darauf einstellen.

Es wird bei uns nicht als Versagen gewertet schlechte Laune zu haben. Im Gegenteil. Ich gebe positives Feedback wenn meine Kinder gut mit dieser Herausforderung umgehen. Jeder übernimmt so die Verantwortung für sich.

Wenn wir annehmen wie es uns geht, dann hören wir auf zu kämpfen und das entspannt die Situation.

5. Mit uns arbeiten und nicht gegen uns

Viele meiner Klienten können sich in einigen Bereichen nicht akzeptieren. Sie kämpfen da mit sich selbst. Das ist nicht nur anstrengend sondern macht auf Dauer krank. Meiner Meinung nach werden viele Autoimmunerkrankungen durch diesen ständigen Kampf verursacht.

Oft stelle ich mit meinen Klienten zusammen fest, dass das Kämpfen früher sinnvoll war, jetzt aber nicht mehr notwendig ist.

Du kämpfst gegen Dich, wenn Du viele Anläufe für etwas brauchst und das Gefühl hast gegen Widerstände zu arbeiten. Das ist anstrengend. Wenn Du das bemerkst, lohnt es sich, die Ursachen dafür anzusehen und zu hinterfragen. Vielleicht kannst Du die Ursachen dann loslassen und danach mehr mit Dir arbeiten.

Wenn Du feststellst, dass Du in vielen Bereichen Deines Lebens kämpfst, lohnt es sich  Unterstützung von außen in Anspruch zu nehmen.

6. Sich selbst verzeihen

hilft die Ist-Situation zu akzeptieren und ermöglicht Weiterentwicklung. Die Situation ist wie sie ist, Du kannst sie nicht ändern, Du kannst aber dazu stehen und sie annehmen.  Das bedeutet nicht, dass Du gut finden musst, was passiert ist.

Beispiel für Folgen des Sich-nicht-verzeihens

Eine Freundin von uns ging vor ein paar Jahren auf Tauchstation. Als sie letztens wieder auftauchte haben wir ihr gesagt, dass wir sie vermisst haben. Sie hatte nicht verstanden, dass wir sie als unsere Freundin ansahen.

Sie arbeitet gerade daran sich etwas zu verzeihen was sie vor langer Zeit getan hat. Sie hat keine Freunde verdient; war einer der Glaubenssätze, die sie ausgebuddelt hat. Sie war sich nicht bewusst, dass sie sich wegen ihrer Schuldgefühle so lange schlecht behandelt hat.

7. Wo bin ich authentisch und wo nicht?

Die Basis von Authentizität ist Selbstakzeptanz. Mehr Authentizität zu leben führt zu mehr Selbstakzeptanz, weil wir so agieren wie wir sind. Wenn wir authentisch sind fühlen wir uns wohl.

Ich rate meinen Klienten in Konfliktsituationen so authentisch zu sein wie möglich und die Karten offen auf den Tisch zu legen. Das provoziert deutlich weniger Gegenwind und bekommt mehr Akzeptanz beim Gegenüber.

Wie kann ich Authentizität üben? Eine Möglichkeit für mich ist: Random acts of kindness = Mutwillige Freundlichkeit gegenüber Fremden

Mir macht es Spaß, fremde Leute in der Öffentlichkeit anzusprechen:

  • In der Schlange beim Bäcker.
  • Ich verteile gerne spontan Komplimente.
  • Das löst positive Gefühle aus und transportiert Akzeptanz. Im Idealfall gehen beide Parteien mit einem Lächeln ihres Weges.

Meine Kinder finden das peinlich. Das ist mir egal.

8. Dazugehören

Wir sind soziale Wesen. Wenn wir ausgegrenzt werden tut das weh. Ich bekomme durch meine 3 Schulkinder mit wie schnell Ausgrenzung passiert. Meine 15-Jährige Tochter erzählt mir, dass sie zwar akzeptiert wird, aber nicht so wie sie wirklich ist.

Sucht Euch Gruppen, die Euch akzeptieren. Ich habe mir ein wertschätzendes Umfeld aufgebaut. Ich bin Teil vieler Gruppen, die wertschätzend miteinander umgehen: In meinen Meetups, in der Flüchtlingshilfe und in meinen Facebookgruppen gehen wir achtsam miteinander um. Dieser wertschätzende Umgang miteinander sorgt für mehr Selbstakzeptanz bei allen Beteiligten.

9. Unangenehme Situationen meistern

Als mein Sohn Probleme mit einer Lehrerin hatte war klar: Die Situation muss ich klären.

Meine Geheimwaffe in herausfordernden zwischenmenschlichen Situationen ist Akzeptanz.

Ich versuche den Standpunkt meines Gegenübers zu verstehen. Seine Realität ist genauso valide wie meine. Ich muss sie nicht gut finden. Wenn ich akzeptiere was er fühlt, bin ich auf Augenhöhe. Dann ist es viel einfacher gemeinsam eine Lösung zu finden.

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10. Mein Ziel: Ich fühle mich gut genug

Ich bin mit dem Mangelgefühl Ich bin nicht gut genug groß worden. Meine Selbstakzeptanz mit 20 Jahren war minimal. Ich habe mich sehr über das Außen definiert. Das hat langfristig zu einer Depression geführt.

Seither durfte ich viel lernen und kann deswegen authentisch von meinem langen Weg zu mehr Selbstakzeptanz erzählen.

Jetzt nehme ich das Mangelgefühl wahr, wenn es kommt. Ich untersuche dann wo es herkommt.

12. Zu mir stehen wenn mir etwas nicht gut tut

Wir brauchen mehr einfühlsamen Kontakt zu uns selbst. Wenn uns etwas zu viel wird sollten wir das wahrnehmen und uns schützen. Wir müssen uns dafür nicht rechtfertigen.

Die Antwort: Dafür stehe ich jetzt nicht zur Verfügung braucht keine Begründung.

12. Lobe Dich zuerst

Du willst Lob von anderen? Lobe Dich zuerst. Dein Spiegelbild wird Dich auch erst anlächeln wenn Du das tust.

