30 Jahre Wiedervereinigung: Wie ich die DDR erlebt habe

Ein persönlicher Rückblick.

Im Oktober vor 30 Jahren wurde Deutschland offiziell wieder eins.

Mein Kinder fragten daher: Mama, wie war das mit der DDR? Mir wurde bewusst: Ich bin ein wandelndes Geschichtsbuch. Meine Kinder haben keine Ahnung von der deutschen Teilung. Genauso wie sie noch nie ein Telefon mit Wählscheibe gesehen haben.

Als die Mauer im November 1989 fiel

Studierte ich in Münster Betriebswirtschaft. Da ich keinen Fernseher hatte besuchte ich Freunde und wir staunten gemeinsam über die Bilder von den jubelnden Menschen. Die DDR war plötzlich Geschichte.

Ein Stück Mauer, das jetzt in Hamburg steht

Vor der Wiedervereinigung

Ich komme aus dem Westen. Da beide Elternteile Verwandte in der DDR hatten wuchs ich damit auf, dass meine Mutter Pakete zu Verwandten schickte. Darin waren Kaffee, Schokolade oder Kleidung. Zu Weihnachten wurden die Zutaten für Stollen geschickt. Zurück bekamen wir leckere Kekse und Weihnachtsschmuck aus dem Erzgebirge.

Meine Eltern nannten den Ort, in den die Pakete gingen die Ostzone. Mit diesem Begriff bin ich aufgewachsen.

Wie ich die DDR kennenlernte

Zweimal sind meine Eltern mit uns vier Kindern zu Familienfeiern in die DDR gefahren. Nach Magdeburg, Aschersleben und Jüterbog. So bekamen auch wir Kinder zu den Großtanten und -Onkel in der DDR eine Beziehung. Das waren aufregende Reisen, die ich nie vergessen werde.

Die Grenze

Ich erinnere mich an Stacheldraht, Gewehre, Wachhunde und ein komisches Gefühl im Bauch bei der Einreise.

Wir durften keine Bücher und Zeitungen mitnehmen. Wir wurden gefilzt. Besonders auf der Rückfahrt wurde das Auto gründlich auseinandergenommen, damit wir ja keinen Republikflüchtling mitnahmen. Meine Eltern haben es trotzdem geschafft eine Schlagbohrmaschine einzuschmuggeln.

Anmeldung

Am Zielort mussten wir uns bei der Polizei anmelden und die Pässe vorlegen.

Wir sind in den Stasiunterlagen

Unsere Verwandten haben über unsere Besuche und den „West-Kontakt“ in ihrer Stasiakte gelesen.

Was für mich die DDR verkörpert

Unser Geruchsinn ist direkt mit dem Gedächtnis verbunden. Wenn mein Mann Baguette mit dem französischen Mehl backt, bin ich sofort in Frankreich. So geht mir das auch mit der DDR.

Der Braunkohlegeruch

Im Winter war die Luft mit dem Rauch der zum Heizen verwendeten Braunkohle getränkt. Es fiel mir irgendwie schwer zu atmen. Wenn ich heute Kohleduft rieche, dann transportiert mich das sofort dreißig Jahre zurück in die DDR.

Besondere Abgase

Viele Autos in der DDR – wie Trabant und Wartburg – hatten Zweitaktmotoren. Sie verbrennen zugesetztes Öl. So ergibt es ein weiteres typisches Geruchserlebnis, das ich eng mit der DDR verbinde.

Die DDR ist grau

Die vorherrschende Farbe, an die ich mich erinnere ist grau: Autos, Häuser und auch die Kleidung. Es gab wenig Farbe. Durch den Mangel an Baumaterial verfielen viele Häuser. Ich habe bei meinen Besuchen viele Bombenlücken gesehen.

Typische Begriffe, die ich mit der DDR verbinde

Ostzone:

Die Alliierten haben Deutschland in vier Teile geteilt. Vor der Staatengründung war die DDR die sowjetische Besatzungszone.

Mindestumtausch:

Wir nannten das Zwangsumtausch: Pro Besuchstag musste ein bestimmter D-Mark Betrag in Ostmark umgetauscht werden. Die haben wir meist dagelassen, weil es wenig damit zu kaufen gab.

Blaue Fliesen:

Die blauen hundert D-Mark Scheine wurden so genannt.

Das Tal der Ahnungslosen:

Im Bezirk Dresden konnte man nur sehr schwierig West-Fernsehen und -Radio empfangen. Man war also auf die einseitige DDR Information angewiesen.

Der Mumienexpress

Die Interzonenzüge wurden scherzhaft so bezeichnet. Die Mitreisenden waren meist Senioren und über 60 (Frauen) oder 65 Jahre (Männer) alt.

Als Rentner durfte man aus der DDR ausreisen. Unsere Verwandten haben das genutzt. Mit einigen von ihnen sind meine Eltern sogar ins Ausland gefahren. Sie haben dafür problemlos einen Bundesdeutschen Pass bekommen, der dann bei uns blieb. Ich bin auch damit gefahren und habe den Altersdurchschnitt deutlich gedrückt.

Staatsbürgerkunde

Staatsbürgerkunde war ein Schulfach in der DDR: Ich erinnere mich an einen Aufsatz, den ein Großcousin mir zu lesen gegeben hat. Ich habe nur Bahnhof verstanden. Die DDR hatte anscheinend eine eigene Geheimsprache, die man können musste um zum Studium zugelassen zu werden.

Klassenfeind:

Das waren wir aus dem Westen.

Einkaufen

Eingekauft wurde in der Kaufhalle. Mit Beziehungen konnte man sich begehrte Waren zurücklegen lassen. Da sie oft unter dem Tresen lagen wurden sie Bückwaren genannt. Wer Devisen hatte konnte ab 1974 in den Intershops einkaufen, die Westwaren führten.

Improvisation

Viele Dinge waren in der DDR Mangelware. Die Menschen haben aus der Not eine Tugend gemacht und sich zu helfen gewusst:

  • Der West-Kaffee wurde gegen ein dringend benötigtes Autoersatzteil getauscht.
  • Als es keine Holzstäbe für ein Bauvorhaben gab, hat ein Verwandter Stiele von Kochlöffeln benutzt.

Meine Besuche in der DDR

Damit der Kontakt zur nächste Generation nicht abreißt wurde ich mit 18 Jahren Patentante.

Ich bin dadurch mehrfach mit dem Mumienexpress in die DDR gefahren. Zur Taufe und um mein Patenkind zu besuchen.

Bei der Taufe meines Patenkindes 1984 bin ich 18.

Bei den Besuchen durfte ich mein Patenkind auch in die Kita bringen. Morgens um halb sieben, da die Arbeit in der DDR sehr früh begann.

Einschulung kurz vor der Wiedervereinigung

Mein Patenkind wurde im September 1990 eingeschult. Ich habe meinen heutigen Mann mitgenommen, der noch nie in der DDR war. Er sollte sich selbst ein Bild machen.

Einschulung im September 199o

1991 habe ich Steuerfachgehilfen unterrichtet

Nach dem BWL-Examen suchte ich einen Job, um die Weltreise zu finanzieren, die wir geplant hatten. Ich fand ihn in Falkenberg an der Elster bei einem Unternehmen, das Arbeitslose nach der Wende qualifizierten.

Ich wohnte dort zur Untermiete bei einer netten alten Dame. Tagsüber unterrichtete ich Finanzmathematik und Betriebswirtschaft. Am Abend bereitete ich den Stoff des nächsten Tages vor und konzipierte Klassenarbeiten.

Ich habe erlebt, was man als Lehrer alles sieht, wenn während einer Klassenarbeit geschummelt wird. Ich habe mich im Nachhinein noch über meine eigenen Spickaktionen geschämt.

In meinen Klassen saß eine bunte Mischung von Schülern: Von hochqualifizierten Piloten der Nationalen Volksarmee bis zu arbeitslosen Fabrikarbeitern. Alle waren älter als ich.

Ich dufte viel lernen: Wie man ein verständliches Tafelbild erstellt genauso wie die unterschiedlichen Lebensgeschichten.

Wiedervereinigung heute

Ich freue mich jedes Mal, wenn ich in Richtung Berlin oder an die Ostsee fahre und die jetzt unsichtbare Grenze passiere. Es ist schön, weil das so selbstverständlich ist.

Wenn ich Menschen und Klienten kennenlerne, dann interessiert mich ihre Herkunft weniger. Die Geschichte jedes Einzelnen interessiert mich viel mehr. Für die persönliche Biografie gibt es neben der Herkunft viele andere wichtige Puzzlesteine.

Einseitiges Bild

Mich ärgert, dass das Bild des Ostens sehr durch die negativen Schlagzeilen geprägt wird. Da wird generalisiert und verurteilt: Der Osten ist ausschließlich rechtsextrem. So ein Schwachsinn!

Ja, es gibt Rechtsextremismus und das nicht zu knapp. Im Osten und im Westen. Er dokumentiert die Angst vor dem Unbekannten. Die Menschen im Osten mussten seit der Wiedervereinigung mit mehr Ängsten leben als wir im Westen. In Bezug auf die Unsicherheit holen wir aber deutlich auf.

Wir gehen alle ins Unbekannte und können Halt nur in uns selber finden. Die Hoffnung alte Strukturen wiederzubeleben ist zum Scheitern verurteilt. Wir können nur vorwärts gehen.

