Warum Authentizität wichtig ist

Ich habe die #Blognacht meiner Lieblingsblogflüsterin Anna Koschinski genutzt um diesen Artikel zu schreiben. Dreizehn Blogger, die zusammen und jeder für sich schreiben. Es hat Spaß gemacht.

Authentizität ist abgelutscht und ausgeleiert. Mit Authentizität werden alle möglichen Produkte verkauft, die kein Mensch braucht. Das waren meine ersten Assoziationen.

Ich hätte nicht darüber geschrieben, wenn Rosa Pessl mich nicht persönlich eingeladen hätte bei ihrer Blogparade mitzumachen.

Authentizität in meinem Beruf

Ich bin Heilpraktikerin und spezialisiert auf Energiearbeit. Ich bin also Expertin für Unsichtbares. Das kann ich richtig gut. Trotzdem habe ich sieben Jahre gebraucht um offen zu meinem Talent zu stehen.

Wenn ich von Authentizität spreche meine ich: Ich selbst sein

Um Du selbst zu sein, musst Du erst einmal Du selbst sein wollen. Wenn Du Dich selbst nicht wertschätzt, hast Du keine Motivation dazu.

Wer will schon mit jemandem zu tun haben, der

  • nicht liebenswert,
  • langweilig und
  • ganz allgemein doof ist?

So jemanden verstecke ich doch lieber hinter irgendeiner Fassade und lasse ihn nicht an die Öffentlichkeit.

Ein wenig Selbstakzeptanz brauchst Du um mit Authentizität zu experimentieren

Seit über 30 Jahren arbeite ich meiner Selbstakzeptanz. Langsam habe ich mich in dieser Zeit von: „Ich bin nicht liebenswert“ zu „Ich bin ganz okay“ hochgearbeitet.

Ich habe zwei Artikel über Selbstakzeptanz geschrieben. Über Selbstliebe könnte ich momentan noch nicht authentisch schreiben. Vorher habe ich noch Einiges zu üben.

Dein Weg zu mehr Authentizität

Du willst Dich mehr dazu stehen wie Du bist? Prima. Hier gibt es ein paar Inspirationen.

Fang langsam an Dich zu zeigen

Authentisch sein musst Du nicht sofort hundertprozentig. Fang einfach klein an.

Zuerst brauchst Du etwas, das Du gut an Dir findest.

  • Etwas das Du gut kannst,
  • ein Thema bei dem Du Dich sicher fühlst

Mit dem wirst Du Dich am ehesten trauen raus zu gehen und Dich zu zeigen.

Zwei Übungsideen

Vielleicht sagst Du im Job Deine fundierte Meinung, was Du Dich früher nicht getraut hättest. Vielleicht nimmst Du es Dir auch nur vor. Auch wenn Du es beim ersten Mal nicht schaffst, wichtig ist: Du hast Dich auf den Weg und den ersten Schritt gemacht.

Vielleicht traust Du Dich beim Einkaufen eher jemanden anzuquatschen, wenn Du den Impuls dazu verspürst. Nur zu. Du wirst denjenigen wahrscheinlich nie wiedersehen. Wegen der Masken, die wir alle momentan tragen, erkennen wir einander sowieso nicht.

Authentizität für Fortgeschrittene:

Schwierige Situationen lassen sich mit Authentizität entspannen

Klienten kommen öfter mit schwierigen familiären Problemen zu mir. Dann klären wir zuerst ihren Eigenanteil und die Historie. Wir versuchen die Situation zu verstehen und so emotionalen Druck herauszunehmen.

Beispiel: Spannungen in der Familie

Eine Klientin hatte Probleme mit ihrer Tochter. Die Tochter war schwanger und meine Klientin hatte die begründete Befürchtung, dass sie nicht viel von ihrem Enkelkind mitbekommen würde, wenn sich die Situation nicht entspannte.