  • Immer mehr Menschen führen ein Erfolgstagebuch. Das bringt Transparenz, was wir alles über einen längeren Zeitraum geschafft haben.
  • Weil mir ein Erfolgstagebuch zu aufwändig ist notiere ich mir jeden Tag kurz im Kalender was los war.

Je öfter wir uns Anerkennung geben desto heller leuchtet unsere Welt und umso schöner wird unser Leben.

Kopie von Wir sind

10 Übungen für mehr Selbstakzeptanz

1. Drei Spiegelübungen

a. Schenke Dir jeden Morgen ein Lächeln und begrüße Dich freundlich.

b. Schreib Dir an den Spiegel

Ich muss nicht perfekt werden, ich bin es. Wenn Dir das schwerfällt, ist das die richtige Übung für Dich.

c. Schau in den Spiegel und sage:

  • Ich bin glücklich
  • Ich bin gesund
  • Ich bin gut so wie ich bin

2. Sei freundlich zu Dir

Beobachte deinen inneren Monolog und versuche liebevolle einfühlsame Selbstgespräche zu führen. Stell Dir vor Du redest mit einem Kleinkind oder einem Liebhaber.

Beispiel: Ich bin wertvoll

  • Ich bin es wert, glücklich zu sein
  • Ich bin es wert, anerkannt zu werden
  • Ich bin es wert…

2. Übungen für das Selbstwertgefühl

In meinem Artikel über Übungen zur Resilienz  habe ich viele Bespiele zusammengetragen. Wenn wir uns immer wieder unsere Selbstwirksamkeit beweisen, dann steigern wir auch unsere Selbstakzeptanz.

Nutze Deine Stärken für Dich

Auf Deine Stärken kannst Du Dich immer verlassen. Kennst Du sie? Schreibe 5 Stärken auf. Setze Deine Stärken kreativ ein:

  • Großzügigkeit: Verschenkst Du gerne etwas? Beschenke Dich.
  • Verzeihen: Du kannst gut verzeihen? Verzeihe Dir selber jeden Tag etwas.
  • Lebensfreude: Du bist oft gut drauf? Drücke das einmal anders aus: Trage verrückte Farben oder eine Blume im Haar.
  • Humor: Bring Dich zum Lachen.
  • Fairness: gilt auch für Dich. Achte darauf, ob Du heute fair behandelt wurdest. Tritt für Dich ein und sag etwas, wenn das nicht so war.

4. Der Konjunktiv dreht die Energie

Wenn wir den Konjunktiv benutzen klinken wir uns in eine andere Wirklichkeit ein, die so ein Stück wahrer wird.

  • Was wäre wenn, ich mich so annehme wie ich bin?
  • Was wäre wenn ich nicht jedem gefallen will?
  • Was wäre wenn ich mir … verzeihen könnte?

5. Dem inneren Kritiker Grenzen setzen

Reagiere rigoros positiv. Schau Dir an was Du geschafft hast, wenn der innere Kritiker mal wieder Überstunden macht. Wenn Dir das schwer fällt, frag Freunde oder Familie,  oder schau ins Erfolgstagebuch.

6. Mach eine Liste mit zwei Spalten

  • Was akzeptiere ich an mir?
  • Was will ich noch lernen zu akzeptieren?

7. So findest Du heraus wie Du Dich behandelst

Lass den Tag Revue passieren. Wie sprechen die Leute mit Dir? Lässt Du Dich schlecht behandeln? Hast Du Dich selber gut behandelt oder könntest Du freundlicher zu Dir zu sein?

8. Meditiere

Verbinde Dich mit dem wohligen Gefühl gut zu sein so wie Du bist. Suche Dir dazu passende Musik und finde Affirmationen wie: Ich bin zufrieden mit mir.

9. Sorge für Dich

Stell Dir Dein Selbst als eine Pflanze vor, die Du täglich pflegst. Sie muss nicht groß sein, sie darf bunt sein oder Stacheln haben. Hauptsache, Du schätzt sie.

10. Schaffe Dir einen inneren Kraftort

Wir brauchen alle einen Raum der Ruhe, in den wir uns zurückziehen und Energie tanken können. Deinen inneren Kraftraum kannst Du überallhin mitnehmen.

Es gibt keine Abkürzung auf dem Weg zu mehr Selbstakzeptanz

Der allerwichtigste Punkt zur Unterstützung Deiner Selbstakzeptanz ist das Bewusstsein dafür, wie Du Dich im Alltag behandelst. Dann kannst Du eingreifen und das automatische sich Herabsetzen beenden. Das funktioniert leider nicht von heute auf morgen sondern muss ständig geübt werden. Rückfälle eingeschlossen.

Ich unterstütze Euch gerne auf Eurem Weg zur mehr Selbstakzeptanz. Ich schenke Dir dafür eine halbe Stunde in der wir uns kennenlernen können.

Ihr findet mich jetzt auch auf der App Uspeak. Dort teile ich 5 Minuten lange Audio-Inspirationen. Zum Thema Akzeptanz gibt es dort 3 Speaks.

Link

Im Blog von Lemondays hat meine Blogger-Kollegin Silke Steigerwald ein sehr schönes Beispiel für eine Übung zu mehr Selbstakzeptanz beschrieben.

Bilder: Privat und Pixabay

© Inge Schumacher

Selbstakzeptanz bedeutet Freiheit

Wir brauchen alle Wertschätzung. Wir wollen gesehen und akzeptiert werden. Leider suchen wir diese Akzeptanz oft im Außen. Wenn wir sie dann endlich bekommen verpufft ihre Wirkung schnell und alles geht von vorne los.

Nur Akzeptanz, die von uns selbst kommt macht uns auf Dauer stark.

Was ist Akzeptanz?

Akzeptanz bedeutet annehmen. Wenn ich etwas akzeptiere bedeutet das nicht dass ich es gut finde: Ich akzeptiere, wie meine Tochter mit ihren Hausaufgaben umgeht. Meine Präferenz muss es nicht sein.

Akzeptanz, die ich nach außen richte nimmt meiner Umgebung den Druck meinen Erwartungen zu entsprechen. Das erleichtert das Zusammenleben.

Selbstakzeptanz bezeichnet das Annehmen der eigenen Person mit all ihren Facetten. Das ist ein Herzensthema von mir, an dem ich ständig arbeite. Denn ich bin noch weit davon entfernt mich vollständig zu akzeptieren.