Die staatstragende Mehrheit hat keine Lobby

Viele Ostdeutsche haben nach der Wende tolle Aufbauarbeit geleistet. So haben meine Verwandten als erstes Alleebäume in ihrer Stadt gepflanzt. Sie leben in einer Kleinstadt, die Abwanderung in den Westen leer gemacht hat.

Vielleicht kehrt sich dieser Trend ja durch die erweiterten Möglichkeiten zur Homeoffice-Arbeit aufgrund der Corona-Epidemie um.

In den Augen der Welt sind wir eins

Mit 83 Millionen Einwohnern sind wir das bevölkerungsreichste Land und die größte Volkswirtschaft in Europa. Alles, was wir tun wird genau beobachtet. Auch aufgrund unserer Geschichte haben wir Deutschen eine große Verantwortung.

Auch wenn wir erst langsam zusammenwachsen haben wir in der Flüchtlingskrise bewiesen, dass wir gemeinsam anpacken können wenn es drauf ankommt.

Hast Du Eindrücke aus der DDR, die Du hier teilen magst? Ich bin so neugierug!

Links

Podcast Kohl-Kids

„Im Podcast KOHL KIDS kommen Nachwendekinder zu Wort. Rike und Jule sprechen über das Aufwachsen in Ost und West. Und warum wir heute noch manchmal die Mauer in unseren Köpfen haben.“

Buch von Katrin Aehnlich: Wie Frau Krause die DDR erfand. Ein lustiges Buch, das nachdenklich macht. Auch als Podcast in der ARD Audiothek zu hören.

Carola Stern (1925 – 2006) Biografie: Doppelleben. Sie hat sowohl die Anfänge der DDR als SED Angehörige als auch die BRD erlebt. Sie hat viel erlebt und mit die Deutsche Sektion von Annesty International aufgebaut.

Kleines Lexikon über den Sprachgebrauch in der DDR

Bilder: Beitragsbild von Ines Blankenburg. Sie hat es in Leipzig aufgenommen und mir zur Verfügung gestellt. Andere Bilder: privat und Pixabay

© Inge Schumacher

Faszination Island

Als Michelle mich fragte ob ich bei ihrer Blogparade über die Faszination Skandinavien mitmachen möchte habe ich mich gefreut: Ich konnte mich ausgiebig mit meinem Lieblingsland beschäftigen.

Es gibt Orte auf der Erde zu denen wir uns hingezogen fühlen. Bei mir ist das Island. Ob Island zu Skandinavien gehört ist umstritten. Aber die Botschaft des Inselstaates in Berlin teilt sich ein Gebäude mit Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland.

Inhaltsübersicht

  • In diesem Artikel erzähle ich Dir was ich an Island besonders schätze
  • Ich beantworte die Frage für wen Island das richtige Reiseland ist
  • Du bekommst außerdem einen Einblick in die Kultur und Besonderheiten des Landes
  • Abgerundet wird der Artikel mit vielen Tipps

Island rief mich immer wieder

Bevor ich zum ersten Mal in Island war hatte ich so ziemlich jede Dokumentation gesehen, die es gab. Jahrelang kam jedes Mal wenn ich den Fernseher anmachte etwas über Island. Als mir das auffiel, begriff ich: Da muss ich hin. Ich hatte vorher keinerlei Kontakte zu diesem Land.

Ich wusste, dass ich Island langsam entdecken wollte. Über viele Ecken bekam ich Kontakt zu einer Isländerin, die mit kleinen Gruppen in Island unterwegs war. Als ich die Reise losging kam mein drittes Kind gerade in den Kindergarten und mein Mann übernahm für zwei Wochen meine Familienpflichten.

Der Islandvirus ist unheilbar

Als ich vom Flugzeug aus zum ersten Mal auf Island heruntersah, hatte ich Tränen in den Augen. Der Islandvirus hatte mich voll erwischt. Der ist unheilbar und bringt mich dazu, immer wieder hinzufahren. Ich war jetzt viermal dort, davon zweimal mit meiner Familie, die ich erfolgreich angesteckt habe.

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Vom Glück der Langsamkeit

Viele Touristen düsen in 7 bis 10 Tagen auf der Ringstraße einmal rund um die Insel. Sie haken so die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, die in Island Naturschönheiten wie Wasserfälle, Berge oder Tiere (z.B. Wale oder Papageientaucher) sind, im Schnelldurchlauf ab.

Ich rate von solch einer Tour ab. Das Land ist so überwältigend und liefert so viel Input, dass Du Dir Zeit zum Verarbeiten und zum Entdecken gönnen solltest. Es lohnt sich.

Ist Island ein passendes Reiseziel für Dich?

Die Reaktionen auf Island sind sehr unterschiedlich. Island polarisiert: Entweder Du liebst es oder Du hasst es.

Island ist nicht geeignet für Dich wenn Du

  • Wärme und immer blauen Himmel brauchst: Selbst im Sommer gehören Mütze und Handschuhe zur Grundausrüstung
  • Keinen Wind magst
  • Im Urlaub kein Auto oder Bus benutzen willst

Island ist das richtige Reiseziel für Dich, wenn Du

  • Keine Angst vor Regen und Kälte hast
  • Die Natur liebst
  • Pferdenarr bist

Pferde Island

Islandurlaub mit der Familie

Wir haben uns Häuser an verschiedenen Orten gemietet und von dort aus die Gegend erkundet. Es gibt  auch viele gute AirBnB´s. Eine günstigere Möglichkeit ist Camping. Dazu sollten Du und Dein Gepäck wasserfest sein.

Island ist teuer

Eine Reise nach Island ist eine Investition. Günstige Flüge sind bei rechtzeitiger Buchung ab 350 € zu haben. Autos, Gästehäuser, Camper das alles kostet viel Geld. Auch das Einkaufen ist teuer – ganz geschweige von den Restaurants.

Island mit kleinem Budget

Ich bin trotzdem nach Island gefahren als kein Geld für eine Reise da war: Ich habe dort gearbeitet. Über Facebook habe ich eine Frau kennengelernt, die jemanden gesucht hat, der mit ihr Workshops für Frauen in den Westfjorden macht. Da habe ich ganz laut „Hier“ gerufen.

Viele Pferdeliebhaber arbeiten im Sommer auf den vielen Pferdehöfen im Land. Aufgrund des Touristenbooms gibt es auch jede Menge Jobs für Servicepersonal. Es gibt Jobbörsen auf Facebook und im Internet.

Als Familie waren wir bisher im März und im Mai in Island weil im Sommer die Autos und Unterkünfte noch viel teurer sind.

Die Hauptstadt Reykjavík

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Hallgrimskirche in der Mitternachtssonne

Die Hauptstadt von Island hat 120.000 Einwohner. Zwei Drittel der 320.000 Isländer wohnen in ihrem Umkreis. Die Stadt hat viel zu bieten: Es gibt einen hübschen Stadtkern und man kann sich günstig mit Verpflegung eindecken. Den Zauber von Island kann ich dort aber nicht finden.

Beim ersten Besuch mit Familie habe ich meinem Lieben die wichtigsten Sehenswürdigkeiten gezeigt. Am nächsten Tag wollten alle gleich weiterfahren und beim zweiten Mal haben wir dort gar nicht angehalten.

Das geht nicht jedem so. Ein Bekannter von mir fährt jedes Jahr im November zum mittlerweile sehr bekannten Iceland Airwaves Festival.

Das wahre Island

findet man auf dem Land: Auf der Halbinsel Snaefellsnes, den Westfjorden, dem Norden oder dem Osten. Kleine Dörfer und die weite Landschaft kann man dort ausgiebig genießen und sieht oft stundenlang keine anderen Menschen.

Was ich an Island liebe

  • Die Weite, die klare Luft und die Natur. Es gibt überall Freiluft-Schwimmbäder.
  • Frischen leckeren Fisch bekommt man in jedem Supermarkt.
  • Ich kann hier wunderbar zur Ruhe kommen und Ballast loslassen. Das ist für mich Erholung pur.

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Hraunfossar, mein Lieblingswasserfall

Meine persönlichen Highlights

  • Stundenlang im Gras oder auf einem Lavabrocken sitzen und einfach nur sein
  • Killerwale in der Mitternachtssonne vom Strand aus beobachten
  • Bekanntschaft mit Elfen machen

Zukunftsmusik: Was ich in Island noch vorhabe

  • Nordlichter sehen
  • Das Hochland erkunden
  • Wieder Seminare geben

Wenn die Kinder groß sind möchte ich zusammen mit meinem Mann ein paar Monate im Jahr in Island leben und arbeiten. Deswegen lerne ich seit 4 Jahren Isländisch. Das ist nicht einfach, macht mir aber viel Spaß. (Bild). Momentan bin ich auf Kinderbuchniveau.

Isländische Kultur

Isländer sind Kämpfer

Die Isländer haben seit der Besiedlung durch die Wikinger ums Überleben gekämpft. Ihr Land ist karg. Erst seit der Erwärmung durch den Klimawandel kann dort Getreide wachsen. Die heißen Quellen werden erst seit knapp hundert Jahren zum Heizen für Schwimmbäder und Gewächshäuser genutzt.