Wir haben viele Informationen über diese beiden besonderen Frauen zusammengetragen. Meine Klienten verstand dadurch viel besser was unterschwellig ablief und warum.

Dann beleuchteten wir ihre Erwartungen. Mutter-Tochter Beziehungen sind überfrachtet mit gegenseitigen Erwartungen. Es gab also viele Erwartungen, die sie sich bewusst gemacht hat.

Meiner Klientin war klar, dass nur ein authentischen Kommunikations-Angebot mit möglichst wenig Erwartungsdruck Chance auf Erfolg haben würde. Sie hat es geschafft, wie sie mir später glücklich berichtete.

Authentisch sein bedeutet sich öffnen

Wenn ich authentisch bin, eröffne ich meinem Gegenüber die Möglichkeit mit in meine Welt zu kommen. Ob dieser die Einladung annimmt oder nicht ist seine Entscheidung.

Unzulänglichkeiten zugeben

Ein Idealbeispiel

Das erste Mal als ich als Unternehmensberaterin meinem Kunden gegenüber zugegeben habe nicht weiterzuwissen habe ich Blut und Wasser geschwitzt. Ich habe erwartet in Grund und Boden gestampft zu werden.

Aber o Wunder: Das Gegenteil ist passiert. Ich bekam Unterstützung und als Folge davon eine wunderbar offene konstruktive Arbeitsatmosphäre.

Es muss nicht immer so positiv laufen, wenn wir uns schwach zeigen. Zum Üben ist es hilfreich, wenn man sich gegenseitig sympathisch ist und ein gemeinsames Ziel, z. B. ein Projekt, hat.

Authentisch sein in der Familie

Mein Mann hat mir beigebracht, dass ich als Mutter von drei Kindern auch einmal schlecht drauf sein darf. Heute zeige ich offen, wenn nicht mein Tag ist. Meine Familie ist vorgewarnt. Wenn sie die sprichwörtliche Rauchwolke über meinem Kopf wahrnehmen, wissen sie, dass das nicht ihre Schuld ist. 

Ich schätze den Input meiner erwachsenen Kinder. Früher habe ich mich damit gestresst, viele Dinge unter einen Hut zu bekommen, von denen ich glaubte, sie wären wichtig.

Oft hat sich später herausgestellt, dass der ganze Aufwand unnötig war. Wenn ich jetzt merke, es wird mir zu viel sage ich Bescheid. Oft ergibt sich eine ganz einfache Lösung.

Auf diese Weise habe ich viel mehr Ruhe in meinem Leben. Denn keiner erwartet von mir alles schaffen zu müssen außer mir! Meine Familie möchte einfach, dass es mir gut geht. Es hat lange gedauert bis ich das wirklich begriffen habe.

Schwäche mir selbst zuzugeben ist schwer

Erst im letzten Jahr habe ich begriffen, wie wichtig es ist, auch vor mir selbst zuzugeben schwach zu sein. Irgendwie habe ich geglaubt, meine Welt bricht dann zusammen.

Das Gegenteil ist der Fall. Ich kann jetzt den Teil von mir, der in die Knie geht oder Heilung braucht viel besser akzeptieren.

Authentizität ist erfolgreich

Mein Gegenüber, meine Klienten und meine Blogleser merken, wenn ich authentisch bin. Sie spüren, dass ich echt bin und das lebe was ich predige.

Offenheit lädt zu Offenheit ein. Oft darf ich wichtige Geschichten von anderen Menschen mitnehmen, weil ich zuerst offen und authentisch bin. Viele eigene Fehler habe ich mir schon durch dieses aktive Zuhören erspart.

Authentizität als Magnet

Ich nutze Authentizität, um die Klienten anzuziehen, die zu mir passen. Ich achte deswegen auf meiner Webseite darauf mich und meine Arbeit so echt wie möglich darzustellen.

Mit Erfolg: Die Leute, die den Weg zu mir finden passen auch zu mir.

Dieser Artikel hat Dich angesprochen? Ruf mich unverbindlich an, wenn ich Dich unterstützen kann.

