Wir sind alle Superhelden

In meinem Artikel zeige ich Dir wie Du Deine Superkräfte entdeckst, die Du vielleicht noch nicht kennst. Das ist nicht so einfach, weil diese Kräfte meist unscheinbar daher kommen. Besonders in diesen unruhigen Corona Zeiten ist es wichtig, diese Stärken zu nutzen.

Als ich Annas Blogbeitrag Stärken stärken in der Krise las, saß ich gerade frustriert vor dem Computer. Ihre humorvolle Art mit ihrer Krise umzugehen, war genau das Richtige für mich. Auf meinen Kommentar hin kam die Antwort: Mach mit bei meiner Blogparade. Hier ist mein Artikel.

Wir haben alle Superkräfte

Jeder bringt besondere Fähigkeiten mit. Beim Schreiben ist mir klar geworden, dass ich an meinen Mitmenschen oft Fähigkeiten bewundere, die diese für selbstverständlich halten und deswegen kaum wahrnehmen. Für mich sind sie besonders weil ich sie nicht habe.

Lerne Deine Superkräfte kennen

Wer seine Stärken kennt, kann sie wie geliebtes Handwerkszeug immer wieder hervorholen. Gerade in der Corona Pandemie, die Vieles durcheinander bringt brauchen wir alles was uns in Balance hält.

Wer bin ich?

Ich bin Heilpraktikerin und auf Energiearbeit spezialisiert. Zu meiner Arbeit gehört, dass ich meinen Klienten bewusst mache über welche Gaben und Talente sie verfügen.

Ich bin Expertin für Unsichtbares

Meine Berufung habe ich 2007 gefunden als ich eine Ausbildung in geistigem Heilen gemacht habe. Seither habe ich mich ständig weiterentwickelt. Ich bin immer besser geworden. Ich spüre eine tiefe Befriedigung beim Arbeiten. Ich weiß: Ich bin dazu geboren, dies zu tun.

Durch meine Klienten habe ich schon viele Arten von Super-Helden kennengelernt.

Das was Dir leicht fällt macht Dich zum Super-Helden

Denn: Nicht das was Dir schwer fällt, macht Dich zum Super-Helden, sondern das, was Dir leicht fällt. Hier ein paar Fragen, die Dir helfen sollen, Deine geheimen Superkräfte zu identifizieren.

Wo verstecken sich Deine Superkräfte ?

  • Was fällt Dir leicht in diesen Corona-Zeiten?
  • Mit was kämpfen Deine Freunde und Bekannte und Du nicht?
  • Wann bist Du in deinem Flow?
  • Wobei hast Du Spaß?
  • Was sind Deine Lebensziele?

Schau Dir die unspektakulären Dinge in Deinem Alltag an. Bei dem, was Du täglich tust gibt es mehr zu entdecken als Du ahnst. Dir fällt es leicht mit (Deinen) Kindern zu spielen? Das ist eine Superkraft, die viel zu wenig gewürdigt wird. Hier noch mehr Beispiele:

Deine heimlichen Superkräfte können sein:

  • Aufräumen
  • Kochen oder Backen
  • Leicht einschlafen
  • Basteln
  • Bügeln
  • Auto fahren
  • Kinder erziehen
  • Grüner Daumen bei der Pflanzenpflege
  • Ein besonderer Draht zu Tieren
  • Beherrschen des Minimax-Prinzips: Meine Tochter erreicht mit einem Minimum an Aufwand meist das, was sie will

Wenn Du denkst, das wäre nichts Besonderes, dann bist Du einer Superkraft auf der Spur.

Beispiel: Meine Superkräfte

  • Das Haus in Ordnung halten und für die Familie sorgen
  • Kreativität
  • Empathie
  • Komplizierte Dinge einfach erklären
  • Tausend Dinge gleichzeitig organisieren
  • Ein Gedächtnis für Kleinigkeiten: Ich erinnere mich noch nach Jahren an Vieles, was mir meine Klienten erzählen

Pflege Deine Superkräfte

Oft fallen uns unsere Superkräfte einfach in den Schoß. Wenn wir sie pflegen, können sie wachsen und uns das Leben einfacher machen.

Beispiel: Stricken

Selbstgestrickte doppelseitige Jacke

Ich kann zum Beispiel richtig gut stricken. Das macht mir Spaß und fällt mir leicht. Ich habe mit 13 Jahren angefangen und nie aufgehört.

Die Ärmel sind recycelte Hosenbeine einer Kinder-Jeans

Die Kehrseite unserer Superkräfte sind unsere Erwartungen

Wenn mir etwas leicht fällt, dann gehe ich automatisch davon aus, dass das auch allen anderen leicht fallen muss. Ich nenne das: Die Erwartungsfalle.

Raus aus der Erwartungsfalle heißt toleranter zu werden

Für mich ist es einfach mir ein paar Kleinigkeiten zu merken. Das muss der Beste aller Ehemänner doch auch können! Eben nicht.

Ich rollte früher mit den Augen, wenn er immer noch nicht wusste, wann welche Mülltonne geleert wird. Wenn er wieder vergessen hatte was wir an Organisatorischem besprochen haben, wurde ich ungeduldig.

Jetzt weiß ich: Das ist meine Superkraft und ich erwarte nicht mehr von ihm, sie auch zu besitzen. Ich tappe nicht mehr so oft in die Erwartungsfalle. Ich bin nachsichtiger, was unserem Familienfrieden zugute kommt.

Denk daran: Die anderen wollen Dich nicht ärgern. Sie haben nur andere Superkräfte.

Beispiel: Cool bleiben in Corona-Zeiten

Eine achtzigjährige Klientin klagte, dass die Tochter ihrer Freundin dieser jeglichen Besuch im 2. Lockdown verboten hat. Sie war erbost. Das kann sie doch nicht machen!

Ich habe ihr erklärt, dass die Tochter Angst um die Mutter hat. Wenn wir Angst haben, denken wir nicht rational: Es geht für uns um Leben und Tod: Die höheren Hirnfunktionen stehen uns dann nicht zur Verfügung.