Wie können uns andere wertschätzen, wenn wir es selber nicht tun?

Warum fällt mir Selbstakzeptanz so schwer?

Wir sind daran gewöhnt auf Mängel zu schauen

Vielleicht kommt meine mangelnde Selbstakzeptanz daher, dass sich unsere Kultur so auf den Mangel konzentriert. Babys und Kleinkinder haben noch kein Problem mit Selbstakzeptanz. Aber spätestens ab der 1. Klasse werden wir darauf aufmerksam gemacht, dass wir Mängel haben. Wir wachsen damit auf nicht Okay zu sein so wie wir sind. Wir laufen durch unser Leben mit dem Gefühl: Ich bin nicht gut genug.

Fehler werden immer noch nicht akzeptiert

Wir sind Menschen und die machen Fehler. Das wird in unserer Gesellschaft aber immer noch zu wenig akzeptiert. Eine Freundin von mir hörte letztens von ihrem 40-jährigen Chef: Wir haben hier eine Null-Fehler-Kultur. Ich dachte da wären wir schon weiter.

Hand aufs Herz: Was würdet Ihr tun?

Gehe ich für eine Operation lieber in ein Krankenhaus, das Fehler zugibt oder in eins das sagt, dass es keine macht? Das Krankenhaus, das Fehler zugibt hat eine Fehlerkultur und lernt hoffentlich aus seinen Fehlern während das Krankenhaus, das keine Fehler zugibt sich mit diesen nicht genug auseinandersetzt.

Schrecklich: Wie wir mit uns selbst reden!

Lauschen wir unserem inneren Monolog wird klar wie unfreundlich wir mit uns umgehen. Seid ehrlich: Da werden täglich ziemlich deftige Kraftausdrücke gebraucht.

Unser innerer Monolog transportiert damit Hass und Frust und bombardiert uns ständig damit. So machen wir das zarte Pflänzchen unseres Selbstwertgefühls ständig platt.

Was passiert wenn wir uns dauernd selbst beschimpfen?

  • Wir lehnen uns ab und kämpfen gegen uns selbst. Das kostet wertvolle Energie und bringt nichts außer dass wir uns schlecht fühlen.
  • Wir beeinflussen auch unsere Umgebung negativ: Wenn wir uns selber als Dummkopf oder Eierloch titulieren brauchen wir uns nicht wundern, wenn andere das auch tun.
  • Wir konzentrieren uns auf das Negative und erschaffen mehr davon: Wir programmieren uns auf Abwertung in allen Lebensbereichen.
  • Wenn wir glauben wir sind nicht okay führt das dazu, dass wir uns verstellen, damit wir akzeptiert werden. Dann fühlen wir uns nicht wohl weil wir nicht wir selber sein können.

Die laufende Herabsetzung läuft im Unterbewusstsein ab

Wenn uns bewusst ist wie sehr wir uns täglich fertig machen sind wir in der Lage das zu ändern. Erst dann können wir freundlicher mit uns umgehen.

Der Selbstoptimierungs-Wahn

Ich will mich nicht besser an diese hektische Welt anpassen und hinter unerreichbaren Idealen hinterherlaufen. Das ist ineffizient und frustrierend. Deswegen definiere ich Selbstoptimierung so:

Ich will mich wohl in meiner Haut fühlen und meine optimale Realität erschaffen.

Selbstversuch Selbstakzeptanz

Meinen Akzeptanzlevel habe ich in den letzten Jahren deutlich gesteigert. Bei 100% bin ich aber noch lange nicht. Also habe ich im letzten Jahr folgenden Selbstversuch gemacht:

Jeden Morgen kurz nach dem Aufwachen habe ich mir einige Minuten gesagt: Heute akzeptiere ich mich hundertprozentig. Ich habe das 4 Wochen lang durchgehalten und aufgeschrieben, was mein innerer Monolog mir so entgegengeschleudert. Es war zum Totlachen. Hier ein paar (zensierte) Beispiele:

  • Jetzt spinnst Du total!
  • Was soll denn das?
  • Bringt ja doch nichts!
  • Wie blöd ist das denn?

Mit Selbstakzeptanz hatte das wenig zu tun. Ich habe da einen wunden Punkt getroffen. Eine Steigerung meiner Selbstakzeptanz konnte ich nach diesen 4 Wochen nicht feststellen. Dafür wusste ich, dass noch Arbeit zu leisten ist.

Selbstakzeptanz ist ein Schlüssel zur Freiheit

Mangelnde Selbstakzeptanz steht mir im Weg und behindert meinen natürlichen Energiefluss. Ich habe festgestellt, dass ich auch in anderen Lebensbereichen an meine Grenzen stoße, wenn ich bei meiner Selbstakzeptanz nicht weiter komme.

Meine Motivation weiter an meiner Selbstakzeptanz zu arbeiten

Eine starke Motivation an meiner Selbstakzeptanz zu arbeiten ist mein Lebensziel, die beste Heilerin zu werden, um Menschen auf ihrem Weg zu unterstützen. Je mehr ich mich akzeptiere desto besser werde ich. Es fällt mir immer leichter mich in meine Klienten hineinzuversetzen und ich komme einfacher an die Information wo es hakt. Ich werde auch kreativer beim Erarbeiten von individuellen Lösungen.

Selbstakzeptanz gibt uns

  • Vertrauen in uns selbst
  • Emotionale Stabilität
  • Großzügigkeit und Toleranz anderen gegenüber
  • Macht uns attraktiv – für uns und andere
  • Macht uns erfolgreich: konstruktive Kritik können wir besser annehmen und umsetzen ohne dass sie uns wehtut

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Wo es mir noch an Selbstakzeptanz fehlt

Ein großer Stolperstein auf meinem Weg zu mehr Selbstakzeptanz ist Ungeduld. Ich erwische mich immer wieder dabei, dass ich mit dem Tempo meines Fortschritts in meiner persönlichen Entwicklung hadere. Es geht mir oft zu langsam unabhängig davon was ich erreiche. Da zeigt sich das: „Ich bin nicht gut genug“.