Bilder: Privat

© Inge Schumacher

Verantwortung

Mit Verantwortung beschäftige ich mich immer wieder. Ich frage mich: Was genau ist Verantwortung? Wie viel Verantwortung soll und will ich tragen? (I wrote this article in English here.)

Was bedeutet Verantwortung?

„Verantwortung ist die Übertragung bzw. Übernahme einer willentlichen Pflichterfüllung in Form von Handlungen inklusive deren Konsequenzen“.(Quelle: Wertesysteme.de)

Für mich ist Verantwortung eine Antwort auf das Geschenk des Lebens.

Als ältestes von vier Kindern habe ich gelernt Verantwortung zu übernehmen. Vielleicht habe ich deswegen die Tendenz, mich für Vieles verantwortlich zu fühlen.

Ich übernehme gerne Verantwortung

Für mich ist es natürlich, das Große und Ganze im Blick zu behalten. Ich bin oft die erste, die sich meldet, um Menschen zu unterstützen. Das liegt mir und hat mit meiner Berufung zu tun.

Als Freiwillige habe ich schon viele wertvolle Erfahrungen gesammelt: Ich war

  • Betreuerin von Behinderten
  • Im internationalen Studentenaustausch
  • Elternvertreterin
  • Wahlvorstand
  • Schöffin
  • Flüchtlingshelferin

Verantwortung für unsere Kinder

Früher habe ich gedacht, dass wir als Eltern die alleinige Verantwortung für unsere Kinder tragen.

5 Monate, was für eine Ausstrahlung!

Mittlerweile weiß ich, dass schon ein Baby Verantwortung für sein Dasein hat.

Ich erwische mich oft dabei schnell eingreifen zu wollen, wenn meine Kinder Sachen nicht so machen, wie ich das für richtig halte. Mein Mann sieht das lockerer; was unseren Kindern zugute kommt. Ich kämpfe oft mit mir, was ich zu akzeptieren bereit bin und inwieweit ich die Entscheidungen meiner Kinder unterstütze.

Gleichzeitig will ich auch meinen Anspruch an Fürsorge und meinem Elternbild gerecht werden. Das bedeutet ein ständiges Abwägen, das ich wohl mit allen Eltern teile.

Beispiel: Wie viele Regeln sind nötig?

Das kommt auf die Kinder an. Unsere Mädchen hielten sich an die wenigen Regeln, die wir aufstellten. Wie anders das sein kann habe ich erfahren als wir drei Monate lang eine französische Austauschschülerin hatten. Sie brauchte klare Regeln für Internetnutzung, nach Hause kommen etc.

Außerdem habe ich folgende Erfahrung gemacht: Spätestens in der Pubertät ist die Erziehung vorbei.

Wir Eltern können dann nur da sein, Hilfe anbieten und Vorbild sein. Mehr nicht.

Mein Sohn hatte schon mit 10 Jahren ein ausgeprägtes Autonomiebestreben. Er braucht eine ganz andere Begleitung als unsere Mädchen. Mir bleibt nichts anderes übrig als Ausprobieren, was funktioniert und was nicht.

Meine Intuition sagt mir, dass meine Kinder ihren Weg machen werden. Das geschieht oft anders als ich mir das vorstelle. Daran muss ich mich gewöhnen.

Verantwortung in meiner Praxis

Ich darf Menschen in schwierigen Lebenssituationen begleiten. Ich helfe meinen Klienten den für sie passenden Weg zu finden und ihn zu gehen. Ich sehe sie als einzigartige Individuen und gebe ihnen Rückenwind. Ich ihnen nehme ihnen nicht die Verantwortung ab.

Meine Klienten sind immer für sich alleine verantwortlich. Ich bin so lange als verlässliche Stütze für sie da wie sie mich brauchen, auch zwischen unseren Sitzungen.

Dass ich das richtig mache sehe ich daran, dass meine Klienten nicht abhängig von mir werden.