Ich durfte diese Klientin auf eine Superkraft aufmerksam machen: Sie war in der Lage in der Corona-Situation rational zu denken. Das ist für viele von uns im Moment unmöglich. Ich habe sie um Mitgefühl für die Tochter, die so viel Angst um ihre Mutter hat, gebeten.

Eine Superkraft haben wir alle: Für mich ist sie der Schlüssel zu unserem Dasein.

Wir erschaffen unsere Realität

Anna ist in ihrem Artikel Ich bin eine Superheldin ein gutes Beispiel.

Wir haben die Wahl: Folgen wir den Gefühlen, zum Beispiel der Aggression und dem Frust und arbeiten so weiter gegen uns? Oder treten wir einen Schritt zurück und schauen genauer hin, was gerade passiert und warum.

Schon eine kleine Pause bringt uns raus aus der automatischen Reaktion und hinein ins Hier und Jetzt. Nur hier können wir die Situation verändern. Nur hier sehen wir verschiedene Handlungsalternativen.

Entdecke Deine Superkräfte!

Ich lade Dich ein, auf die Suche nach Deinen Superkräften zu gehen. Wenn Du sie gefunden hast, pflege sie. Sehe in ihnen den Schatz, der sie sind. Teile Deine Super-Kräfte gerne in den Kommentaren. Ich bin so neugierig!

Wenn wir alle bewusst unsere Superkräfte einsetzen würden, dann wären wir alle glücklicher und würden vermutlich auch in einer effizienteren Welt leben.

Brauchst Du Hilfe, um Deine eigenen Superkräfte zu finden? Dann sprich mich unverbindlich an.

Links

Artikel, in denen ich über die Herausforderungen von Corona schreibe:

Bilder: Privat

© Inge Schumacher

Mein Corona Online-Business

Dieser Artikel ist inspiriert durch die Blogparade Corona Selbständig Online von Eva Peters.

Corona bedeutet Veränderung

Die Veränderungen lassen sich auch an unserer Sprache ablesen. Neue Wörter wie „Alltagsmaske“ und „Social Distancing“ hören wir täglich. Am besten gefällt mir noch die „Virengemeinschaft“.

Die Corona-Krise betrifft uns alle

Die Unruhe um uns herum ist viel ansteckender als der Virus. Wir können uns dem Geschehen nicht entziehen. Selbst wenn wir uns zu Hause einschließen bekommen wir die allgemeine Unruhe ab. Sie diffundiert durch die Wände hindurch. Sie beeinträchtigt unser Wohlbefinden, egal ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht.

Corona macht es uns schwerer in unserer Mitte zu bleiben. Corona verursacht auch bei meinen Klienten mehr Turbulenzen.

Ich habe kein typisches Online-Business

Ich bin Heilpraktikerin und seit 10 Jahren in eigener Praxis selbständig. Mein Tätigkeitsschwerpunkt ist Energiearbeit.

Ich bin Expertin für Unsichtbares

Meine Klienten kommen zu mir, wenn sie alleine nicht weiterkommen. Bei körperlichen Symptomen, seelischen Schwierigkeiten und ungelösten Fragen. Ich nutze dazu mein hochsensibles Einfühlungsvermögen und meine langjährige Erfahrung.

Energiearbeit funktioniert auch über die Distanz und online.

Für Fernbehandlungen nutze ich digitale Videotelefonie von Facetime bis Skype. Ich arbeite auch international auf Englisch.

Ich habe Familie und kann so meine Berufungen als Familienmensch und Heilpraktikerin vereinbaren. Ich schätze mich glücklich weil ich das tue, was ich liebe.

Meine Herausforderungen durch Corona

a. Online Workshops Ja oder Nein?

Ich habe fast drei Jahre lang über die Plattform Meetup kostenlos monatliche Workshops zu Themen aus der Persönlichkeitsentwicklung gegeben. Dazu habe ich einen Raum in der Nähe genutzt.

Im Frühjahr ging das nicht mehr. Ich habe einige Treffen über Skype angeboten. Das war raus aus meiner Komfortzone, hat aber gut geklappt.

Mir war das aber zu anstrengend. Die Vorbereitung und Durchführung hat mich viel mehr geschlaucht als bei den Live Events. Ich habe den Spaß verloren und damit meine Motivation. So habe ich das Thema Online Workshops erst einmal auf Eis gelegt.

b. Online-Business: Wie bezahlen die Kunden?

Mein Konto und der Online-Bezahldienst Paypal genügte bisher – auch für meine ausländischen Kunden.

Mein Mann sucht ein Online-Bezahlsystem

Im letzten halben Jahr hat seine psychologische Beratung online deutlich zugenommen. 95% seiner Klienten kommen aus dem Ausland. Er hat bisher keine eigene Webseite.

Bis vor kurzem war Paypal noch ausreichend. Jetzt nicht mehr. Ein Klient aus Japan konnte Paypal nicht nutzen. Auslandsüberweisungen sind dort kompliziert und teuer. Mein Mann probiert jetzt verschiedene Bezahlsysteme auf Basis von Kreditkarten aus. Das ist schwieriger als gedacht.

c. Technik und Pragmatismus

Selbständig zu sein hat viele Vorteile. Die Organisation und das Drumherum werden aber oft unterschätzt. Gerade die Technik kann viel Zeit und Geld kosten.

Ich habe gerade eine neue Webseite für meine Praxis erstellt, da sich meine alte nicht an mobile Endgeräte anpassen konnte: Sie war nicht responsive. Ich habe mehrfach versucht eine komplexe zweisprachige Seite aufzusetzen und bin gescheitert.

Schließlich habe ich mit WordPress eine deutsche Webseite gebaut, da 90% meiner Klienten deutschsprachig sind. Meine internationalen Klienten verweise ich auf meine alte Webseite.

Erlaubt ist was passt – auch im Online-Business

Das Führen eines Online-Business ist meiner Meinung nach so individuell wie das Business. Es gibt überall schlaue Ratschläge:

  • Du brauchst einen Newsletter
  • Du musst jeden Tag (mehrmals) auf Social Media posten
  • Du musst auf vielen Kanälen präsent sein
  • Im Netz schreibt man Du

Einiges habe ich ausprobiert; manches passt, anderes nicht. Ich habe gelernt, dass ich auch hier meinen eigenen Weg finden muss:

Zum Beispiel sieze ich auf meiner Webseite. Das kommt daher, dass ich mich mit vielen Klienten sieze. Ganz natürlich, ohne das abzusprechen. Wenn wir am Innersten arbeiten ein kleiner Sicherheitsabstand anscheinend hilfreich.