Mein Tempo zu akzeptieren, daran arbeite ich

Wenn mal wieder etwas länger dauert als ich mir vorgenommen habe weil das Leben dazwischen kommt, versuche ich das zu akzeptieren. Es ist nicht schlimm, wenn Hausarbeit liegen bleibt oder ein Blogartikel noch nicht fertig ist. Ich versuche so immer mehr in meinen Flow zu kommen.

Mein Körper

Warum können besonders wir Frauen nicht den Menschen akzeptieren, der uns morgens im Spiegel anschaut? Ich finde immer etwas an mir auszusetzen.

Lange Zeit haben nur die Stellen meines Körpers Aufmerksamkeit bekommen, mit denen ich unzufrieden war. In der Theorie weiß ich, dass die Werbung und die Hochglanzmagazine unrealistische Schönheitsideale verbreiten. Ich habe aber erst vor kurzem wirklich verstanden, dass mir mehr Selbstakzeptanz hilft damit umzugehen.

Als ich bei einem Netzwerktreffen mit einer Bloggerkollegin über Selbstakzeptanz sprach, erzählte sie mir dass sie sich regelmäßig nackt vor den Spiegel stellt und sich schön findet. Ich habe mich von ihr inspirieren lassen und mache das jetzt auch öfter. Es fällt mir immer noch schwer und gerade deswegen ist es eine gute Übung

Ich nehme mir auch mehr Zeit meinem Körper regelmäßig für sein gutes Funktionieren zu danken. Das vergesse ich immer wieder. Es ist ein Skandal wie lieblos und gedankenlos ich ihn oft behandele. Dabei hat er Streicheleinheiten verdient z.B. beim Eincremen und Haare bürsten.

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Die Perspektive wechseln und Erfolge wahrnehmen

Aus dem Automatismus des sich Herabsetzens kommen wir nur heraus wenn wir uns positiver wahrnehmen. Deswegen gibt es in jeder Energiearbeits-Session einen Blick auf das, was meine Klienten bereits geleistet haben.

Es fällt uns alleine sehr schwer zu sehen wie weit wir schon gekommen sind. Meine Klienten haben schon so viel in ihrem Leben geleistet und gelernt und sind sich dessen oft nicht bewusst. Es motiviert sie sehr weiter an sich zu arbeiten wenn sie das Erreichte wahrnehmen und sich darüber freuen.

Positive Folgen meiner steigenden Selbstakzeptanz

Ich durfte vor 2 Jahren in einer Meditation erleben wie toll es sich anfühlt mich 100% zu akzeptieren. Das war ein tiefgreifendes Erlebnis von Freiheit und Ruhe. Auf meinem Weg dahin merke ich wie ich mich langsam verändere.

1. Ich verurteile weniger

Ein von mir unerwarteter Effekt meiner Offensive zur Steigerung meiner Selbstakzeptanz ist, dass ich viel weniger urteile. In meiner Familie und außerhalb. Das fiel mir erst vor kurzem auf.

Hier ein Beispiel: Früher hätte ich, wenn ich jemand extrem Übergewichtigen begegnet wäre, gedacht: Wie kann man sich nur so gehen lassen? Heute sehe ich dort einfach einen Menschen.

2. Mein innerer Monolog ist viel positiver geworden

Wenn ich mich doch mal wieder in die Pfanne haue, merke ich das jetzt eher und kann das bewusst ändern.

3. Wertschätzung von anderen nehme ich mehr wahr

Anerkennung von anderen kommt bei mir eher an und ich kann mich darüber freuen anstatt automatisch in Abwehrhaltung zu gehen.

Das ist ein Meilenstein für mich. Ich habe mir daraufhin angeschaut, wo ich Akzeptanz anderer bisher nicht annehmen kann und warum das so ist. Ich habe viele große und kleine Türen gefunden, hinter denen sich überraschende Wertschätzung versteckt hat. Da gibt es bei uns allen bestimmt noch viele Schätze zu heben.

Ich möchte nach dem Grundsatz zu leben: Wir müssen uns nichts verdienen. Wir sind hier. Das reicht.

In der Theorie bin ich da deutlich besser als in der Praxis. An der Art wie stark mein innerer Widerstand gegen diesen Grundsatz ist, kann ich ablesen wie es um meine Selbstakzeptanz steht.

Am leichtesten fällt mir die Umsetzung dieses Grundsatzes in meiner Arbeit mit meinen Klienten. Sie erinnern mich immer wieder daran wie wunderbar wir alle sind: Wie einzigartig und wertvoll. Wir sind alle in einigen Bereichen weiter als in anderen. Jeder von uns hat ein erfülltes Leben verdient.

Selbstakzeptanz ist der Schlüssel zu innerer Freiheit

Wir haben alle Seiten, die wir schwer annehmen können, derer wir uns schämen. Für unsere wachsende Selbstakzeptanz lohnt es sich aber, sich mit ihnen zu befassen. Ist das angenehm? Nein, denn wir müssen dazu unsere Komfortzone verlassen.

Wenn ich mit meinen Klienten Ursachen für Blockaden untersuche stoßen wir oft auf solche versteckten Bereiche. Wir entrümpeln sie dann gemeinsam und schauen uns die Fundstücke liebevoll an. Befreit von Staub und Spinnweben und stellen wir fest, dass sie weder hässlich noch furchtbar sondern sehr wertvoll sind.

Befriendly to yourself

Wann bin ich mir endlich selbst genug?

Keine Ahnung wie lange das noch dauert. Selbstakzeptanz ist nicht statisch. Wenn ich gut drauf bin, kann ich mich besser akzeptieren. Wenn ich schlecht drauf bin falle ich eher in alte Muster zurück und haue mich in die Pfanne. Ich höre aber nicht auf an meiner Selbstakzeptanz zu arbeiten, denn es lohnt sich. Ich fühle mich immer freier und kann meine Talente besser nutzen.

Jedes bisschen Akzeptanz, die wir mehr für uns aufbringen steigert unsere Lebensqualität.

Wir fühlen uns wohler in der eigenen Haut und erleben unsere Umwelt weniger begrenzend. Wir geben uns immer mehr die Erlaubnis wir selbst zu sein und das verbessert unser gesamtes Lebensgefühl.