Durchsetzungsstärke

Isländer leben heutzutage neben dem Tourismus noch hauptsächlich vom Fischfang. Von 1952 bis 1975 haben sie zur Sicherung ihrer Fischereigründe die Fangzonen eigenmächtig immer weiter ausgedehnt. Es gab dadurch viele Auseinandersetzungen mit den europäischen Nachbarn, die 1972 im berühmten Kabeljaukrieg mit Großbritannien endeten.

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Fisch hängt zum Trocknen

Anpassungsfähigkeit

Isländer arbeiten viel und haben oft mehrere Jobs. Sie haben gelernt zu improvisieren. Wenn das Wetter mal wieder Kapriolen schlägt passen sie sich an. Es bleibt ihnen gar nichts anderes übrig. Dadurch hat sich eine Kultur des: Kommst Du heute nicht kommst Du morgen etabliert. Auf Isländisch heißt das: Þetta reddast. Die Übersetzung lautet: Das wird schon. Ausländische Unternehmen bringt es oft zur Verzweiflung, wenn Abmachungen und Termine wieder nicht eingehalten werden.

Aber das Wetter war gerade gut und man hat der Familie auf dem Bauernhof geholfen oder man musste den Schneepflug fahren, um die Straße wieder passierbar zu machen. Wenn man in Island etwas organisieren will muss man viel Geduld mitbringen.

Kreativität

Die Winter in Island sind lang und dunkel. Vielleicht sind deswegen so viele Isländer Künstler. Mir kommt es vor als ob dort jeder Autor, Musiker oder bildender Künstler ist. In einheimischen Wohnungen findet man vielleicht deswegen auch so viele Originalkunstwerke. Um von ihrer Kunst zu leben, müssen die Isländer in Ausland reisen. Der einheimische Markt ist viel zu klein.

Reisen erweitert den Horizont

Während der langen dänischen Herrschaft konnte nur in Dänemark studiert werden. Dänisch ist immer noch – zusammen mit Englisch – die erste Fremdsprache in den Schulen. Auch heute kannst Du etliche Isländer in Kopenhagen treffen.

Viele Isländer wohnen und arbeiten zumindest für ein paar Jahre im Ausland. Nicht umsonst bedeutet ein isländisches Wort für dummzuhause geblieben“. (heimskur). Den eigenen Horizont erweitern kann nur, wer auch mal von der Insel runterkommt.

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Tipps

Island ist begehrt

Island ist in den letzten Jahren populär geworden. Der goldene Zirkel (Gullfoss, Geysir und Þingvellir), die Wasserfälle im Süden und die warmen Quellen sind jetzt auch außerhalb der Sommermonate gut besucht. Oft stapeln sich dort die Busse. Anschauen solltest Du Dir diese Orte trotzdem. Fahre azyklisch und meide die Zeiten von 10.00 -17.00 Uhr, wenn die meisten Busse unterwegs sind.

Die berühmte blaue Lagune hat sich zu einer überteuerten Touristenfalle entwickelt. Es gibt zum Glück genug Alternativen: Fast jedes Dorf hat ein Schwimmbad, in dem sich die Einheimischen zum Klönen treffen.

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Das Schwimmbad in Þingeyri (Westfjorde) – mit Aussicht

Hör auf die Isländer

Einheimische Rettungskräfte riskieren immer wieder ihr Leben um Touristen aus brenzligen Situationen retten. Wenn abgeraten wird Auto zu fahren, dann solltest Du das auch lassen. Wir können uns die extremen Wetterbedingungen dort nicht vorstellen. Im Sturm werden Autos wirklich von der Straße gepustet!

Lass Dich bei der Reiseplanung von Islandexperten beraten

Gute Reisebüros geben Euch ausführliche Tipps für die Reise, für Kleidung etc. Ich kann Dir Contrastravel empfehlen. (Das ist unbezahlte Werbung.) Sie sind spezialisiert auf Nordlandreisen und ich kenne sie als zuverlässig und kompetent. Sie haben mir bei den Vorbereitungen zu unserer letzten Reise geholfen und sind im forum anders reisen organisiert, das Wert auf nachhaltigen Tourismus legt.

Buchtipps für Islandfans und solche die es werden wollen

Jetzt in Coronazeiten hast Du vielleicht Zeit und Lust von und über Island zu lesen

Island ist mein Sehnsuchsort

Wenn Du die Natur liebst, Dir die Unwägbarkeiten des Wetters nichts ausmachen und Du Dich gut vorbereitest ist ein Islandurlaub ein unvergessliches Erlebnis. Mir haben die Islandreisen bei entscheidenden Schritten in meiner persönlichen Entwicklung geholfen. Auch darum liebe ich dieses Land und werde immer wieder hinfahren.

Ich arbeite als Heilpraktikerin und Expertin für Energiearbeit. Nicht umsonst finden sich auf meinen Visitenkarten, meiner Webseite, meiner privaten Facebookseite und in meiner Praxis Bilder von Island:

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Blick in meine Praxis mit dem großen Islandbild

Es hat mir sehr viel Freude gemacht gedanklich einmal wieder in die Weite und die klare Luft Islands zu reisen.

Weitere Artikel von mir über Island findest Du hier:

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© Inge Schumacher

Bilder: privat

 

Blogparade zum Thema Grenzen

Als ich anfing einen Blogartikel über Grenzen zu schreiben fiel mir auf wie vielfältig das Thema ist. Deswegen habe ich eine Blogparade daraus gemacht.

Ich möchte mit dieser Blogparade Grenz-Geschichten sammeln:

  1. Von Grenzen, die Du überwunden hast
  2. Grenzen, die Du erfolgreich setzt
  3. Grenzen an denen Du gescheitert bist
  4. Wie gehst Du mit Grenzen um?
  5. Welche Strategien hast Du in Bezug auf Grenzen entwickelt?
  6. Hast Du Vorbilder, die Dich inspirieren?

Du kannst Deinen Beitrag auf einer Grenz-Geschichte aufbauen oder auf vielen. Wichtig ist:

Ich hätte gerne Deine Erfolgsgeschichten:

  • Über die kleinen Erfolge, die sonst nie erwähnt werden genauso wie
  • Über die großen Erfolge

Deine Erfolgsgeschichten sollen Mut machen sich mit Grenzen auseinanderzusetzen

Nimm uns in Deinem Beitrag mit in Deinen Prozess. Teile Deine Erfahrungen. Wir können alle davon profitieren.

Zu mir

In meinem ersten Leben habe ich als Diplom-Kauffrau 9 Jahre im Controlling und der Unternehmensberatung gearbeitet.

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Seit 13 Jahren mache ich Energiearbeit. Als Expertin für Unsichtbares unterstütze ich meine Klienten auf ihrem persönlichen Weg. Dabei bin ich Pragmatikerin geblieben.

Ich habe gelernt, dass mein Tun den Unterschied macht, nicht mein Denken. Deswegen sind Erfahrungen so wichtig. In meinem Blog über Persönlichkeitsentwicklung teile ich viele davon.

Ich finde das Thema Grenzen so spannend, weil es uns alle angeht. Wir treffen im Alltag auf die unterschiedlichsten Grenzen. Manche brauchen wir, manche akzeptieren wir und gegen andere kämpfen wir.

Es gibt viele Grenzen

  • Grenzen zwischen Menschen und Ländern
  • Kulturgrenzen
  • Eigene und fremde Grenzen
  • Innere und äußere Grenzen
  • Starre und variable Grenzen
  • Zeitliche Grenzen
  • Grenzen der Kraft und des Wachstums
  • Grenzen des guten Geschmacks: Über die kann man sich wunderbar streiten

Inspirations-Fragen für Deinen Beitrag

Grenzen überwinden

  • Wie hast Du gemerkt wo eine Grenze war?
  • Was war Deine Motivation eine Grenze zu überschreiten?
  • Wie hast Du das geschafft?
  • Wie hat sich das angefühlt?

Grenzen setzen

  • Wo und wann stößt Du an Deine persönlichen Grenzen?
  • Wo brauchst Du Grenzen?
  • Wie gehst Du mit Grenzen um?
  • Wann und wo hast Du gelernt Grenzen zu ziehen?
  • Wo schaffst Du das, wo ist es schwierig und wo unmöglich?
  • Wie fühlen sich diese Grenzen an?

Egal ob Du ein Gedicht oder einen Text schreibst oder Dich in Bildern ausdrückst: Ich bin schon sooo gespannt auf Deinen Beitrag!

Wie läuft die Blogparade ab?

Blogparade Grenzen 15.2. -31.3.20(1)

  • Kommentiert hier unter dem Artikel, wenn Ihr dabei seid.
  • Verlinkt Eure fertigen Beiträge mit diesem Blogartikel und weist darin auf diese Blogparade hin.
  • Nach der Blogparade sammele ich alle Beiträge in einem Abschlussartikel, den ich auch in den sozialen Medien teile.
  • Ich werde die Artikel auch in der App Upspeak im Rahmen meiner 5-Minuten-Inspirationen vorstellen.

 

Stop

Meine Erfahrungen mit Grenzen

Die eigenen Grenzen sind dazu da

das Ich zu definieren. Für meine Identität ist es wichtig  zu fühlen, wo ich anfange und aufhöre. Mit einigen Klienten, die sich leicht verlieren, übe ich deswegen die eigenen Grenzen zu spüren.