Auf meinem Blog und in Social Media duze ich.

Wie viel Online passt zu mir?

Meine Haupteinfallstore sind die Webseite und Mundpropaganda. Über Social Media kommen wenige Klienten.

Mir ist im letzten Jahr klar geworden: Ich tanze auf zu vielen Hochzeiten. Deswegen habe ich mein Engagement in sozialen Netzwerken deutlich heruntergefahren.

Mein Zweitblog liegt gerade brach. Den schreibe ich auf Englisch über die Märchendimension: The Fairy Tale Dimension. Ich machte mir viel zu viel Druck und verlor den Spaß.

Weniger ist manchmal mehr

Obwohl ich im Netz weniger präsent bin, bekomme ich mehr Anfragen. Liegt es daran, dass meine Öffentlichkeitsarbeit sich endlich auszahlt?

Mein deutscher Blog ist wichtig für meine Online Präsenz

Auf meinem mein deutscher Blog präsentiere ich seit drei Jahren Themen aus der Persönlichkeitsentwicklung. Dort gebe ich auch viel über mich preis. Damit die Leser mich kennenlernen und beurteilen können, ob wir zueinander passen.

Meine Leserzahlen steigen nur langsam. Viele Blogger-Kollegen berichten, dass man jahrelang präsent sein muss, bevor der Blog zu einem wirklichen Multiplikator wird.

Online Kontakte in Corona Zeiten:

Ich liebe es zusammen mit meinen Klienten zu arbeiten und lasse sie auch nach einer Behandlung nicht allein. Ich ermutige sie, in den Wochen danach Rückfragen zu stellen und um Unterstützung zu bitten – ohne Bezahlung – per Telefon oder E-Mail. Das wird genutzt und selten ausgenutzt.

Das ist noch wichtig für mein Online-Business:

Eine Community, die sich gegenseitig unterstützt. Kontakte zur Bloggercommunity pflege ich seit Jahren über Facebook. Achtsamer und respektvoller Umgang geht auch online.

Dass Achtsamkeit und Kooperation im Netz möglich ist zeigen viele liebe Blogger-Kolleginnen. Hier einige Beispiele:

Ist Online Lernen und Arbeiten das neue Normal?

Unternehmen,

die skeptisch gegenüber Home-Office waren, haben gemerkt, wie gut Arbeiten zu Hause läuft und dass sich damit viel Geld für Büroplatz einsparen lässt. Die Regierung überlegt schon länger ein Recht auf Heimarbeit festzulegen.

Schulen

haben leider noch viel Entwicklungsbedarf. Das Lehrerteam meines Sohnes baut gerade eine Tablet-Klasse auf. Vom Digitalpakt spüren wir leider wenig: Es gibt wenigstens etwas monetäre Unterstützung für bedürftige Familien.

Die Zukunft der Schule muss digital sein weil es unsere Realität widerspiegelt. Wie sonst sollen wir unsere Kinder auf eine Zukunft vorbereiten, die wir uns noch gar nicht vorstellen können?

Für Veränderungen sind wir mit unserem Online-Business gut gerüstet

Gerade wir Solo-Selbständigen, die auch Online arbeiten, haben die nötigen Fähigkeiten Veränderungen zu bewältigen.

  • Wir kämpfen immer mit neuen Herausforderungen
  • Wir sind daran gewöhnt uns selbst zu organisieren
  • Wir müssen uns ständig anpassen und uns auf neue Gesetze einstellen (zum Beispiel die DSGVO)
  • Wir nutzen digitale Technik und bilden uns ständig fort

Für die Politik sind wir nicht interessant, weil wir keine Arbeitsplätze schaffen. Das hat man bei der Verteilung der Corona-Hilfsgelder deutlich gemerkt: Selbständige mit geringen Fixkosten schauten in die Röhre.

Da wir ständig auf uns selbst gestellt sind, sind wir auch daran gewöhnt, selbständig zu denken und zu handeln. Das brauchen wir jetzt besonders.

Corona sprengt Grenzen

Durch Corona weiten wir unsere Grenzen. Darin liegt der Vorteil der momentanen Situation. Vieles Alte wird hinterfragt. Und siehe da: Es geht auch anders.

Viele Grenzen bestehen ohnehin nur in unseren Köpfen. Ich werde hellhörig, wenn ich mich sagen höre: „Das geht nicht“. Dann schaue ich nach ob meine Bequemlichkeit, ein Glaubenssatz oder einfach nur Angst vor Neuem die Ursache für diese Ablehnung sind.

Wenn Du an Deine Grenzen kommst oder feststeckst, dann sprich mich gerne unverbindlich an. Ich bin da. Online und Live.

Mehr Artikel zum Corona-Komplex von mir findest Du hier:

Bilder: Privat

© Inge Schumacher

Faszination Island

Als Michelle mich fragte ob ich bei ihrer Blogparade über die Faszination Skandinavien mitmachen möchte habe ich mich gefreut: Ich konnte mich ausgiebig mit meinem Lieblingsland beschäftigen.

Es gibt Orte auf der Erde zu denen wir uns hingezogen fühlen. Bei mir ist das Island. Ob Island zu Skandinavien gehört ist umstritten. Aber die Botschaft des Inselstaates in Berlin teilt sich ein Gebäude mit Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland.

Inhaltsübersicht

  • In diesem Artikel erzähle ich Dir was ich an Island besonders schätze
  • Ich beantworte die Frage für wen Island das richtige Reiseland ist
  • Du bekommst außerdem einen Einblick in die Kultur und Besonderheiten des Landes
  • Abgerundet wird der Artikel mit vielen Tipps

Island rief mich immer wieder

Bevor ich zum ersten Mal in Island war hatte ich so ziemlich jede Dokumentation gesehen, die es gab. Jahrelang kam jedes Mal wenn ich den Fernseher anmachte etwas über Island. Als mir das auffiel, begriff ich: Da muss ich hin. Ich hatte vorher keinerlei Kontakte zu diesem Land.