Ich wünsche uns allen, dass wir unser eigener bester Freund sind und entsprechend freund-lich mit uns umgehen.

 

12 Inspirationen und 10 Übungen, die Dir auf diesem Weg helfen können findest Du in diesem Artikel.

Was sind Deine Baustellen auf Deinem Weg zu mehr Selbstakzeptanz? Wie gehst Du mit ihnen um?

 

Buchempfehlungen

  • Gewaltfreie Kommunikation von Marshall B. Rosenberg
  • Selbstzuwendung, Selbstakzeptanz und Selbstvertrauen von Friederike Potreck-Rose und Gitta Jacob
  • Übungsbuch: 10 Minuten für die Selbstliebe von Kim Fleckenstein
  • Lieben was ist von Byron Katie

Ihr findet mich jetzt auf der App Uspeak. Dort teile ich 5 Minuten lange Audio-Inspirationen. Zum Thema Akzeptanz gibt es dort 2 Speaks.

Bilder:

2 Selfies: eine Übung in Selbstakzeptanz, I am enough: Pixabay

© Inge Schumacher

Wie findest Du Deine Lebensziele?

Ich habe zum Lebensthema und den Big Five for Life einige Coaching Sessions und Workshops zum Thema gehabt. Dabei hat sich herausgestellt, dass es leichter ist mit den Lebenszielen anzufangen und im zweiten Schritt auf das übergeordnete Lebensthema zu schließen.

Deswegen bekommt Ihr heute viele Inspirationen von mir wie Ihr Eure Lebensziele finden könnt. Ich gebe Euch Ideen mit, die nicht im Artikel über das Lebensthema und die Big Five enthalten sind. Am Ende des Artikels findet Ihr einen Arbeitsbogen zum Weiterarbeiten mit 10 hilfreichen Fragen.

A. Erfahrungen aus dem Coaching zu Lebenszielen

Bei vielen Klienten gab es Aha-Erlebnisse als ihnen klar wurde:

  • Sie haben eines ihrer Lebensziele vor kurzem realisiert: Z. B. Anfangen zu rudern
  • Sie haben ein Lebensziel völlig aus den Augen verloren: Z. B. den Sehnsuchtsort Wüste besuchen

1. Es gibt sehr herausfordernde Lebensthemen

Ich habe vor Jahren eine Frau getroffen, deren Lebensthema war: Den Würfel in einen Kreis pressen. Sie versuchte immer wieder das Unmögliche. Sie hat sich gewundert warum sie immer wieder gegen Wände rennt und warum sie ihre Ziele so selten  erreicht. Ihr könnt Euch vorstellen wie erleichtert sie war als ihr klar wurde, dass sie als Entdeckerin in Sachen Unmöglichkeit unterwegs war.

An diesem Beispiel könnt Ihr sehen wie entlastend Erkenntnisse über Lebensthema und Lebensziele sein können.

2. Ableitung von wichtigen Erkenntnissen aus den Lebenszielen

Bei einer Liste mit wundervollen Lebenszielen fiel mir auf, dass kein einziges mit der momentanen beruflichen Wirkungsstätte des Autors zu tun hatte. Wenn das bei Euch auch so ist, schaut bitte noch einmal genau hin. Gibt es noch etwas in der jetzigen Wirkungsstätte, das zu Euren Zielen passt?

Wenn gar nichts passt, ist damit zu rechnen, dass Ihr Euch in absehbarer Zeit aus Eurem Job kickt, weil er nicht mehr zur Zielerreichung taugt.

Als ich mit meinem Klienten darüber sprach sagte er: Ich habe alles erreicht, was ich beruflich erreichen wollte. Genau das meinte ich. Ich habe ihn mit der Anregung nach Hause geschickt darüber nachzudenken was er tun würde falls er seinen Job nicht mehr hätte.

B. Wie findest Du Deine Lebensziele?

 Ich habe 5 Themenbereiche zusammengestellt:

1. Gönne Dir den Blick von Außen:

  • Was steht in Deinem Lebenslauf?
  • Frage Freunde und Familie nach ihrem Eindruck von Deinen Lebenszielen. So kannst Du einige wertvolle Inspirationen einsammeln.

2. Nutz die Idee von John Strelecky und stell Dir das Leben als Museum vor: Jeder Deiner Tage ist dort ausgestellt.

  • Was siehst Du jetzt?
  • Wovon willst Du weniger?
  • Was möchtest Du mehr in Deinem Leben haben?

3. Erstelle eine Aktivitäten-Liste

Sammele Deine Aktivitäten aus einem längeren Zeitraum unter folgender Fragestellung:

  • Was tust Du oft?
  • Zu welchem Ziel gehören sie?
  • Was taucht in Deinem Kalender auf und was nicht?

Nutze Deinen Kalender als Informationsquelle

Ich habe in diesem Jahr angefangen mir in meinem Kalender auch die kleinen Aktivitäten aufzuschreiben. Ende letzten Jahres habe ich gestaunt, was ich aus meinem nicht sehr ausführlich geführten Kalender an Informationen herausholen konnte. Das war sehr gut für mein Selbstbewusstsein.

Wichtig ist nicht das Besondere sondern das Häufige

Was bei mir nicht im Kalender steht: Meine fünfköpfige Familie nimmt viel Raum ein. Das sind ganz banale Aufgaben von Einkaufen und Waschen über Kochen und Sauber machen bis hin zu Hausaufgabenhilfe.

Das entspricht meinem Lebensziel Familie und erdet mich. Dieser Familienalltag sorgt dafür, dass ich nicht abhebe sondern pragmatisch und bodenständig bleibe. So bin ich nicht gefährdet irgendwann auf esoterischen Wolken davon zu schweben.

Wenn Du mit dieser Liste fertig bist, lass sie eine Weile liegen. Schreibe dann hinter die einzelnen Aktivitäten wie gerne Du sie ausführst (auf einer Skala von 0 bis 10) und überlege warum Du sie tust.

So könnte Deine Aktivitäten-Liste aussehen

Aktivität (zu Ziel…) Wie gerne von 0 bis 10 Warum?
Aufräumen (Ziel Familie) 2 Im Chaos kann ich nicht denken
Blogartikel schreiben (Ziele Neues Lernen, beste Heilerin werden) 8 Es macht Spaß sich in interessante Themen zu vertiefen und ist wichtig für meine Sichtbarkeit.
     