Wissen wo mein Körper aufhört und wo er anfängt, ist die Basis. Durch Bewegung spüre ich mich und komme leichter ins Hier und Jetzt. Dann ist es einfacher in meiner Mitte zu sein. Erst wenn ich meine Grenzen kenne, kann ich feststellen wo meine Gefühle genau herkommen. Sonst lasse ich mich vielleicht unbemerkt von anderen anstecken.

Grenzen in der Familie

Meine drei Kinder werden älter und das bedeutet für mich mehr Freiheit. Meine Ansprechbarkeit für sie braucht nicht mehr grenzenlos zu sein.

Beispiele:

a. Wozu bin ich bereit?

Ich entscheide im Einzelfall, ob ich abends für meinen immer hungrigen Junior noch eine zweite Mahlzeit zubereite. Genug zu essen ist da: Brot, Obst oder Müsli gibt es immer. Wir haben kürzlich gemeinsam beschlossen, dass ich ihm das Kochen beibringe. Es ist schön zu sehen, wie stolz ihn das macht.

b. Wenn ich arbeite, arbeite ich

Mittlerweile schätzen meine Kinder, dass ich einen Beruf neben meinem Mama-sein habe. Sie merken wie viel Spaß und Erfüllung mir meine Arbeit bringt und dass das auch ihnen zugutekommt. Sie respektieren deswegen meine Grenzen.

Beispiel: Grenzen setzen in meinem Beruf

Ich biete meinen Klienten bei Bedarf eine kostenlose telefonische Folgebetreuung an. Meist geht es um kurze Fragen und ein wenig Begleitung. Das tue ich gerne. Letztens hat eine Klientin meine Grenze für wiederholte telefonische Nachfragen überschritten. Ich habe das frühzeitig gemerkt und klare Verhältnisse geschaffen.

Das hatte den Vorteil, dass ich weder sauer auf mich noch auf sie war, weil es mir zu viel wurde. Sie war nicht begeistert, aber damit konnte ich gut leben. So können wir weiter zusammen arbeiten.

Meine inneren Begrenzungen

Ich glaubte, dass ich das Steuer meines Lebensautos fest in der Hand hielt. Bis mein Mann mich fragte, was ich an meinem 50. Geburtstag tun möchte. Am Meer picknicken, antwortete ich spontan. Im selben Moment sagte meine innere Stimme: Das geht nicht. Im Februar ist es viel zu kalt an der Ostsee.

Ich war auf eine total überflüssige innere Begrenzung gestoßen. Mir wurde klar, dass da wahrscheinlich noch viele von mir unbemerkte Grenzen sind, die mich in eingefahrenen Bahnen halten.

Weil sie nicht auffallen, sind diese Begrenzungen so tückisch: Sie verstecken sich zum Beispiel hinter unscheinbaren Glaubenssätzen, mit denen ich schon mein ganzes Leben herumlaufe und die ich deswegen nicht hinterfrage. Mit diesen Glaubenssätzen erschaffe ich innere Grenzen, die mich einengen.

Ich habe daraufhin mein Lebensjahrzehnt unter das Motto Bewusst machen und Abbauen meiner inneren Grenzen gestellt.

Grenzen akzeptieren

Es hat fast 10 Jahre gedauert bis ich öffentlich zu meiner Energiearbeit stehen konnte. Meine erste Über mich Seite hat mich fast verzweifeln lassen. Auch heute noch entwickele ich mich in Bezug auf meine Sichtbarkeit langsam. Ich habe gelernt, dass das das Tempo ist, bei dem ich mich wohlfühle. Es ist langsam, aber es überfordert mich nicht.

Schranke auf

Grenzen überwinden

Ich bin in den letzten Jahren viel offener geworden. Mit meinen Blogartikeln, in denen viel Persönliches von mir einfließt, habe ich mich aus meiner Komfortzone gewagt.

So können potenzielle Kunden schauen, ob die Chemie zwischen uns stimmt und eine Zusammenarbeit in Frage kommt.

Ich bin viel sichtbarer geworden:

  • Ich baue mir ein Netzwerk von Therapeuten auf, die auf meiner Wellenlänge sind
  • Ich gebe Workshops über Themen aus der Persönlichkeitsentwicklung

Teile diese Blogparade gerne mit Leuten, die interessante Geschichten zu erzählen haben!

Du kannst vom 15. Februar bis 31. März 2020 mitmachen.

Ich freue mich auf Dich und Deine Erfolgsgeschichte!

Bilder: Privat

© Inge Schumacher

 

Wie Du in Deine Kraft kommst

In Deine Kraft zu kommen bedeutet, dass Du Deine Ressourcen kennenlernst und sie nutzt. Heute nehme ich Dich ein Stück mit auf meinem Weg.

Ich unterstütze meine Klienten mit Energiearbeit. Je mehr ich in meine Kraft komme, desto besser kann ich das tun und umso mehr vertraue ich meinen Fähigkeiten. Ich fühle mich wohler in meiner Haut und bin ruhiger und ausgeglichener. Zum Beispiel weil ich mich nicht mehr angegriffen fühle, wenn etwas Ungeplantes passiert.

Das motiviert mich, immer weiter daran zu arbeiten ganz in meine Kraft zu kommen.

Sicherheit gebe ich mir selbst

Früher habe ich an den Strukturen um mich herum Halt gesucht. Das funktioniert schon lange nicht mehr. Ich habe gelernt, dass ich die Sicherheit, die ich brauche, nur in mir selbst finden kann.

In meiner Kraft sein bedeutet für mich im Idealfall:

  • Ich habe feste Wurzeln gebildet und mich kann so schnell nichts umwerfen
  • Ich habe das Steuer meines Lebensautos fest in der Hand und bin nicht nur Beifahrer
  • Ich fühle mich sicher in mir und in meinem Leben

Wenn wir in unserer Kraft sind, dann können wir die Welt aus den Angeln heben. Dann kann uns nichts und niemand stoppen.

Regierungen und Unternehmen haben kein Interesse daran, uns dabei zu unterstützen in unsere Kraft zu kommen. Wir könnten ja eigenständig denken lernen und hinterfragen dann vielleicht überkommene Regeln.

 

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Wie ich daran arbeite in meine Kraft zu kommen

Ich suche Stellen, wo es bei mir hakt und forsche nach den Ursachen. Hinweise bekomme ich im Alltag: Ich beobachte zum Beispiel meine Gefühle. Die geben mir wichtige Hinweise.

Beispiel: Ängste

Ich habe mich schon vielen Ängsten gestellt: Früher wäre es für mich unmöglich gewesen mit todkranken Menschen zu arbeiten. Dazu musste ich erst mit meiner eigenen Angst vor dem Tod umgehen lernen. Jetzt erlebe ich gerade diese Arbeit als große Bereicherung.

Auf meinem Weg zu meiner Kraft hilft mir:

Ich bin so immer stabiler geworden. Trotzdem merkte ich, dass etwas Entscheidendes fehlte.

Meine Geschichte

Ich bin das Älteste von 4 Kindern. Wir sind oft umgezogen und ich habe immer wieder neu angefangen. Ich habe viel zu viel Verantwortung übernommen. Meine Hochsensibilität habe ich verbuddelt weil mir gespiegelt wurde: Das, was Du wahrnimmst, stimmt nicht.

Dann, wenn ich Unterstützung brauchte, weil ich zum Beispiel Probleme in der Schule hatte, fühlte ich mich allein gelassen. Ich habe früh gelernt alleine stark zu sein und habe mir als Überlebenshilfe einen dicken Schutzpanzer zugelegt.

2003 hatte ich eine Depression. Durch sie habe ich meinen Panzer geöffnet: Ich entdeckte mit Hilfe meiner Therapeutin meine Intuition neu. 2007 fing ich mit der Energiearbeit an. Seither habe ich nach dem Zwiebelprinzip gearbeitet um immer mehr in meine Kraft zu kommen.

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Mit dem Zwiebelprinzip in Deine Kraft

Ich arbeite meine Blockaden, also das was mich behindert, von außen nach innen ab. Je weiter ich ins Innere der Zwiebel komme desto schwerer wird es: Mit vielen Dingen bin ich mein ganzes Leben lang herumgelaufen und glaube daher sie gehören fest zu mir. Das muss aber nicht so sein. Dieses „Eingemachte“ zu hinterfragen ist mühsam. Übrigbleiben soll nur das, was mir wirklich entspricht.

Auf dem Weg zum Herz meiner Zwiebel hilft mir:

  1. Meine Vergangenheit zu akzeptieren
  2. Automatismen wahrzunehmen
  3. Innere Begrenzungen zu sehen
  4. Meine Selbstakzeptanz zu steigern

1. Meine Vergangenheit akzeptieren

In einem langen Prozess habe ich sukzessive Themen aus meiner Kindheit verarbeitet und integriert. Das ist ein Grund, warum ich mich heute so wohl fühle.

2. Im Alltag bin ich oft im Autopilotenmodus

weil sich Aufgaben wiederholen, die ich im Schlaf beherrsche. Dadurch entgehen mir aber wichtige Erkenntnisse. Also Gelegenheiten, notwendige Veränderungen zu erkennen und vorzunehmen.

3. Zu viele Grenzen setze ich mir selbst

Die Begrenzungen, die ich mir selbst setze zu erkennen und abzubauen gibt viel Kraft. Mein Schlüsselerlebnis war, dass nur eine dumme innere Grenze mich davon abhielt meinem 50. Geburtstag im Februar am Strand zu feiern.