Ich wusste, dass ich Island langsam entdecken wollte. Über viele Ecken bekam ich Kontakt zu einer Isländerin, die mit kleinen Gruppen in Island unterwegs war. Als ich die Reise losging kam mein drittes Kind gerade in den Kindergarten und mein Mann übernahm für zwei Wochen meine Familienpflichten.

Der Islandvirus ist unheilbar

Als ich vom Flugzeug aus zum ersten Mal auf Island heruntersah, hatte ich Tränen in den Augen. Der Islandvirus hatte mich voll erwischt. Der ist unheilbar und bringt mich dazu, immer wieder hinzufahren. Ich war jetzt viermal dort, davon zweimal mit meiner Familie, die ich erfolgreich angesteckt habe.

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Vom Glück der Langsamkeit

Viele Touristen düsen in 7 bis 10 Tagen auf der Ringstraße einmal rund um die Insel. Sie haken so die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, die in Island Naturschönheiten wie Wasserfälle, Berge oder Tiere (z.B. Wale oder Papageientaucher) sind, im Schnelldurchlauf ab.

Ich rate von solch einer Tour ab. Das Land ist so überwältigend und liefert so viel Input, dass Du Dir Zeit zum Verarbeiten und zum Entdecken gönnen solltest. Es lohnt sich.

Ist Island ein passendes Reiseziel für Dich?

Die Reaktionen auf Island sind sehr unterschiedlich. Island polarisiert: Entweder Du liebst es oder Du hasst es.

Island ist nicht geeignet für Dich wenn Du

  • Wärme und immer blauen Himmel brauchst: Selbst im Sommer gehören Mütze und Handschuhe zur Grundausrüstung
  • Keinen Wind magst
  • Im Urlaub kein Auto oder Bus benutzen willst

Island ist das richtige Reiseziel für Dich, wenn Du

  • Keine Angst vor Regen und Kälte hast
  • Die Natur liebst
  • Pferdenarr bist

Pferde Island

Islandurlaub mit der Familie

Wir haben uns Häuser an verschiedenen Orten gemietet und von dort aus die Gegend erkundet. Es gibt  auch viele gute AirBnB´s. Eine günstigere Möglichkeit ist Camping. Dazu sollten Du und Dein Gepäck wasserfest sein.

Island ist teuer

Eine Reise nach Island ist eine Investition. Günstige Flüge sind bei rechtzeitiger Buchung ab 350 € zu haben. Autos, Gästehäuser, Camper das alles kostet viel Geld. Auch das Einkaufen ist teuer – ganz geschweige von den Restaurants.

Island mit kleinem Budget

Ich bin trotzdem nach Island gefahren als kein Geld für eine Reise da war: Ich habe dort gearbeitet. Über Facebook habe ich eine Frau kennengelernt, die jemanden gesucht hat, der mit ihr Workshops für Frauen in den Westfjorden macht. Da habe ich ganz laut „Hier“ gerufen.

Viele Pferdeliebhaber arbeiten im Sommer auf den vielen Pferdehöfen im Land. Aufgrund des Touristenbooms gibt es auch jede Menge Jobs für Servicepersonal. Es gibt Jobbörsen auf Facebook und im Internet.

Als Familie waren wir bisher im März und im Mai in Island weil im Sommer die Autos und Unterkünfte noch viel teurer sind.

Die Hauptstadt Reykjavík

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Hallgrimskirche in der Mitternachtssonne

Die Hauptstadt von Island hat 120.000 Einwohner. Zwei Drittel der 320.000 Isländer wohnen in ihrem Umkreis. Die Stadt hat viel zu bieten: Es gibt einen hübschen Stadtkern und man kann sich günstig mit Verpflegung eindecken. Den Zauber von Island kann ich dort aber nicht finden.

Beim ersten Besuch mit Familie habe ich meinem Lieben die wichtigsten Sehenswürdigkeiten gezeigt. Am nächsten Tag wollten alle gleich weiterfahren und beim zweiten Mal haben wir dort gar nicht angehalten.

Das geht nicht jedem so. Ein Bekannter von mir fährt jedes Jahr im November zum mittlerweile sehr bekannten Iceland Airwaves Festival.

Das wahre Island

findet man auf dem Land: Auf der Halbinsel Snaefellsnes, den Westfjorden, dem Norden oder dem Osten. Kleine Dörfer und die weite Landschaft kann man dort ausgiebig genießen und sieht oft stundenlang keine anderen Menschen.

Was ich an Island liebe

  • Die Weite, die klare Luft und die Natur. Es gibt überall Freiluft-Schwimmbäder.
  • Frischen leckeren Fisch bekommt man in jedem Supermarkt.
  • Ich kann hier wunderbar zur Ruhe kommen und Ballast loslassen. Das ist für mich Erholung pur.

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Hraunfossar, mein Lieblingswasserfall

Meine persönlichen Highlights

  • Stundenlang im Gras oder auf einem Lavabrocken sitzen und einfach nur sein
  • Killerwale in der Mitternachtssonne vom Strand aus beobachten
  • Bekanntschaft mit Elfen machen

Zukunftsmusik: Was ich in Island noch vorhabe

  • Nordlichter sehen
  • Das Hochland erkunden
  • Wieder Seminare geben

Wenn die Kinder groß sind möchte ich zusammen mit meinem Mann ein paar Monate im Jahr in Island leben und arbeiten. Deswegen lerne ich seit 4 Jahren Isländisch. Das ist nicht einfach, macht mir aber viel Spaß. (Bild). Momentan bin ich auf Kinderbuchniveau.

Isländische Kultur

Isländer sind Kämpfer

Die Isländer haben seit der Besiedlung durch die Wikinger ums Überleben gekämpft. Ihr Land ist karg. Erst seit der Erwärmung durch den Klimawandel kann dort Getreide wachsen. Die heißen Quellen werden erst seit knapp hundert Jahren zum Heizen für Schwimmbäder und Gewächshäuser genutzt.