Verantwortung uns selbst gegenüber

Ich musste erst lernen, dass ich andere nur dann gut unterstützen kann, wenn ich auf mich achte.

Beispiel:

Ich helfe gerne – auch ohne Honorar: Momentan begleite ich eine Freundin aus den USA, die an Krebs erkrankt ist.

Ich habe sehr genau geschaut, wie diese Unterstützung aussahen kann, damit ich mich nicht überfordere. Wir probieren gerade aus wie wir am besten zusammenarbeiten.

Warum ist Verantwortung für mich selbst zu übernehmen so wichtig?

Ich habe gelernt, dass ich

  • zuerst für mich sorgen muss bevor ich für andere da sein kann
  • ich mir selbst schade wenn ich mich nicht (be)-achte
  • ich schneller an meine Ziele komme, wenn es mir gut geht

Das Innen ist genauso wichtig wie das Außen

Ich habe das erst mit Mitte 30 verstanden als ich aus Mangel an Selbstfürsorge in eine Depression rutschte. Dadurch wurde ich gezwungen meine Aufmerksamkeit vom Außen auf das Innere zu lenken.

Ich versuche seither im Blick zu behalten:

  • meine eigene persönliche Entwicklung
  • mein seelisches Gleichgewicht
  • was ich tue und warum

So lerne ich mich besser kennen und akzeptieren. Ich bin in den letzten 20 Jahren dadurch viel bewusster geworden. Ich kenne mein Lebensthema und meine Lebensziele und richte mein Leben danach aus. Das bringt mir Zufriedenheit und Balance.

Leider bin ich in der Theorie oft noch besser als in der Praxis. Da hilft nur weiter zu üben:

Wir alle brauchen den Mut immer wieder dahin zu schauen wo es wehtut. In der Corona Pandemie tun sich reichliche Übungsfelder auf.

Trauma und Corona

Bei vielen Menschen machen sich momentan Traumen bemerkbar, auch ausgelöst durch die Corona-Pandemie. Diese Traumen wollen unsere Aufmerksamkeit, weil sie unsere Entwicklung behindern.

Hinweise auf ein Trauma kann Folgendes sein:

  • Das Gefühl: Ich komme nicht weiter
  • Schon wieder diese Situation!
  • Ständige Unzufriedenheit
  • Ich fühle mich hilflos

Woher ich das weiß? Ich arbeite nicht nur zusammen mit meinen Klienten an deren Traumen. Ich habe im letzten Jahr selbst einige Traumen bearbeitet und dafür auch Hilfe in Anspruch genommen.

Verantwortung für das Ganze

Neben der Verantwortung für uns und unsere Kinder haben wir auch eine Verantwortung für die Allgemeinheit. Sonst könnte unsere Gesellschaft nicht funktionieren.

Beispiel: Flüchtlingswelle in Deutschland

Wir Deutschen sind kollektiv über uns hinausgewachsen als wir 2015 eine Million Flüchtlinge aufgenommen haben. Ohne die vielen Freiwilligen, die Verantwortung übernommen haben, wäre unser Sozialsystem zusammengebrochen.

Ich habe das bewusst miterlebt: Ich habe drei Jahre lang Flüchtlinge in einem Camp unterstützt. Jetzt bin ich Mentorin einer alleinerziehenden Mutter. Meiner Erfahrung nach hört Integration niemals auf.

Ich war überrascht von der Hilfsbereitschaft und der Kreativität meiner Mitbürger. Ich habe daraus gelernt: Wenn viele von uns gemeinsam Verantwortung übernehmen und uns die Arbeit teilen, sind wir in der Lage die Welt aus den Angeln zu heben.

Verantwortung für den Planeten

Wir realisieren, dass unsere Verweildauer auf diesem Planeten dabei ist abzulaufen. Es liegt in unserer Verantwortung, der Erde zu helfen ein neues Gleichgewicht zu finden. Idealerweise eines, in dem wir Menschen auch einen Platz haben.