4. Meine Selbstakzeptanz steigern

Ich arbeite gerade daran, die Dinge zu akzeptieren, auf die ich nicht stolz bin. Mein langsamer Fortschritt in Bezug auf meine Energiearbeit zum Beispiel. Ich habe fast 10 Jahre gebraucht, bis ich mich getraut habe, offen über meine Berufung zu sprechen.

Was mir noch fehlt um in meine Kraft zu kommen

Mein Frausein

Ich weiß schon lange, dass ein wichtiger Teil von mir noch integriert werden muss. Ich ahnte, dass er etwas mit meinem Frausein zu tun haben könnte.

Ich beschäftige mich deswegen seit drei Jahren mit meiner Weiblichkeit. (Achtung unbezahlte Werbung) Hanna Krohn begleitet mich auf diesem Weg. Sie unterstützt Frauen als Gesundheitspraktikerin für weibliche Sexualität.

In ihrem Frauenkreis hole ich mir einmal im Monat pure Frauenenergie. Das ist eine große Bereicherung. So bleibe ich am Thema dran und das tut mir gut.

Ein persönlicher Durchbruch

Eine Freundin gab mir den Tipp, einen Workshop zu besuchen. (Achtung unbezahlte Werbung) Stefan Meinel testet die Therapieform Therapeutic Touch in Hamburg. Er ist Däne und meint, wir wären dafür viel offener als seine Landsleute. Das bringt meine Vorurteile über uns „ zugeknöpfte“ Deutsche und die „offenen“ Skandinavier schön durcheinander.

Am Ende des Workshops fragten wir unsere Körper, was sie uns zu sagen hätten. Ich stellte meinem die Frage was mir noch fehlte. Ich bekam folgende überraschende Antwort:

Das, was ich schon so lange suchte war: Meine weibliche Verletzlichkeit

Diese Verletzlichkeit ist eng mit meinem Frauenkörper verbunden: Mein Frauenkörper ist nachgiebig, empfangend und nährend. Diese Seite bewusst wahrzunehmen und zu leben konnte ich bisher nicht. Ich entdecke meine weiche Seite jetzt neu. Ich baue mit ihrer Hilfe die Reste meines alten Schutzpanzers ab.

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Meine Verletzlichkeit macht mich stark

Durch die Wieder-Entdeckung meiner schwachen Seite fühle ich mich sicherer. Ich fürchte mich nicht mehr so vor Verletzungen: Vor meinen Schmerzen oder den von Anderen. Vorher meinte ich, mich ständig schützen zu müssen. Jetzt nicht mehr. Ich kann jetzt besser den Schmerz und die Schwäche zulassen, die einfach zum Leben dazugehören.

Meine Verletzlichkeit zu akzeptieren macht mich stärker. Das habe ich sofort gespürt. Ich laufe seither gerader durchs Leben. Ich habe gehört und gelesen, dass das Zulassen von Schwäche stärker macht. Das das wirklich so ist, habe ich erst jetzt begriffen.

Mir meine Schwäche einzugestehen war ein entscheidender Schritt um weiter in meine Kraft zu kommen. Ich habe seitdem große Fortschritte in meiner persönlichen Entwicklung machen dürfen. Es ist immer noch ein ungewohntes Gefühl, mir meiner Verletzlichkeit bewusst zu sein und mich von ihr tragen zu lassen.

Der Weg in meine Kraft ist noch lange nicht zu Ende. Ich bin gespannt, welche Geschenke ich auf meinem Weg noch auspacken darf.

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft

Für jeden sieht der Weg in seine Kraft anders aus. Was mir noch fehlt, hast Du bereits und umgekehrt. Lasst uns gemeinsam die Welt aus den Angeln heben.

Ich wünsche Dir viele persönliche Sternstunden, die Dir helfen weiter in Deine Kraft zu kommen. Wir brauchen in diesen Zeiten großer Veränderungen viele starke Menschen. Ich hoffe, ich konnte Dich auf Deiner eigenen Reise dahin ein wenig inspirieren.

Ich unterstütze Dich gerne mit einem halbstündigen Kennenlern-Gespräch dabei, den nächsten Entwicklungsschritt zu tun.

Bilder: Pixabay

© Inge Schumacher

Einblicke in meine Energiearbeit

Ich lebe meine Berufung. Ich mache das, was ich am besten kann: Menschen auf ihrem individuellem Weg unterstützen. Das ist ein großes Geschenk. Mit meinen hochsensiblen Fähigkeiten, die ich kontinuierlich schule, habe ich im Laufe der Zeit meine ganz persönliche Art des Heilens entwickelt.

Mit der Energiearbeit habe ich 2007 begonnen. Den Heilpraktiker habe ich 2011 gemacht, um eine solide schulmedizinische Basis zu haben und meine Klienten qualifiziert zum Arzt schicken zu können.

Ich biete Hilfe zur Selbsthilfe an

Klienten kommen dann zu mir, wenn sie alleine nicht weiterkommen. Es geht dabei um körperliche Symptome, seelische Schwierigkeiten oder ungelöste Fragen. Wir arbeiten gemeinsam an ihrem Anliegen. Ich nutze dazu mein hochsensibles Einfühlungsvermögen und meine langjährige Erfahrung.

Meine Energiearbeit: Ich bin Expertin für Unsichtbares

Energie ist spürbar: Wir fühlen zum Beispiel, wenn wir von jemandem angeschaut werden. Manche nennen das Intuition oder Bauchgefühl. Diese Fähigkeit haben wir alle. Wir beziehen die so gewonnen Informationen natürlicherweise in unser Leben ein.

Es gibt keine Geheimnisse

Energie ist immer um uns herum und wir können theoretisch so an alle Informationen herankommen. Es gibt aber so viele Informationen, dass wir damit nichts anfangen können. Wie im Internet brauchen wir eine gute Suchmaschine um die richtigen Antworten zu finden.

Keine Angst!

Manche Klienten haben die Befürchtung, ich bräuchte sie nur anzusehen und schon wüsste ich alles über sie! Ich kann alle beruhigen. Dem ist nicht so.

Ich suche ausschließlich nach Informationen, die mit dem konkreten Anliegen meiner Klienten zu tun haben. Mein Klient erklärt mir das Problem und wir nähern uns dem Thema. Ich nutze dazu den Istzustand seines Energiekörpers, den ich mit Hilfe des Tensors abfrage. So erhalte ich Anhaltspunkte und taste mich mit deren Hilfe weiter vor.

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Arbeit mit dem Tensor

Der Tensor unterstützt mich dabei Informationen, die ich jenseits meiner 5 Sinne empfange sichtbar und nachvollziehbar zu machen.

Ein großer Vorteil dieser Arbeitsweise ist, dass ich so einen anderen Zugang zum Problem oder der Blockade bekomme und frei von automatischen Wertungen und Altbekanntem arbeiten kann. Das ermöglicht meinen Klienten einen frischen Blick auf ihre Situation.

Beispiel:

Eine Mutter war mit ihrer ältesten Tochter bei mir. Vor ihrer Geburt hatte die Mutter viele Fehlgeburten. Sie hat sich dieses Kind so sehr gewünscht und es in ihrem Körper mit aller Macht festgehalten.

Es war sehr hilfreich für beide sich darüber klar zu werden: Die Tochter fühlte sich geehrt ein absolutes Wunschkind zu sein und die Mutter konnte viel besser verstehen warum ihr das Loslassen der 11-jährigen so schwer fällt.

Arbeit direkt am Körper

Mit einigen Klienten arbeite ich am Körper. Das entscheiden wir gemeinsam im Erstgespräch oder im Lauf der Behandlung. Dafür nutze ich eine Behandlungsliege, die ich auch zu Hausbesuchen mitnehme. Auch hier arbeiten wir gemeinsam: An Blockaden in den Energiebahnen und Organen.

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Was meine Energiearbeit mit Persönlichkeitsentwicklung zu tun hat

1. Meine persönliche Entwicklung

Je mehr ich mich kennen und akzeptieren lerne umso feinfühliger werde ich und umso besser wird meine Energiearbeit. Das motiviert mich dranzubleiben und ist ein Grund warum ich Blogartikel über Persönlichkeitsentwicklung schreibe.

2. Die persönliche Entwicklung meiner Klienten

Ich unterstütze meine Klienten dabei Veränderungen anzugehen und durchzuhalten. Ich finde es schade, wenn sie mit dem gleichen Problem immer wieder zu mir kommen auch wenn das gut für den Umsatz wäre. Ich zeige ihnen lieber Wege, wie sie sich selbst helfen können. Ich biete das ohne Erwartung oder erhobenem Zeigefinger an. Was jeder Einzelne umsetzt bleibt ihm überlassen.

Das Unsichtbare sichtbar machen

Wenn Du mit mir arbeitest, kann es sein, dass Du eine Karteikarte von mir mitbekommst. Wir haben dann ein Wort oder ein Bild gemeinsam entwickelt, dass Dich auf Deinem weiteren Weg begleiten darf. Da ich nicht zeichnen kann gibt das oft einen Grund zum Schmunzeln.

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Karteikarte von meiner Tochter

Meine Energiearbeit ist individuell

Gesundheit ist sehr individuell und deswegen ist jede Behandlung anders. Je mehr Erfahrung ich bekomme desto weniger kann ich mit unserem Schubladendenken anfangen.