Durchsetzungsstärke

Isländer leben heutzutage neben dem Tourismus noch hauptsächlich vom Fischfang. Von 1952 bis 1975 haben sie zur Sicherung ihrer Fischereigründe die Fangzonen eigenmächtig immer weiter ausgedehnt. Es gab dadurch viele Auseinandersetzungen mit den europäischen Nachbarn, die 1972 im berühmten Kabeljaukrieg mit Großbritannien endeten.

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Fisch hängt zum Trocknen

Anpassungsfähigkeit

Isländer arbeiten viel und haben oft mehrere Jobs. Sie haben gelernt zu improvisieren. Wenn das Wetter mal wieder Kapriolen schlägt passen sie sich an. Es bleibt ihnen gar nichts anderes übrig. Dadurch hat sich eine Kultur des: Kommst Du heute nicht kommst Du morgen etabliert. Auf Isländisch heißt das: Þetta reddast. Die Übersetzung lautet: Das wird schon. Ausländische Unternehmen bringt es oft zur Verzweiflung, wenn Abmachungen und Termine wieder nicht eingehalten werden.

Aber das Wetter war gerade gut und man hat der Familie auf dem Bauernhof geholfen oder man musste den Schneepflug fahren, um die Straße wieder passierbar zu machen. Wenn man in Island etwas organisieren will muss man viel Geduld mitbringen.

Kreativität

Die Winter in Island sind lang und dunkel. Vielleicht sind deswegen so viele Isländer Künstler. Mir kommt es vor als ob dort jeder Autor, Musiker oder bildender Künstler ist. In einheimischen Wohnungen findet man vielleicht deswegen auch so viele Originalkunstwerke. Um von ihrer Kunst zu leben, müssen die Isländer in Ausland reisen. Der einheimische Markt ist viel zu klein.

Reisen erweitert den Horizont

Während der langen dänischen Herrschaft konnte nur in Dänemark studiert werden. Dänisch ist immer noch – zusammen mit Englisch – die erste Fremdsprache in den Schulen. Auch heute kannst Du etliche Isländer in Kopenhagen treffen.

Viele Isländer wohnen und arbeiten zumindest für ein paar Jahre im Ausland. Nicht umsonst bedeutet ein isländisches Wort für dummzuhause geblieben“. (heimskur). Den eigenen Horizont erweitern kann nur, wer auch mal von der Insel runterkommt.

2014_05_28-27

Tipps

Island ist begehrt

Island ist in den letzten Jahren populär geworden. Der goldene Zirkel (Gullfoss, Geysir und Þingvellir), die Wasserfälle im Süden und die warmen Quellen sind jetzt auch außerhalb der Sommermonate gut besucht. Oft stapeln sich dort die Busse. Anschauen solltest Du Dir diese Orte trotzdem. Fahre azyklisch und meide die Zeiten von 10.00 -17.00 Uhr, wenn die meisten Busse unterwegs sind.

Die berühmte blaue Lagune hat sich zu einer überteuerten Touristenfalle entwickelt. Es gibt zum Glück genug Alternativen: Fast jedes Dorf hat ein Schwimmbad, in dem sich die Einheimischen zum Klönen treffen.

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Das Schwimmbad in Þingeyri (Westfjorde) – mit Aussicht

Hör auf die Isländer

Einheimische Rettungskräfte riskieren immer wieder ihr Leben um Touristen aus brenzligen Situationen retten. Wenn abgeraten wird Auto zu fahren, dann solltest Du das auch lassen. Wir können uns die extremen Wetterbedingungen dort nicht vorstellen. Im Sturm werden Autos wirklich von der Straße gepustet!

Lass Dich bei der Reiseplanung von Islandexperten beraten

Gute Reisebüros geben Euch ausführliche Tipps für die Reise, für Kleidung etc. Ich kann Dir Contrastravel empfehlen. (Das ist unbezahlte Werbung.) Sie sind spezialisiert auf Nordlandreisen und ich kenne sie als zuverlässig und kompetent. Sie haben mir bei den Vorbereitungen zu unserer letzten Reise geholfen und sind im forum anders reisen organisiert, das Wert auf nachhaltigen Tourismus legt.

Buchtipps für Islandfans und solche die es werden wollen

Jetzt in Coronazeiten hast Du vielleicht Zeit und Lust von und über Island zu lesen

Island ist mein Sehnsuchsort

Wenn Du die Natur liebst, Dir die Unwägbarkeiten des Wetters nichts ausmachen und Du Dich gut vorbereitest ist ein Islandurlaub ein unvergessliches Erlebnis. Mir haben die Islandreisen bei entscheidenden Schritten in meiner persönlichen Entwicklung geholfen. Auch darum liebe ich dieses Land und werde immer wieder hinfahren.

Ich arbeite als Heilpraktikerin und Expertin für Energiearbeit. Nicht umsonst finden sich auf meinen Visitenkarten, meiner Webseite, meiner privaten Facebookseite und in meiner Praxis Bilder von Island:

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Blick in meine Praxis mit dem großen Islandbild

Es hat mir sehr viel Freude gemacht gedanklich einmal wieder in die Weite und die klare Luft Islands zu reisen.

Weitere Artikel von mir über Island findest Du hier:

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© Inge Schumacher

Bilder: privat

Grenzen und Grenzerfahrungen

Das Thema Grenzen ist durch die Corona-Pandemie sehr aktuell. Wir beschäftigen uns alle täglich mit Ländergrenzen, Distanz und Nähe.

Energie kennt keine Grenzen

Energie erreicht ihre Adressaten immer. Gute Wünsche kommen genauso an wie schlechte. Was viele von uns nicht wissen: Die Energie, die wir losschicken hat auch Auswirkungen auf uns selbst.

Wünschen wir jemanden wutschnaubend dahin wo der Pfeffer wächst, dann fühlen wir dieselbe Aggression. Sterben Flüchtlinge auf dem Mittelmeer dann leiden wir mit, egal ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht.

Wenn Du die Wunder und das Schöne im Leben sehen kannst, dann siehst Du immer mehr davon.