Veränderungen anzugehen ist nicht angenehm. Aber Veränderungen scheinen nur dann zu geschehen, wenn es unbequem genug wird.

Fazit: Vom Einzelnen zum Ganzen

Viele bewerten den Egoismus sich an erster Stelle zu stellen negativ.

Für mich ist diese Art des Egoismus eine unabdingbare Voraussetzung dafür glücklich und ein produktiver Teil des großen Ganzen zu werden. Sonst bleibt unser volles Potential ungenutzt. Wir können nur dann global denken und handeln wenn wir uns auch als Einzelne schätzen lernen.

Veränderung bringt Unsicherheit

Wir wissen nicht wie es weitergeht und was wir genau tun sollen. Wie denn auch? Wir haben keine Erfahrungen mit der Situation: Klimawandel, Artensterben, Naturkatastrophen.

Wir haben auch die Verantwortung dazu zu stehen, dass wir uns manchmal hilflos fühlen.

Wir werden Vieles ausprobieren müssen. Das bedeutet auch immer wieder zu scheitern. Wie sonst sollen wir herausfinden was funktioniert? Wichtig ist, trotz allem nicht aufzugeben.

Ich erlebe immer wieder wie resilient wir Menschen sind. Als Individuen und als Gruppe. Deswegen bin ich optimistisch. Wir besitzen alle Voraussetzungen um die Herausforderungen zu meistern.

Wenn Du achtsame Unterstützung auf deinem Weg brauchst, sprich mich unverbindlich an.

Bilder: Pixabay und Privat

©Inge Schumacher

Erwartung erschafft Enttäuschung

„Ich habe keine Erwartungen“, höre ich oft: Von meinen Klienten, meinen Kindern und von mir selbst.

Erwartungen haben wir täglich. Wir sind uns dessen nur nicht bewusst.

Erwartungen sind überall

Drösele ich eine Situation, die schief gelaufen ist, auf, dann finde ich Erwartungen von allen Seiten, die enttäuscht wurden.

Was sind Erwartungen?

Wir alle haben Vorstellungen davon wie etwas laufen soll. Probleme gibt es dann, wenn andere diesen Vorstellungen nicht entsprechen. Dann sind wir enttäuscht und frustriert. Und das führt zu Konflikten.

Wenn wir uns bewusster werden, wo überall Erwartungen versteckt sind, können wir viel für unsere Zufriedenheit tun.

Wo gibt es Erwartungen?

Erwartungen haben wir in allen Lebensbereichen. Dort finden sich genauso viele Erwartungen an uns. Das birgt viele Möglichkeiten für Konflikte.

  • Privatleben
    • Familie
    • Freunde
  • Berufsleben
    • Kollegen
    • Vorgesetzte
  • Öffentlichkeit
    • Verkehrsmittel
    • Sport

Erwartungen identifizieren und loszulassen ist schwierig

  • Wir haben von unseren Eltern gelernt, auf Erwartungen, die oft unausgesprochen sind, automatisch zu reagieren.
  • Wir haben uns daran gewöhnt zu erwarten, dass unseren Erwartungen entsprochen wird.
  • Wir lernen durch die vielen Enttäuschungen nicht und geben einfach anderen die Schuld.

Signalwörter für das Aufdecken von Erwartungen

Wenn Du diese Wörter vehement sagst oder hörst, das heißt mit einem Ausrufezeichen (!), dann sind bestimmt Erwartungen im Spiel, die hinterfragt werden können.

  • Sollen (Du sollst doch nur….!)
  • Müssen (Du musst doch verstehen, dass…!)
  • Aber (Aber, man muss doch…!)
  • Doch (Es ist doch klar, dass….!)

Das verallgemeinernde „man“ versuche ich wegen der vielen damit verbundenen Erwartungen ganz aus meinem Wortschatz zu streichen.