     

4. Das Vision Board

Eine sehr schöne Möglichkeit Ziele zu visualisieren und zusammenzustellen ist ein Vision Board. Hier könnt Ihr nachlesen was zu einem Vision Board gehört und wie man es erstellt.

Katharina Vision Board

Meine 15-jährige Tochter hat ein wunderschönes Vision Board erstellt, das ich hier zeigen darf. Man kann sehr schön ihre Lebensziele erkennen.

Ich habe auch schon versucht eine solche Zielcollage zu erstellen. Leider bekomme schon beim Gedanken daran aus Zeitschriften etwas auszuschneiden kleine grüne Stacheln. Ein Vision Board ist also nichts für mich. Dabei finde ich diese Boards toll.

Ein Vision Board hängt gut sichtbar an der Wand und dient damit dem Unterbewusstsein als Erinnerung und erleichtert damit die Zielerreichung. Das geht mit einer Zieleliste natürlich genauso gut.

Ich halte meine Ziele regelmäßig in einem Notizbuch fest und visualisiere sie in meinen Meditationen.

Egal ob Du mit einem Vision Board arbeitest oder nicht. Mach das was Dir leicht fällt.

 5. Vorbilder suchen

Kennst Du Menschen, die ein glückliches erfülltes Leben führen? Sprich mit Ihnen, schau Dir an, was sie tun und wie sie es tun und lass Dich von ihnen inspirieren

darts-Ziel kipalapala

C. Jeder in seinem Tempo

Es gibt Menschen die sind schnell bei der Umsetzung ihrer Lebensziele. Ich nicht.

Ich bin langsam. Ich teste das Wasser, in das ich steigen will erst vorsichtig mit dem großen Zeh bevor ich mich ganz hineintraue. Ich bin dabei das immer mehr zu akzeptieren.

  • So habe ich 10 Jahre gebraucht bis ich mich vor eine fremde Gruppe stellen und erzählen konnte: Ich bin Expertin für Unsichtbares.
  • Ich habe mit meinem Blog The Fairy Tale Dimension erst ein halbes Jahr geübt bevor ich mich an das Thema Persönlichkeitsentwicklung und an meinen deutschen Blog gewagt habe.

Wichtig ist die Balance zu wahren: Überfordert euch nicht, lasst aber auch keine Ausreden gelten.

1. Ausreden als solche identifizieren

Auch mein innerer Monolog arbeitet immer fleißig daran, mich auf alten Wegen zu halten. Ich höre ihm zwar zu aber nicht auf ihn.

Vor kurzem bat mich ein amerikanischer Freund um eine Kooperation für ein Fairy Tale Dimension Oracle Kartenset, also ein Kartenset, dass meine Erkenntnisse aus der Märchendimension nutzt. Schon ging es los. Mein innerer Monolog lief zu Höchstform auf: „Ich habe keine Ahnung von Kartendecks. Das wird sowieso nichts. Ich kann nicht zeichnen…“

Ich evaluierte meine Gefühle und hinterfragte meine automatischen Reaktionen. Da machte es Klick: Die Anfrage war die Antwort auf meine Suche nach einem neuen kreativen Zugang zur Märchendimension und einer Verbindung zu meinem Thema Persönlichkeitsentwicklung. Wir haben das Projekt gestartet und es entwickelt sich erstaunlich gut.

2. Tu etwas: Sieh Deine Zielesuche als spannende Entdeckungsreise

  • Denken allein hilft nicht. Um weiterzukommen brauchst Du kleine Aktivitäten
  • Probiere Neues aus oder lerne Dinge, die mit Deinen Lebenszielen zu tun haben
  • Widme Deinem Lebensthema und Deinen Lebenszielen jeden Tag ein wenig Zeit, denn Du erschaffst mehr von dem, dem Du Aufmerksamkeit gibst

Du lernst auf Deiner Entdeckungsreise etwas über Dich selbst, forderst Dich heraus und erweiterst Deinen Horizont. Es gilt nicht großartige Ziele aufzuschreiben, sondern jeden Tag dazu zu nutzen das zu tun, wofür Du hier bist. Das steigert Deine Lebensqualität und Deine Zufriedenheit.

Wenn wir unser Lebensziele kennen, können wir unseren eigenen Rückenwind generieren und verbrauchen im Gegenwind nicht so viel Energie.

C.  Arbeitsbogen zum Arbeiten an Deinen Lebenszielen

Mein Lebensthema und Lebensziele      

Name:

Lebensthema  
Aktuelle Ziele Indizien und Aktivitäten
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2.  
3.  
4.  
5.  

10 hilfreiche Fragen für die Suche nach Deinen Lebenszielen

  1. Wo, wann und bei was bin ich zufrieden?
  1. Was ist einfach für mich?
  1. Was tue ich gerne und warum mache ich es?
  1. Was möchtest ich auf jeden Fall in meinem Leben haben / erleben?
  1. Meine Träume sind
  1. Meine Träume waren:  Was davon ist noch heute relevant?
  1. Was mache ich , was mir Spaß macht und mir ein Lächeln aufs Gesicht zaubert?
  1. Wofür arbeite ich momentan?
  1. Wann und wo bin ich unzufrieden?
  1. Inwieweit entsprechen das was mich zufrieden macht meinen Zielen?

Manchmal hilft ein Perspektivwechsel: Love it, leave it or change it.

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D. Zum Schluss das Allerwichtigste

Vergiss den Spaß nicht. Nutze Deine Spiel- und Entdeckerfreude!

Ja, Deine Lebensziele sind wichtig. Das heißt aber nicht, dass Du damit bierernst umgehen musst. Je lockerer Du bist, umso mehr Möglichkeiten wirst Du sehen und desto mehr kreative Ideen bekommst Du.

Ich wünsche Dir viel Spaß auf Deiner persönlichen Entdeckungstour.

Wenn Du Unterstützung und Inspirationen beim Erarbeiten Deiner Lebensziele brauchst, kontaktiere mich gerne für ein unverbindliches halbstündiges Gespräch.