Beispiel Wahrnehmung:

Wenn eine Freundin schwanger ist, sehe ich plötzlich überall Schwangere. Waren die vorher nicht da? Natürlich waren sie da. Sie sind mir nur nicht aufgefallen. Ich habe sie nicht wahrgenommen und sie waren dewegen in meiner Realität nicht vorhanden. So bestimmt unsere Wahrnehmung unsere Realität.

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Unsere Aufmerksamkeit ist ein Magnet

Wir erschaffen mehr von dem, auf das wir uns konzentrieren. Das ist das Gesetz der Anziehung. Optimisten, die positiv in die Welt schauen werden oft positiver und Pessimisten negativer. Denn wir sorgen selbst dafür, dass sich unsere Weltanschauungen bestätigen.

Unsere Wahrnehmung hat Grenzen

Leider ist unsere Wahrnehmung begrenzt. Unser Gehirn schützt uns dadurch vor zu viel Input.

Aber die Wahrnehmung lässt sich trainieren. Je mehr wir merken, welche Energien wir spüren und welche wir aussenden umso mehr können wir das steuern. So bekommen wir mehr Einfluss auf unsere Wirklichkeit und können sie aktiv nach unseren Vorstellungen gestalten.

Die eigene Wahrnehmung zu erweitern macht Spaß

Meine Wahrnehmung versuche ich täglich zu erweitern. Das Undenkbare denken, der Phantasie freien Lauf lassen, das finde ich spannend. Deswegen liebe ich Science Fiction und schreibe einen Blog über die Märchendimension. Da vermittle ich, dass alle Märchen wahr sind: In einer anderen Realität. Du musst nur ein wenig Englisch können.

Warum beeinflussen uns Energien von außen?

Durch die Corona-Krise merken viele von uns, dass sie von den turbulenten Energien um sie herum beeinflusst werden. Die Unruhe sickert durch die Wände und ist viel ansteckender als der Virus. Auch ich muss mich immer wieder bewusst davon abgrenzen.

Wir können gerade wunderbar üben, das Wissen wie wir unsere Realität erschaffen in die Praxis umzusetzen. Meine Familie und ich tun das. Klappt das immer? Nein, aber immer besser.

Wir setzen jeden Tag positive Highlights und kommunizieren wie es uns geht. So unterstützt jeder jeden und damit geht es uns allen ganz gut.

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Alles hängt mit allem zusammen

Jedes Teilchen in unserem Universum ist irgendwie mit jedem anderen verbunden.

Viele Wissenschaftler untersuchen seit Jahrzehnten dieses Feld, das uns alle verbindet. Sie nennen es das Quantenfeld. Lynne Mc Taggert hat in ihren Büchern zum Beispiel viele wissenschaftliche Experimente gesammelt, die das Vorhandensein dieses Feldes beweisen. Sie macht außerdem seit Jahren auf ihren Veranstaltungen spannende Experimente mit ihren Zuhörern.

Wir brauchen Grenzen um unsere Persönlichkeit zu entwickeln

Um uns kennenzulernen und unsere Identität und damit unsere Persönlichkeit zu entwickeln müssen wir als Kinder unsere Grenzen spüren lernen: Wir müssen lernen wo wir anfangen und aufhören.

Erst dann sind wir sicher genug, um uns zu öffnen: Für andere Menschen, neue Ideen oder fremde Energien. Wir können uns dann mit anderen teilen.

Unsicherheit verursacht Grenzen

Wenn wir unsicher sind greifen wir zur bewährten Methode der Abgrenzung und ziehen uns zurück. Momentan begrenzen die Regierungen unsere Bewegungsfreiheit und isolieren uns weil sie keine andere Möglichkeit sehen.

Viele von uns fühlen sich deswegen allein und verlassen. Wir fühlen den Schmerz des Abgeschnitten-Seins. Es gibt zwar viele virtuelle Alternativen, in Kontakt zu bleiben, es ist aber nicht dasselbe.

Blogparade Grenzen 15.2. -31.3.20(1)

Blogparade über Grenzen

Ich bedanke mich bei allen Autoren für ihre Beiträge zur Blogparade. Es sind viele wunderbare Inspirationen zusammengekommen.

Ich stelle im Folgenden die Artikel und ihre Autoren vor. Ein paar Beiträge sind leider der Technik oder der Corona-Krise zum Opfer gefallen. Schnupper bitte rein, es lohnt sich.

1. Grenzen überschreiten

Margaretha Schedler teilt mit ihrem Artikel: Herausforderungen lassen Dich wachsen ein prägendes Beispiel aus ihrer Kindheit mit uns. Sie arbeitet sehr schön heraus, wie ambivalent sie diese Grenzüberschreitung erlebt hat.

Ihre Erfahrung zeigt, dass Grenzüberschreitungen positiv und negativ sein können. Auf der einen Seite ist sie herausgefordert worden und hat gelernt, dass sie über sich selbst hinauswachsen kann. Auf der anderen Seite hätte sie auch traumatisiert werden können.

Margaretha ist Autorin des Lebensschatzkistenblogs. Bei ihr findest Du viele persönliche Geschichten, aus denen Du viel mitnehmen kannst.

2. Abenteuer im Ausland

Michelle hat in ihrem Auslandssemester ihre Komfortzone verlassen und Grenzen überschritten.

Mit faszinierenden Bildern erzählt sie von ihren Herausforderungen in diesen sechs Monaten: Das erste Mal ist sie in Asien und das ganz alleine: Ihr Freund wartet auf sie zu Hause. In dieser Zeit hat sie viele Landes-Grenzen überwunden und sich auf viel Neues eingelassen. Ihr Fazit: Sie würde es jederzeit wieder tun.

Michelle ist Doktorandin aus Oldenburg. Sie liebt den Norden – so wie ich. Was bei mir Island ist, ist bei ihr Finnland. Sie hat ihren Travel-Blog folgerichtig nach einem Titel der Band North Alone: The road most traveled benannt.

3. Gesunde Abgrenzung

Sylvia widmet sich der Gesunden Abgrenzung. In ihrem Artikel wird deutlich in wie vielen Bereichen wir auf unsere Grenzen achten können und wie wir mit ihnen umgehen.