Beispiel: Ich unterstütze einen Klienten mit Krebserkrankung

Er hat nach der Ersterkrankung Metastasen entwickelt und sich gegen eine weitere Chemotherapie und Bestrahlung entschieden. Als er mich um Hilfe bat, habe ich ausführlich mit ihm besprochen, wie diese Unterstützung aussehen kann. Er ist sehr klar in dem was er braucht und er erwartet keine Wunder von mir. Das ist eine gute Basis für eine fruchtbare Zusammenarbeit.

Ich bin ein Teil eines Unterstützungssystems, das er sich nach seinen Bedürfnissen aufbaut. Dazu gehört ein Arzt seines Vertrauens, Physiotherapeuten sowie Hilfe im Alltag.

Das erlaubt es ihm seinen Weg zu gehen und es ist wunderbar für ihn da zu sein, wenn er das braucht.

Mit wem ich nicht zusammenarbeite

Ich habe Klienten mit einer Krebserkrankung abgelehnt, die auf eine schulmedizinische Behandlung verzichten wollten. Ich schaue mir bei meiner Entscheidung genau an, welche Glaubenssätze mein potentieller Klient hat.

Wenn ich meine, ein Klient mit einer schweren chronischen Krankheit handelt gegen diese Glaubenssätze, lehne ich eine Zusammenarbeit ab. Die Gefahr, dass er ernste Probleme erschafft ist mir zu groß. Mit meinem Gewissen kann ich eine Zusammenarbeit dann nicht vereinbaren.

Wir sind leider Meister darin uns etwas vorzumachen. Bei ernsten Krankheiten kann das lebensbedrohliche Konsequenzen haben.

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Wer heilt hat Recht

Ich glaube an die Schulmedizin und nutze sie. Wir haben heute tolle Möglichkeiten und können uns Hilfe aus den unterschiedlichsten Richtungen holen. Das sollten wir auch nutzen. Es kommt nur darauf an, dass unsere Wahl gut zu uns passt. Ist dieser Erkenntnisprozess schwierig, können wir uns Hilfe holen und Verschiedenes ausprobieren.

Ich arbeite nicht nur mit Menschen, sondern auch mit unserer Umwelt.

Reinigung von Häusern und Grundstücken

Viele von uns reagieren empfindlich auf die Energien in ihrer Umgebung. Sie schlafen dann schlecht oder fühlen sich nicht wohl. Hier kann das energetische Reinigen von Wohnung, Haus und Grundstück helfen. Ich spüre die störenden Energien auf, entstöre und harmonisiere sie.

Diese Energien sind schwer objektivierbar. Daher ist das subjektive Empfinden der Bewohner entscheidend.

Beispiel: Historische Energien

Ich lebe im Norden Hamburgs und habe immer wieder negative historische Energien aus dem 30-jährigen Krieg (1618-1648) gefunden. Viel Leid geschah in dieser Zeit als ganze Landstriche von umherziehenden Soldaten heimgesucht wurden. Dreissigjähriger Krieg in Norddeutschland

Meine Vorgehensweise

Bei der Reinigung von Häusern arbeite ich vor Ort. Ich nehme zuerst den Istzustand auf

  • Wie schlafen die Bewohner?
  • Wie ist ihr Gesundheitszustand?
  • Gibt es akute Verschlechterungen?
  • Gibt es Besonderheiten in der Umgebung?

Dann identifiziere ich die verschiedenen Störfelder und entstöre die Energien.

Meine Erfahrungen

Ich war schon an vielen Bauplätzen, in alten und neuen Häusern und Wohnungen. Es ist immer wieder spannend weil jeder Ort anders ist und ich nie weiß was mich erwartet. Bisher konnte ich immer helfen.

Das liegt sicher auch daran, dass die Menschen, die mich engagieren bereits durch einen langen Prozess gegangen sind. Einige haben einfach das unbestimmte Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt. Ich würde auch gründlich überlegen bevor ich mich für etwas so Ungewöhnliches wie eine energetische Hausreinigung entscheide.

Trau Deiner Wahrnehmung und Deinem Bauchgefühl!

Wenn Du wiederholt den Eindruck hast, dass etwas nicht in Ordnung ist, dann ist das auch so.

Meine Energiearbeit hat nichts mit Wundern oder Magie zu tun

Wer mich persönlich kennt oder meine Blogartikel liest weiß, wie wichtig mir Pragmatismus ist. Ich sorge immer wieder bewusst für meine eigene Bodenhaftung. Mein Alltag mit seinen vielen profanen Aufgaben wie Waschen, Putzen und Kochen erdet mich. Auch meine Familie und mein Humor bilden eine solide Basis für meine Energiearbeit. Ich übernehme sehr bewusst die Verantwortung dafür nicht abzuheben.

Begegnung auf Augenhöhe

Wir sind alle auf verschiedenen Gebieten Experten. Auch ich habe meine Baustellen, an denen ich arbeite, genau wie jeder andere auch. Auch ich hole mir Hilfe, wenn ich nicht weiterkomme.

Es ist sehr befriedigend und macht mir sehr viel Spaß, Menschen auf ihren einzigartigen Wegen zu unterstützen. Ich freue mich über jeden Fortschritt und jede neue Erkenntnis meiner Klienten.

Du bist bei mir richtig, wenn Du das brauchst:

  • Unterstützung um aus einem Stillstand herauszukommen
  • Neue Informationen und einen detaillierten Blick hinter die Kulissen
  • Wertschätzende Zusammenarbeit
  • Rückenwind und Inspiration

Wenn Du folgendes mitbringst kannst Du viel mitnehmen:

  • Bereitschaft für Veränderung
  • Offenheit für Neues
  • Verantwortung für Dich
  • Humor: Ist nicht zwingend erforderlich aber hilfreich

Wenn Dich dieser Artikel angesprochen hat und Du meinst, ich könnte Dir vielleicht helfen, sprich mich gerne unverbindlich an.

Ich arbeite nicht nur im Hamburger Raum sondern Dank moderner Technik auch international per Videokonferenz.

Ich freue mich auf Dich!

Link: Mein Blogartikel im Nova-Lebensraum zu hochsensibler Gesundheit

Bilder: Privat

© Inge Schumacher

 

Warum ich Blogs schreibe

Mit diesem Beitrag zur Blogparade Schreiben über das Schreiben von Stephanie Müller lade ich Euch ein einen Blick hinter die Kulissen meines Blogschreiber-Daseins zu werfen.

Wie meine Bloggerkarriere anfing

In der Schule habe ich gerne Aufsätze geschrieben. Später im Job habe ich Reden für Vorstände und Beiträge für Geschäftsberichte verfasst und als Unternehmensberaterin u.a. Schulungen entwickelt und durchgeführt.

2014 habe ich ein paar Gastbeiträge geschrieben, um herauszufinden ob ich überhaupt Blogartikel schreiben kann. Ich konnte, es war aber schwieriger als ich mir das vorgestellt hatte.

Seit Mitte 2017 schreibe ich 2 eigene Blogs, einen englischen und einen deutschen. Da ich guten Content liefere, sind meine Blogbeiträge zeitaufwändig. Ich schätze am Blogformat, dass ich meine persönlichen Interessen teilen kann und schreiben kann wie ich rede.

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Mein englischer Blog über die Märchendimension heißt The Fairy Tale Dimension

Mit diesem Blog habe ich vor 2 Jahren angefangen. Damit lebe ich meine Verbundenheit zur Märchendimension und meine Fantasie aus. Ich habe hier wichtige erste Erfahrungen im Artikel schreiben und im Strukturieren gesammelt. Ich schreibe auf Englisch, da ich so eine größere Lesergruppe erreiche. Letztens habe ich sogar von einer professionellen Autorin positives Feedback bekommen! Ich schreibe für diesen Blog im Moment einen Artikel im Monat.

Inhalt von The Fairy Tale Dimension

Ich beleuchte die Hintergründe von Märchen. Die Märchendimension ist so real wie unsere. Viele von uns sind eng mit ihr verbunden, denn wir besuchen sie regelmäßig in unseren Träumen. Wenn Du Dich über fantasievolle Träume wunderst, dann warst Du bestimmt auf einem Besuch in der Märchendimension!

Ich recherchiere die Geschichte von Märchen und zeige meinen Lesern wie ein Märchenland in der Märchendimension aussehen kann. Es ist spannend, was ich alles herausfinde und sehr lustig. Ein gutes Beispiel dafür ist mein Artikel über Jonas im Bauch des Wals, wo ich zusammengetragen habe, in welchen Märchen Leute in den Bäuchen von Meeressäugern landen.

Parallel zum Blog habe ich eine Facebookgruppe The Fairy Tale Dimension, in der sich Menschen aus aller Welt über ihre Fairy Tale Momente austauschen.

Halbmond Praxis

Mein Blog über Persönlichkeitsentwicklung und meine Energiearbeit heißt Physio-Energie.

Hier schreibe ich über meine Arbeit, meine Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Persönlichkeitsentwicklung. Ich veröffentliche 2 Artikel pro Monat. Sinn dieses Blogs ist, dass mich meine Klienten besser kennenlernen. Warum ist das für mich wichtig?

Ich bin Expertin für Unsichtbares

Ich erkläre auf meiner Webseite meine Energiearbeit. Durch meinem Blog habe ich die Möglichkeit das noch viel ausführlicher und genauer zu machen.