 

Literatur:

John Strelecky: Das Café am Rande der Welt und  The Big Five for Life

Bilder: Pixabay und privat

© Inge Schumacher

 

Dein Lebensthema und Deine Big Five for Life

1. Was ist Dein Lebensthema?

Wir alle brauchen Orientierung in unserem Leben, ein Warum. John Strelecky nennt das in seinem Bestseller The Big Five for Life „Zweck der Existenz“. Ich nenne es das Lebensthema. Es ist ein grober Kompass, der unserem Leben eine Richtung gibt.

Dein Lebensthema zieht sich durch Dein gesamtes Leben, ob Du Dir dessen bewusst bist oder nicht. Um Dein Lebensthema herauszufinden schau Dir Dein Leben gründlich an und stelle fest was immer wieder darin vorkommt. Es kann auch hilfreich sein, den eigenen Lebenslauf daraufhin zu studieren und sich zu fragen womit Du Deine Zeit verbringst.

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Was sich wie ein roter Faden durch Dein Leben zieht ist Dein Lebensthema.

Einige Beispiele für Lebensthemen:

  • Regeln verstehen und untersuchen
  • Das Ungewöhnliche erforschen
  • Unterschiede und Gegensätze erkunden und vergleichen
  • Gruppen zusammenbringen und formen
  • Schönheit
  • Kreativität und schöpferischer Ausdruck
  • Erforschen von Intensität durch Dramen
  • Spiritualität im täglichen Leben
  • Balance

Manche Lebensthemen lassen sich in einem Wort ausdrücken. Andere brauchen einen oder mehrere Sätze. Menschen mit ähnlichen Lebensthemen führen grundverschiedene Leben, denn wir sind unendlich kreativ was die Umsetzung unseres Lebensthemas angeht.

Hier ein Beispiel für die verschiedenen Umsetzungsmöglichkeiten eines Lebensthemas:

Das Lebensthema Mobilität kann auf vielen Gebieten ausgedrückt werden und zwar im Positiven wie im Negativen.

Mobilität

  • Geistige Geschwindigkeit: Kreativität, Intelligenz oder auch Langsamkeit
  • Körperliche Ebene: Sportlichkeit, Rennen fahren oder sich Ausbremsen durch einen Unfall
  • Häufiger Job- oder Wohnungswechsel
  • Reisen
  • Starre Gewohnheiten leben oder diese aufbrechen

Von ge-wusst zu be-wusst

Wir werden unzufrieden und krank, wenn wir unserem Lebensthema nicht genug Raum geben. Deswegen beschäftige ich mich gemeinsam mit meinen Klienten auch immer wieder mit ihren Lebensthemen.

Mein Lebensthema besteht aus einem Wort: Lichtbringer

Mein Lebensthema zu kennen ist eine große Hilfe für mich. Seit ich es kenne, seit ungefähr 10 Jahren, verstehe ich meine Motivationen, meine Impulse und die Sachen, die mir Spaß machen viel besser.

Indizien, die mir geholfen haben mein Lebensthema zu finden:

  • Meine grundsätzlich positive Lebenseinstellung, aufgewachsen bin ich in einer eher pessimistischen Familie.
  • Ich verteile schon immer gerne Wertschätzung und Anerkennung.
  • Ich liebe Teamwork: Als Teenager kam ich in die Volleyballmannschaft, nicht wegen meiner sportlichen Fähigkeiten, sondern weil ich gut fürs Team war.
  • Ich hatte eine Depression und verbrachte dadurch eine Zeit in tiefer Dunkelheit: Ich habe da den gegensätzlichen Aspekt des Lichtbringers gelebt.
  • Ich wollte schon immer Menschen helfen, wusste aber nicht wie und warum. Deswegen habe ich BWL studiert und früher im Controlling und in der Unternehmensberatung gearbeitet.
  • Mein Lebensweg hat mich zur Energiearbeit geführt.

Leben mit dem Bewusstsein des Lebensthemas

Ich teile also natürlicherweise gerne „Licht“. Licht interpretiere ich als Klarheit, Unterstützung und Zusammengehörigkeit. Das ist die Basis für meine Arbeit als Heilerin. Ich teile aber auch gerne Erkenntnisse: In meiner Umgebung, in meiner Praxis und in meinen Blogs und biete damit Hilfe zur Selbsthilfe. Ich arbeite auch daran in mein eigenes Leben genügend Licht zu bringen.

Ich hätte auch ein Leben in Dauerdepression mit vielen Schicksalsschlägen wählen können und damit die dunklen Seiten meines Lebensthemas ausgelotet.

Unser Lebensthema will gelebt werden und wird uns immer wieder in diese Richtung führen, egal was unser Verstand und unsere Umgebung dazu sagen. Mit dem Bewusstsein wohin es uns natürlicherweise zieht, fällt es uns leichter ein erfülltes Leben führen. Dafür ist auch das Wissen um unsere Lebensziele, unsere Big Five for Life, wichtig.

Titel the big five for life

2. Die Big Five for Life sind Deine Lebensziele

Deine Lebensziele leiten sich aus Deinem Lebensthema ab. Deine Big Five sind Ziele, die Du auf jeden Fall im Leben erreichen möchtest. Wenn Du sie erreichst macht Dich das erfüllt und zufrieden. Im Gegensatz zum Lebensthema können sich diese Ziele im Laufe der Zeit verändern weil wir uns immer weiter entwickeln. Neue kommen hinzu und alte lassen wir hinter uns.

Hier sind meine aktuellen Lebensziele:

Mein Lebensthema Lichtbringer
Aktuelle Ziele
1. ç
2. Familie und Freunde
3. Neues lernen und mich selbst inspirieren
4. Die Umwälzungen des Klimawandels positiv gestalten
5. Immer wieder Zeit in Island verbringen

Was steht nicht auf meiner Liste?

Meinem Mann und mir ist aufgefallen, dass Geld und Sicherheit nicht auf unserer Liste stehen. Für uns sind sie eher Mittel zur Zielerreichung.

Was war früher einmal darauf?

Alte Lebensziele:

  • 3 Kinder reichen; ich brauche keine mehr zu bekommen
  • Eine Weltreise habe ich nach meinem Studium gemacht

Was tust Du für Deine Big Five for Life?