Aber wie merken wir, wo diese Grenzen sind? Viele von uns gehen schon so lange immer wieder über ihre Grenzen, dass wir gar nicht mehr spüren, wenn unser Körper uns einen dringend benötigten Stopp signalisiert.

Sylvia zeigt wie wir lernen können unsere Grenzen zu bemerken und dadurch besser für uns zu sorgen. Sie bietet auch Übungen an. Sylvia veröffentlicht ihre Blogartikel auf der Webseite Lebensfreude Academy.

4. Grenzerfahrungen

Susi Salomon hat den sehr persönlichen Beitrag Grenzerfahrungen beigesteuert. Sie erzählt, wie sie mehrere Burnouts gemeistert hat. Sie hat gelernt, dass sie immer wieder ihre eigenen Grenzen verletzt hat. Folgende Glaubenssätze haben das verursacht: Ich muss stark sein und ich muss es allen Recht machen. Susi beschreibt authentisch die Folgen dieses über die Grenzen Gehens.

Hand aufs Herz: Da ist sie nicht allein. Das kennen viele von uns. Erst kürzlich ist mir klar geworden, dass Schwäche zulassen eine Stärke für mich sein kann.

Susi bietet neben ihrem Blog Stehaufweibchen auch einen Podcast an.

5. Grenzenlose Gedanken und grenzenlose Worte

Ich kenne Anna Koschinski durch ihre Facebookgruppe, aus der ich schon viele Inspirationen mitnehmen durfte. Ich schätze auch den wertschätzenden Umgang dort. Anna unterstützt hauptberuflich Blogger und alle, die es werden wollen. Ohne sie hätte ich viel länger gebraucht, um meine erste Blogparade ins Leben zu rufen.

Anna beschäftigt sich in ihrem Artikel mit grenzenlosen Gedanken. Sie macht darauf aufmerksam, dass unsere Gedanken und damit unsere Möglichkeiten nur von uns selbst begrenzt werden. Das vertrackte daran ist, dass wir oft selbst nicht merken dass und wie wir uns begrenzen. Wir können das aber lernen und Anna macht es uns vor.

Sie weist außerdem drauf hin, dass nicht alle Grenzen zum Einreißen da sind. Grenzen haben auch eine Funktion: Gerade unsere körperliche Grenzen zu beachten ist für uns alle wichtig, um langfristig gesund zu bleiben.

6. Grenzen, die das Leben schreibt

Tonia hatte als erste einen tollen Beitrag aus ihrem Arbeitsleben als Fotografin geschrieben. Als ich ihren Artikel nicht wiederfand, hat sie mir erzählt, dass er im Zuge des Umzugs auf ihre neue Webseite verschwunden ist. Das ist sehr schade. Ich freue mich aber schon auf die nächsten Artikel auf ihrer Webseite Lebensbilder.

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Fazit meiner Blogparade Grenzen

Gemeinsam sind wir stark. Diese Blogparade wird nicht meine Letzte sein. Es hat Spaß gemacht und ich habe meinen Horizont erweitert:

  • Ich habe interessante Kollegen und ihre
  • Blogs kennengelernt
  • Ich freue mich über die Vielfalt an Ideen und
  • Stelle wieder fest, dass wir alle voneinander lernen können

Authentische Geschichten zu lesen und zu teilen sind ein wichtiger Teil meiner Persönlichkeitsentwicklung geworden.

Herzlichen Dank Euch allen!

Ich habe zur Bogparade auch eine 5-Minuten Inspiration auf Upspeak aufgenommen.

Willst Du Deine Grenzen angehen? Ich helfe Dir dabei.

Bilder: Privat und Pixabay

© Inge Schumacher

Blogparade zum Thema Grenzen

Als ich anfing einen Blogartikel über Grenzen zu schreiben fiel mir auf wie vielfältig das Thema ist. Deswegen habe ich eine Blogparade daraus gemacht.

Ich möchte mit dieser Blogparade Grenz-Geschichten sammeln:

  1. Von Grenzen, die Du überwunden hast
  2. Grenzen, die Du erfolgreich setzt
  3. Grenzen an denen Du gescheitert bist
  4. Wie gehst Du mit Grenzen um?
  5. Welche Strategien hast Du in Bezug auf Grenzen entwickelt?
  6. Hast Du Vorbilder, die Dich inspirieren?

Du kannst Deinen Beitrag auf einer Grenz-Geschichte aufbauen oder auf vielen. Wichtig ist:

Ich hätte gerne Deine Erfolgsgeschichten:

  • Über die kleinen Erfolge, die sonst nie erwähnt werden genauso wie
  • Über die großen Erfolge

Deine Erfolgsgeschichten sollen Mut machen sich mit Grenzen auseinanderzusetzen

Nimm uns in Deinem Beitrag mit in Deinen Prozess. Teile Deine Erfahrungen. Wir können alle davon profitieren.

Zu mir

In meinem ersten Leben habe ich als Diplom-Kauffrau 9 Jahre im Controlling und der Unternehmensberatung gearbeitet.

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Seit 13 Jahren mache ich Energiearbeit. Als Expertin für Unsichtbares unterstütze ich meine Klienten auf ihrem persönlichen Weg. Dabei bin ich Pragmatikerin geblieben.

Ich habe gelernt, dass mein Tun den Unterschied macht, nicht mein Denken. Deswegen sind Erfahrungen so wichtig. In meinem Blog über Persönlichkeitsentwicklung teile ich viele davon.

Ich finde das Thema Grenzen so spannend, weil es uns alle angeht. Wir treffen im Alltag auf die unterschiedlichsten Grenzen. Manche brauchen wir, manche akzeptieren wir und gegen andere kämpfen wir.

Es gibt viele Grenzen

  • Grenzen zwischen Menschen und Ländern
  • Kulturgrenzen
  • Eigene und fremde Grenzen
  • Innere und äußere Grenzen
  • Starre und variable Grenzen
  • Zeitliche Grenzen
  • Grenzen der Kraft und des Wachstums
  • Grenzen des guten Geschmacks: Über die kann man sich wunderbar streiten

Inspirations-Fragen für Deinen Beitrag

Grenzen überwinden

  • Wie hast Du gemerkt wo eine Grenze war?
  • Was war Deine Motivation eine Grenze zu überschreiten?
  • Wie hast Du das geschafft?
  • Wie hat sich das angefühlt?