1. Beispiel: Mülltrennung

Ich habe die Erwartung, dass meine Familie den Müll trennt. Ich mache es ihnen seit Jahrzehnten vor und trotzdem wird diese Erwartung oft enttäuscht:

  • Wenn der beste aller Ehemänner keine Lust hat, dann wandert eine Verpackung in den Restmüll
  • Meine Kinder schützen Unwissenheit vor und schmeißen alles durcheinander

Das macht mich wahnsinnig!

Ich habe es mit Erklärungen versucht und mit Schimpfen. Das hat überhaupt nichts gebracht außer, dass wir alle total genervt waren.

Irgendwann habe ich mich mit meinem Mann hingesetzt und das Thema seziert. Rausgekommen ist:

  • Ich hätte den Müll gerne ordentlich getrennt.
  • Meine Familie hat keinen Bock sich gängeln zu lassen.

Jetzt sortiere ich den Müll hinterher, wenn es mich stört. So herrscht in Sachen Mülltrennung bei uns endlich Ruhe. Das ist angenehm.

2. Beispiel: Verlässllichkeit

Wenn ich etwas verspreche versuche ich das auch zu tun. Wenn ich es nicht schaffe, dann sage ich Bescheid. Verlässlichkeit ist ein wichtiger Wert für mich. Ich erwarte automatisch, dass mein Umfeld das genauso sieht.

Oft sagt meine Familie mir Sachen zu, die sie nicht einhalten. Das tut mir weh, weil meine Erwartungen enttäuscht werden. Ich stelle dann meinen Wert in Frage: Warum bin ich ihnen nicht wichtig genug, dass sie das tun was sie mir versprochen haben?

Sie verknüpfen diese beiden Punkte aber nicht. Ich bin für sie wichtig, egal ob sie sich an meinen Wert halten oder nicht.

Eine Zeitlang habe ich vermieden, dass meine Erwartungen enttäuscht werden indem ich Vieles alleine gemacht. Das war aber keine Dauerlösung. Ich übe, mir meiner Erwartungen bewusster zu sein und diese so gut wie möglich loszulassen.

Die eigenen Werte leben           

Das Beispiel zeigt, dass ich automatisch von meiner Familie erwarte, dass sie meine Werte lebt. Ich bin enttäuscht, wenn sie das nicht tun. Dabei weiß ich sehr gut, dass jeder eigene Werte hat und diese auch leben darf.

Strategien um mit Erwartungen umzugehen:

1. Bewusst-werden welche Erwartungen eine Rolle spielen

Auch heute noch fällt es mir oft schwer herauszufinden welche offenen und verborgenen Erwartungen in einer Situation eine Rolle spielen. Da helfen nur Aufmerksamkeit und Übung.

2. Kommunikation

Beispiel Wahlmöglichkeiten offen halten:

Ich will den Plastikmüll unserer Großfamilie reduzieren. Ich beziehe alle mit ein: Wir starten ein Experiment ohne Zwang. Ich übe also keinen Druck aus. Das finden die Familienmitglieder mehr oder weniger spannend. Zumindest stört es keinen.

Wir haben mittlerweile festes Shampoo, Spülung und Körperseife ausprobiert und eingeführt. Nur ein Mitglied meiner Familie ist noch nicht überzeugt. Das ist ein gutes Ergebnis. Ich hatte keine Erwartungen und bin positiv überrascht wie leicht das war.

3. Ruhig bleiben

Ich versuche ruhig auf meine Anliegen aufmerksam zu machen.  Ich benutze dann Ausdrücke wie: „Mir ist wichtig, dass…“.

Selbst wenn sie es nicht nachvollziehen können, sind meine Lieben so eher geneigt, mich zu unterstützen. Umgekehrt ist das genauso.

Was passiert, wenn wir meckern?

Wir senden aus: Unser Gegenüber ist nicht richtig und nicht genug.

Wer reagiert schon positiv auf eine Herabsetzung? Warum erwarten wir eigentlich, dass wir damit etwas erreichen?