Es ist egal ob 3 oder 7 Punkte auf der Liste Deiner Lebensziele stehen. Es ist gut, Dich ihrer bewusst zu sein und Dir immer wieder die Frage zu stellen:

Da wo ich jetzt im Leben bin, inwieweit entspricht das

  1. Meinem Lebensthema und
  2. Was trage ich zur Erreichung meiner Lebensziele bei?

Wenn wir einen zu großen Anteil unsere Zeit mit Dingen verbringen, die uns unseren Zielen nicht näherbringen werden wir unzufrieden.

Was ich für die Erreichung meiner Ziele tue

Ziel 1 Beste Heilerin und Unterstützerin sein

Ich arbeite jeden Tag daran: Ich unterstütze die verschiedensten Menschen in schwierigen Situationen, auch unentgeltlich, und lerne viel dabei. Ich bilde mich ständig weiter. Ich arbeite daran sichtbarer zu werden und damit mehr Menschen die Möglichkeit haben auf mich zuzukommen.

Ziel 2 Familie und Freunde

Familienarbeit macht einen großen Teil meiner Zeit aus. Als mir noch nicht bewusst war wie wichtig es mir ist, gut für meine Familie zu sorgen, habe ich oft mit den lästigen Alltagspflichten gehadert und mich als Opfer gefühlt. Jetzt weiß ich: Das ist ein Lebensziel von mir und es liegt an mir es zu gestalten. Seit mir das klar ist fühle ich mehr Dankbarkeit für meine Familie und das überträgt sich auch auf andere Lebensbereiche.

Freunde erweitern meinen Horizont. Ich bekomme Details aus ihrem Leben mit und sie begleiten mich in meinem. Das macht mich glücklich.

Ziel 3 Lernen und mich selbst inspirieren

Lernen ist ein Grundbedürfnis von mir. Ich fühle mich am wohlsten wenn ich mich ständig weiter entwickele und dafür auch kräftig mein Gehirn benutze:

  • Ich lese Bücher und informiere mich in Podcasts
  • Ich interessiere mich für Zeitgeschehen und Geschichte
  • Ich gehe auf Konferenzen und Netzwerkveranstaltungen. Gerade mache ich einen Onlinekurs bei der Ich-Rede-Akademie von Isabel Garcia

Als meine zwei älteren Kinder klein waren, habe ich mein Lern-Bedürfnis stark vernachlässigt. Es ging mir gar nicht gut damit, denn ohne ausreichend Input verkümmere ich. Das war mir damals nicht klar.

Ziel 4 Umwälzungen des Klimawandels positiv gestalten

Dieses Ziel ist relativ neu auf meiner Liste und ich weiß noch nicht wie ich es mit Leben füllen werde. Ich verstehe immer mehr, dass alles zusammenhängt und vernetze mich international mit Gleichgesinnten. Ich versuche unser tägliches Leben so klimafreundlich wie möglich zu gestalten und dabei pragmatisch zu bleiben.

Isländische Bücher

Ziel 5 Immer wieder Zeit in Island verbringen.

Island ist mein Sehnsuchtsort. Ich lerne seit 4 Jahren Isländisch, bin in diversen Facebookgruppen und halte Kontakte zu isländischen Freunden. Auf Twitter bin ich als @Islandfrauen unterwegs. Außerdem bin ich Mitglied in der Gesellschaft der Freunde Islands. Ich sende also ständig Energie aus, die mich wieder dorthin bringt.

Einige meiner Aktivitäten dienen mehreren Zielen

  • Das Blogschreiben: Vielleicht bin ich deswegen seit 2 Jahren dabei geblieben obwohl es so zeitaufwändig ist.
  • Beschäftigung mit der englischen Sprache: Ich lese englische Bücher, höre Podcasts und schreibe einen englischen Blog. Das vereinfacht meine internationale Vernetzung, die mir sehr viel Spaß macht.
  • Meine monatlichen Workshops: Hier teile ich Gelerntes, unterstütze Menschen und werde selbst inspiriert.

Mein Aha-Erlebnis

Bevor ich den Teil oben geschrieben hatte, war mir nicht bewusst, wie gut viele Dinge in meinem Leben zu meinen Lebenszielen passen. Kein Wunder, dass ich ziemlich zufrieden bin!

Das zeigt, dass wir, auch ohne uns dessen bewusst zu sein, nur indem wir auf uns hören, unserem Lebensthema und den Lebenszielen folgen.

Macht Euer Lebensthema und die Big Five so konkret wie möglich

Ich hoffe, ich konnte Euch hier einige Anregungen geben, wie Ihr mehr über Euer Lebensthema und Eure Lebensziele herausfindet.

Ich empfehle Euch, Euer Lebensthema und Eure Ziele aufzuschreiben und Eure Aktivitäten diesen Zielen zuzuordnen. Dieses Aufschreiben macht alles viel greifbarer und hat mir wertvolle neue Erkenntnisse gebracht.

Sprich darüber!

Als ich diesen Artikel geplant und geschrieben habe, habe ich mich mit etlichen Freunden ausgetauscht. Es war spannend zu hören, welche Lebensthemen und Ziele sie haben und wie sie diese erreichen wollen.

Weil ich das Thema so wichtig finde und ich Euch gerne unterstützen möchte, mache ich Euch folgendes Angebot:

3. Ich lade Euch ein, mit mir gemeinsam an Eurem Lebensthema und Euren Big Five for Life zu arbeiten

Den ersten 5 Lesern, die sich über das Kontaktformular meiner Praxis bei mir melden, schenke ich 1 Stunde in der wir uns – über Skype oder in meiner Praxis – mit Eurem Lebensthema und Euren Zielen befassen. Ich verspreche Euch, Ihr werdet jede Menge Inspirationen bekommen.

Die Aktion ist beendet. Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben!

Wenn Ihr Euch Eure Lebenszielen erarbeiten wollt: Im Artikel: Wie findest Du Deine Lebensziele gibt es viele Anregungen und ein Arbeitsblatt dazu.

Links

Fotos: Roter Faden: Pixabay, Rest: Privat

© Inge Schumacher