Grenzen setzen

  • Wo und wann stößt Du an Deine persönlichen Grenzen?
  • Wo brauchst Du Grenzen?
  • Wie gehst Du mit Grenzen um?
  • Wann und wo hast Du gelernt Grenzen zu ziehen?
  • Wo schaffst Du das, wo ist es schwierig und wo unmöglich?
  • Wie fühlen sich diese Grenzen an?

Egal ob Du ein Gedicht oder einen Text schreibst oder Dich in Bildern ausdrückst: Ich bin schon sooo gespannt auf Deinen Beitrag!

Wie läuft die Blogparade ab?

Blogparade Grenzen 15.2. -31.3.20(1)

  • Kommentiert hier unter dem Artikel, wenn Ihr dabei seid.
  • Verlinkt Eure fertigen Beiträge mit diesem Blogartikel und weist darin auf diese Blogparade hin.
  • Nach der Blogparade sammele ich alle Beiträge in einem Abschlussartikel, den ich auch in den sozialen Medien teile.
  • Ich werde die Artikel auch in der App Upspeak im Rahmen meiner 5-Minuten-Inspirationen vorstellen.

Stop

Meine Erfahrungen mit Grenzen

Die eigenen Grenzen sind dazu da

das Ich zu definieren. Für meine Identität ist es wichtig  zu fühlen, wo ich anfange und aufhöre. Mit einigen Klienten, die sich leicht verlieren, übe ich deswegen die eigenen Grenzen zu spüren.

Wissen wo mein Körper aufhört und wo er anfängt, ist die Basis. Durch Bewegung spüre ich mich und komme leichter ins Hier und Jetzt. Dann ist es einfacher in meiner Mitte zu sein. Erst wenn ich meine Grenzen kenne, kann ich feststellen wo meine Gefühle genau herkommen. Sonst lasse ich mich vielleicht unbemerkt von anderen anstecken.

Grenzen in der Familie

Meine drei Kinder werden älter und das bedeutet für mich mehr Freiheit. Meine Ansprechbarkeit für sie braucht nicht mehr grenzenlos zu sein.

Beispiele:

a. Wozu bin ich bereit?

Ich entscheide im Einzelfall, ob ich abends für meinen immer hungrigen Junior noch eine zweite Mahlzeit zubereite. Genug zu essen ist da: Brot, Obst oder Müsli gibt es immer. Wir haben kürzlich gemeinsam beschlossen, dass ich ihm das Kochen beibringe. Es ist schön zu sehen, wie stolz ihn das macht.

b. Wenn ich arbeite, arbeite ich

Mittlerweile schätzen meine Kinder, dass ich einen Beruf neben meinem Mama-sein habe. Sie merken wie viel Spaß und Erfüllung mir meine Arbeit bringt und dass das auch ihnen zugutekommt. Sie respektieren deswegen meine Grenzen.

Beispiel: Grenzen setzen in meinem Beruf

Ich biete meinen Klienten bei Bedarf eine kostenlose telefonische Folgebetreuung an. Meist geht es um kurze Fragen und ein wenig Begleitung. Das tue ich gerne. Letztens hat eine Klientin meine Grenze für wiederholte telefonische Nachfragen überschritten. Ich habe das frühzeitig gemerkt und klare Verhältnisse geschaffen.

Das hatte den Vorteil, dass ich weder sauer auf mich noch auf sie war, weil es mir zu viel wurde. Sie war nicht begeistert, aber damit konnte ich gut leben. So können wir weiter zusammen arbeiten.

Meine inneren Begrenzungen

Ich glaubte, dass ich das Steuer meines Lebensautos fest in der Hand hielt. Bis mein Mann mich fragte, was ich an meinem 50. Geburtstag tun möchte. Am Meer picknicken, antwortete ich spontan. Im selben Moment sagte meine innere Stimme: Das geht nicht. Im Februar ist es viel zu kalt an der Ostsee.

Ich war auf eine total überflüssige innere Begrenzung gestoßen. Mir wurde klar, dass da wahrscheinlich noch viele von mir unbemerkte Grenzen sind, die mich in eingefahrenen Bahnen halten.

Weil sie nicht auffallen, sind diese Begrenzungen so tückisch: Sie verstecken sich zum Beispiel hinter unscheinbaren Glaubenssätzen, mit denen ich schon mein ganzes Leben herumlaufe und die ich deswegen nicht hinterfrage. Mit diesen Glaubenssätzen erschaffe ich innere Grenzen, die mich einengen.

Ich habe daraufhin mein Lebensjahrzehnt unter das Motto Bewusst machen und Abbauen meiner inneren Grenzen gestellt.

Grenzen akzeptieren

Es hat fast 10 Jahre gedauert bis ich öffentlich zu meiner Energiearbeit stehen konnte. Meine erste Über mich Seite hat mich fast verzweifeln lassen. Auch heute noch entwickele ich mich in Bezug auf meine Sichtbarkeit langsam. Ich habe gelernt, dass das das Tempo ist, bei dem ich mich wohlfühle. Es ist langsam, aber es überfordert mich nicht.

Schranke auf

Grenzen überwinden

Ich bin in den letzten Jahren viel offener geworden. Mit meinen Blogartikeln, in denen viel Persönliches von mir einfließt, habe ich mich aus meiner Komfortzone gewagt.

So können potenzielle Kunden schauen, ob die Chemie zwischen uns stimmt und eine Zusammenarbeit in Frage kommt.

Ich bin viel sichtbarer geworden:

  • Ich baue mir ein Netzwerk von Therapeuten auf, die auf meiner Wellenlänge sind
  • Ich gebe Workshops über Themen aus der Persönlichkeitsentwicklung

Teile diese Blogparade gerne mit Leuten, die interessante Geschichten zu erzählen haben!

Du kannst vom 15. Februar bis 31. März 2020 mitmachen.

Ich freue mich auf Dich und Deine Erfolgsgeschichte!

Bilder: Privat

© Inge Schumacher