Beispiel: Energetische Hausreinigung

Wie funktioniert eine energetische Hausreinigung und was bewirkt sie? Die theoretische Basis und meine Erfahrungen und Arbeitsweisen erkläre ich in diesem Blogartikel ausführlich. Ich habe aufgrund dieser Informationen viele Leser inspiriert sich selber zu helfen und schon etliche Aufträge bekommen.

Meine Arbeit basiert auf Vertrauen

Weil ich zusammen mit meinen Klienten an sehr persönlichen Themen arbeite brauchen sie Vertrauen zu mir. Informationen, besonders über mich persönlich, helfen dieses aufzubauen.

Warum ich über Persönlichkeitsentwicklung schreibe

Seit über 12 Jahren mache ich jetzt Energiearbeit. Ich stellte fest, dass einige Klienten nach ein paar Monaten mit ähnlichen Problemen wieder zu mir kamen. Sie hatten die Energien wieder kreiert, die wir gemeinsam schon bearbeitet hatten.

Das kommt daher, dass wir alle viel Zeit im Automatikmodus verbringen und uns dann nicht bewusst sind wohin wir steuern. Das ist oft sehr praktisch aber dann nicht hilfreich, wenn wir etwas in unserem Leben verändern wollen. Dazu müssen wir uns bewusst sein, was wir da eigentlich tun sonst machen wir weiter wie bisher und erschaffen damit die gleiche Realität wie vorher. Genau da setzt mein Blog an:

Ich möchte Menschen langfristig dabei unterstützen, die Realität zu erschaffen, die sie sich wünschen. Mir liegt daran, meinen Lesern wirklich weiter zu helfen und das kommt an.

Viele Artikel basieren auf eigenen Erfahrungen

Ich teile viele Beispiele aus meinem Leben und aus meiner Praxis. Dadurch werden die einzelnen Themen greifbar und verständlich. Klarheit ist mir sehr wichtig. Ich habe gelernt, dass eine klare Sprache, das Weglassen von Füllwörtern und Adjektiven viel Klarheit in meine Artikel bringt.

Es hat eine Zeitlang gedauert bis ich mich getraut habe mehr von mir selbst zu zeigen. Z.B. habe ich mit einer Bloggerkollegin gemeinsam einen sehr persönlichen Artikel über Depressionen geschrieben. Ich schätze sehr den persönlichen Austausch und die Kommentare, die ich dadurch bekomme. Interessanterweise sind die persönlichsten Artikel die, die am besten ankommen.

Ich probiere selbst auch viel aus und berichte dann darüber. Wie z.B. bei Flow 2.0 oder Meditation. Meine Leser merken: Ich habe zwar die Theorie drauf, das bedeutet aber noch lange nicht, dass ich schlauer bin oder alles umsetzen kann: Ich habe dieselben Probleme wie alle anderen auch.

Auch merken meine Leser, dass ich ein pragmatischer Mensch bin und mit beiden Beinen auf dem Boden stehe. Auch wenn Energiearbeit meine Berufung ist, schwebe ich nicht abgehoben über den Dingen.

Wo ich meine Blogs schreibe

Ich schreibe meist im Wohnzimmer am großen Esstisch. Meine bevorzugte Schreibzeit ist morgens wenn es ruhig ist. Wenn meine drei Kinder aus der Schule kommen bin ich für sie ansprechbar auch wenn ich am Computer sitze.

Handwerkszeug

Anfangs habe ich meine Artikel handschriftlich entworfen und dann in Word bearbeitet. Heute schreibe ich direkt am Computer und drucke einen Artikel nur noch aus wenn ich nicht weiterkomme oder mir der rote Faden fehlt. Es hilft mir dann eine Hardcopy in der Hand zu haben.

Zur Strukturierung umfangreicherer Themen nutze ich Mindmaps und zum Content-Management Evernote.

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Bücher zum Thema Partnerschaft

Was mir das Bloggen persönlich bringt

Wenn ich ein Thema in einem Blogbeitrag untersuche, dann tue ich das sehr gründlich. Ich recherchiere ausführlich, lese Bücher und spreche mit Experten. Dadurch lerne ich sehr viel und das macht mir großen Spaß. So kann ich ein Thema so praxisnah wie möglich erklären, genauso wie ich es mit meinen Klienten in der Praxis tue.

Das mache ich mit viel Humor und klarer Sprache. Hier ein Beispiel: Was Island mit Loslassen zu tun hat.

Feedback

Letzte Woche bekam ich eine E-Mail von einer Klientin, die mir berichtete wie sie sich durch unsere gemeinsame Arbeit, die Informationen aus meinen Blog und zusätzlichen Input weiterentwickelt hat und wie zufrieden sie das macht. Das war eine wunderbare Bestätigung meiner Arbeit.

Was ich über das Bloggen lerne

Meine Lernkurve ist immer noch steil. Am meisten habe ich durch „Einfach machen“ gelernt.

Wie so Vieles im Leben basiert das Bloggen auf Handwerk und Übung. Talent ist hilfreich und ohne Spaß an der Sache braucht man gar nicht anzufangen.

Nicht missen möchte ich den Austausch mit den vielen Kollegen und Kolleginnen mit denen ich über Facebook verbunden bin.

Empfehlungen für Blog Unterstützung aus meiner Facebook Community

Ich empfehle die Facebookgruppen Blog, Business und Text von Anna Koschinski und Rock your Blog frischer Wind für Deinen Blog von Elke Schwan-Köhr und die Facebookseite von Simone Maader. Das sind nur einige Beispiele aus einer aktiven bunten Community.

Ich mag die wertschätzende Atmosphäre dort sehr. Wir unterstützen uns gegenseitig und tauschen uns über Technik, die ständigen Änderungen im Social Media Bereich und unsere persönlichen Herausforderungen aus.

Blog Schreiben als Marketingmaßnahme?

Ich verdiene mit meinen Blogs kein Geld. Ich mache keine Werbung, außer unbezahlter, wenn ich z.B. Bücher oder Kollegen aus meinem Netzwerk empfehle.

Zu mir passt kein aggressives Social Media Marketing. Ich teste gerade passende Wege für mich sichtbarer zu werden wie z.B. Workshops und Live-Videos. Demnächst plane ich Webinare.

Mein Return on Investment durch das Bloggen

  • Klare Einordnung meiner Arbeit
  • und mir als Expertin für Themen aus der Persönlichkeitsentwicklung
  • Contenterstellung für die Sozialen Medien
  • Ich lerne viel und das macht großen Spaß

Ich glaube, dass ich durch meine Arbeit die Welt im Großen wirksam verändern kann. Veränderung fängt bei jedem Einzelnen von uns an und wir haben Einfluss auf unsere Umgebung und damit das große Ganze.

Wir können alle voneinander lernen wenn wir offen dafür sind. Das stelle ich immer wieder in meinem Meetups fest, wo wir uns auf Augenhöhe mit Themen beschäftigen, die uns wirklich weiterbringen.

Wo bin ich in den sozialen Medien unterwegs?

Ich habe eine professionelle Facebookseite und bin auf Instagram. Auf Twitter findet Ihr mich unter @Islandfrauen.

Viele meiner Klienten sind nicht auf Facebook. Deshalb sind Webseite und Blog wichtige Kommunikationsmittel für mich. Mittlerweile finden mich immer mehr potenzielle Kunden im Internet. Ein großer Teil meiner Klienten kommt über persönliche Empfehlungen.

Mein Herzensthema ist: Du erschaffst Deine eigene Realität

Ich schreibe darüber auch Artikel in LinkedIn, in der Onlinezeitschrift Pure und Positive und immer wieder im Nova Lebensraum, einer tollen Plattform für Hochsensible. Ich mache Facebook lives, gebe Workshops zum Thema und halte Reden.

Dazu bilde ich mich kontinuierlich fort: Ich mache gerade den Online Kurs der Ich Rede Akademie und Besuche Seminare bei Isabel García, um mich als Speakerin fitter zu machen.

Das Bloggen steht für meine nachhaltige Entwicklung

Zu schnell wachsen ist nichts für mich. Momentan kann ich meine Berufung mit meiner Familienarbeit gut vereinbaren. Es bleibt noch Zeit für Freunde, Hobbies und für meine Freiwilligentätigkeit in der Flüchtlingshilfe.

Meine Blogs sind mittlerweile ein fester Teil meiner Arbeit. In ein paar Jahren, wenn ich mehr Themen gesammelt habe, plane ich ein Sachbuch über Persönlichkeitsentwicklung.

Buch Lemsahl Hilft

Geübt habe ich dieses Jahr als ich federführend ein kleines internes Buch über die Erfahrungen unserer Freiwilligen in der Flüchtlingshilfe in meinem Stadtteil Hamburgs geschrieben habe.

Bilder: Privat

© Inge Schumacher

 

15 „geheime“ Fakten über mich

Ein Blick hinter die Kulissen:

Wir Menschen sind vielseitige Wesen. Was ich ausßerhalb meiner Tätigkeit als Heilpraktikerin, Bloggerin und Mutter mitbringe, ist hier zu lesen.

Dieser Artikel gehört zur Blogparade von Birgit Schultz von Marketingzauber. Sie hat uns Blogger dazu aufgefordert einmal andere Einblicke in unser Leben zu geben indem wir einige unbekannte Informationen von uns preisgeben. Gute Idee! Viel Spaß beim Lesen!

 

1. Bloggen hat Nebenwirkungen

Ich bin Heilpraktikerin und habe mich auf Energiearbeit spezialisiert. Ich blogge damit mich meine Klienten besser kennenlernen und um meine Energiearbeit zu erklären.

Ich hätte nicht gedacht, dass ich so viel dabei lerne. Ich habe z.B. festgestellt, dass das Bloggen mich dazu bringt komplexe Themen genau zu durchdenken, um sie gut erklären zu können.

2. Ich schätze die Abwechslung in meiner Arbeit

Wenn ich nach meinem Beruf gefragt werde, stelle ich mich mittlerweile als Expertin für Unsichtbares vor. Durch meine Arbeit verlasse ich gemeinsam mit meinen Klienten ausgetretene Pfade und schaffe so Platz für neue Erkenntnisse und persönliche Weiterentwicklung.

Ich arbeite ganzheitlich. Ich habe viel mit Kindern zu tun und kläre mit meinen Klienten auch oft Zwischenmenschliches. Viele meiner Klienten sind hochsensibel.

Ich darf das schon über 10 Jahre lang machen und finde es immer noch total spannend. Weil jeder Mensch einzigartig ist, ist auch keine Behandlung wie die andere.

3. Ich liebe es Hilfe zur Selbsthilfe zu geben

Ich arbeite mit meinen Klienten zusammen heraus, was ihre Ziele sind und in welche Richtung sie sich entwickeln wollen und dabei unterstütze ich sie. Ein Großteil meiner Arbeit ist also Hilfe zur Selbsthilfe.

Das macht mir sehr viel Spaß, auch wenn es vielleicht schlecht für den Umsatz ist: Mir liegt nicht daran Leute abhängig zu machen, sondern ihnen zu helfen auch ohne meine Unterstützung weiter zu kommen.

4. Sich kennen und akzeptieren zu lernen ist wichtig

Mich selber kennenlernen ist eine Grundvoraussetzung für meinen Beruf. Das ist eine Aufgabe, die mich schon lange begleitet und die zwar oft auch unbequem ist, mich aber ständig weiterbringt.

Meine Klienten können bei mir sehr viel über sich selber lernen. Ich spiegele ihnen oft wie viel sie schon erreicht haben, was alleine oft schwierig festzustellen ist.

5. Ich bin pragmatisch

Wir haben das Glück in einem Land mit guter medizinischer Versorgung zu leben. Diese nutze ich auch. Ich schicke Klienten bei körperlichen Symptomen deshalb zur Abklärung zum Arzt, wenn sie das nicht selber schon erledigt haben.

Wenn ich Kopfschmerzen habe, nehme ich eine Tablette, weil ich weiß, dass sie mir hilft. Es ist oft der einfachste Weg Kopfschmerzen loszuwerden.

Natürlich reflektiere ich auch, wo die Schmerzen herkommen, bin aber der Meinung, dass man nicht alles wissen muss und über dem ständigen Nachbohren und Auseinanderpflücken dann vergisst zu leben.

6. Nieder mit den inneren Begrenzungen

Nach jahrelanger Übung gehe ich viel bewusster durch meinen Alltag. Ich kann Automatismen besser erkennen und fühle mich in meinem Leben viel mehr zu Hause als früher. Ich arbeite immer weiter daran, mir die Erlaubnis zu geben, ich selbst zu sein.

An meinem 50. Geburtstag habe ich mit meinem Mann an der Ostsee gepicknickt – im Februar. Mir wurde klar, dass die innere Stimme, die mich davon abhalten wollte eine eigene Begrenzung war. Deshalb habe ich Nieder mit den inneren Begrenzungen zum Motto dieses Lebensjahrzehnts gemacht.

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Unser Picknick im Februar 2016 an der Ostsee

7. Ich bin nicht neidisch

Es hat eine Weile gedauert bis mir das bewusst wurde. Denn eine Eigenschaft, die einem fehlt, erkennt man nicht so einfach. Es ist ein großartiges Geschenk.

Es hilft sicher, dass für meine Grundbedürfnisse gesorgt ist, dass ich ein Dach über dem Kopf habe und ich gesund bin.

Ich fühle mich deshalb nicht persönlich angegriffen, wenn andere Menschen Sachen erreichen oder haben und ich nicht. Das Schöne daran ist, dass die Freude für jemand anderen auch mich glücklich macht und so mein Leben bereichert. Dadurch fällt es mir leicht, Menschen auf ihrem individuellen Weg zu unterstützen und ihnen Anerkennung und Wertschätzung zu schenken.

8. Humor ist ein wichtiger Grundpfeiler meines Lebens

Was ist Humor? Ich verstehe darunter, das über sich selbst Lachen können.

Neulich sagte jemand, dass man Humor nicht erlernen kann. Ich bin in einer eher ernsten Familie aufgewachsen, denn meine Eltern konnten nicht gut über sich selber lachen. Habe ich trotzdem ein Humor-Gen mitbekommen?

In meiner 5-köpfigen Familie wird viel gelacht und das tut mir gut.

Humor ist in ernsten Lebenssituationen eine wichtige Rettungsleine für mich. Als ich einen schweren Fall mit einem sehr kranken Kind in meiner Praxis hatte, habe ich gemerkt wie ernst mich das gemacht hat. Ich hatte meine Lachen verloren. Irgendwann fiel mir auf wie grau der Alltag geworden war. Konnte ich deswegen besser helfen? Nein, im Gegenteil.

Das Kind ist zum Glück schon lange über den Berg. Ich habe daraus gelernt, dass ich auch in Situationen, die mir unendlich nahe gehen, auf meinen Humor als einen wichtigen Weg mich zu erden und für mich zu sorgen achten muss.

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9. Ich bin sehr neugierig

Hätte ich schon im Schulalter gewusst wie gerne ich lerne wäre mir einiges bestimmt leichter gefallen.

Als Erwachsener darf ich mir meine Lernfelder zum Glück selbst aussuchen. Ich hole mir Anregungen durch mein Netzwerk, aus Büchern und dem Internet, aus Kongressen live und online. Ich interessiere mich für Vieles, und muss manchmal darauf achten, mich nicht zu verzetteln.

Hier Einiges wofür ich mich interessiere:

  • Zeitgeschehen: Ich bin Tagesschau- und Heute-Journal-Fan
  • Geschichte, denn Geschichte erklärt die Gegenwart
  • Persönlichkeitsentwicklung und Psychologie
  • Island und Isländisch lernen
  • Science Fiction

10. Hier einige für mich selbst überraschende Kompetenzen, die ich nebenbei erworben habe:

  • Projektmanagement ist mein 2. Vorname und rettet mich oft im Alltag
  • Adventskränze selber machen
  • Haare schneiden
  • Gartenmanagement
  • Streichen und Malern
  • Stricken
  • Kreative Lösungen für Alltags-Probleme finden

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Letztes Jahr beim Adventskranzbinden

11. Ehrenamtliches Engagement

Ich interessiere mich für Vieles und liebe Abwechslung. Mir liegt z.B. daran zu verstehen wie unser Staat funktioniert und ich finde es wichtig meinen Beitrag für die Allgemeinheit zu leisten. Ich war und bin:

  • 5 Jahre lang Schöffe
  • habe ein Wahllokal geleitet
  • Deutschlehrer für  Flüchtlinge organisiert und habe selber unterrichtet
  • Patin für eine alleinerziehende Flüchtlingsfrau
  • Elternvertreterin
  • Organisatorin für Meetups zur Persönlichkeitsentwicklung

12. Ich liebe die englische Sprache

In einem Austauschjahr in den USA habe ich die englische Sprache schätzen und lieben gelernt. Die Hälfte meines Bücherschranks besteht aus englischen Büchern.

Ich arbeite international, meine Webseite ist zweisprachig, mein Facebook Account läuft auf Englisch und ich schreibe einen englischen Blog über die Märchendimension.

13. Ich habe Schulen an 7 verschiedenen Orten besucht

Mein Vater hat seine Arbeitsstelle öfter gewechselt und meine Familie ist dann mit umgezogen. Als Erwachsene habe ich vermutlich deswegen mehr Kontinuität in meinem Wohnort erschaffen. Ich lebe ich seit 1992 in Hamburg und bin 2002 das letzte Mal umgezogen.

14. Ich mag Sachen, die lange halten

Ich freue mich wenn Dinge, die ich mag mich lange begleiten. Mit der Wegwerfgesellschaft habe ich deshalb Probleme. Ich flicke also Kleidung, nähe Knöpfe an und bringe Schuhe zum Schuhmacher.

Unsere Kaffeemaschine ist 25 Jahre alt. Als mein Mann damals mit einem der ersten Kaffeevollautomaten nach Hause kam, habe ich ihn gefragt ob das Teil auch staubsaugen könne. Heute bin ich froh, dass er uns schon so lange begleitet.

15. Überhaupt kein Sinn für Mode

Das Mode-Gen fehlt mir total und shoppen gehen ist für mich kein Spaß. Ich freue mich daher sehr, wenn ich von meinen Freundinnen Kleidung erbe. In Jeans und Pulli fühle ich mich am wohlsten.

Bilder: Privat

© Inge Schumacher