Und trotzdem versuche ich immer wieder meine Erwartungen mit Meckern durchzusetzen. Ohne Erfolg natürlich.

Umgehen mit Erwartungen, die an mich herangetragen werden

Wenn ich merke, dass Erwartungen mitschwingen, die mir nicht klar sind oder denen ich nicht entsprechen möchte frage ich nach.

1. Kinder

Ich frage jetzt häufiger: Was erwartest Du genau von mir? Oft wissen sie es selber nicht. Sie haben nur das diffuse Gefühl, dass Mama alles gut machen soll.

2. Erwartungen in der Partnerschaft

Mein Mann reagiert bei Druck von Erwartungen schnell mit Ablehnung. So hat er unseren 20-jährigen Hochzeitstag  ignoriert, was mir sehr wehgetan hat.

Als ich mit ihm ohne Aggressionen darüber sprechen konnte, erklärte er mir, dass er keinen Bock auf dieses geplante Feiern hat. Leider hatte er das nicht kommuniziert, denn das kann ich verstehen.

Seitdem habe ich unsere Hochzeitstage alleine gefeiert. Und das ging richtig gut. Ich begehe den Tag alleine für mich und denke an die Jahre zurück, die wir gemeinsam verbracht haben. Das ist mir wichtig und das kann ich gut alleine. Ich musste nur die Glaubensüberzeugung über Bord werfen, man könne Hochzeitstage ausschließlich als Paar feiern.

Unser Picknick im Februar 2016 an der Ostsee

3. Erwartungen an mich selbst

Probleme habe ich immer noch mit den Erwartungen an mich selbst. Ich habe schon viel Arbeit geleistet. Leider gibt noch jede Menge zu tun. Woher ich das weiß? Ich bin immer noch zu oft unzufrieden mit mir selbst.

Was ich in Bezug auf enttäuschte Erwartungen gelernt habe

Die wenigsten Menschen wollen mir vorsätzlich wehtun. Sie haben nur andere Prioritäten oder Werte.

Sind wir auf dieser Erde, damit anderen unseren Erwartungen zu entsprechen?

Wir sind hier um uns kennenzulernen, damit wir täglich unsere Realität optimal erschaffen können.

Warum ich Experimente liebe:

Mit Experimenten trickse ich meinen Erwartungen aus und habe auch noch Spaß. Denn: Experimente haben kein vorher festgelegtes Ergebnis.

Frei von Erwartungen macht offen für Überraschungen

Je mehr ich es schaffe, meine einengenden Erwartungen loszulassen, umso öfter werde ich positiv überrascht.

Wie das geht? Ich formuliere ein Ziel und starte erste Aktionen. Meist sind irgendwann andere Menschen involviert. Die festen Erwartungen an sie fahre ich deutlich herunter.

Sie bringen sich auf ihre eigene Art und Weise ein und helfen mir mein Ziel zu erreichen. Manchmal geschieht das ganz anders als ich es mir hätte vorstellen können. Ich habe Spaß und bin im Flow.

Mein Kalender im Februar 2021 ist geprägt von den Video-Terminen meines Sohnes und seinen Hausaufgaben. Noch vor einem Jahr war dies undenkbar. Das Homeschooling ist ein gutes Beispiel, wie wenig Sinn Erwartungen machen.

Was sind Deine Erfahrungen mit Erwartungen?

Bilder: Privat und Pixabay

©Inge Schumacher

Wir sind alle Superhelden

In meinem Artikel zeige ich Dir wie Du Deine Superkräfte entdeckst, die Du vielleicht noch nicht kennst. Das ist nicht so einfach, weil diese Kräfte meist unscheinbar daher kommen. Besonders in diesen unruhigen Corona Zeiten ist es wichtig, diese Stärken zu nutzen.

Als ich Annas Blogbeitrag Stärken stärken in der Krise las, saß ich gerade frustriert vor dem Computer. Ihre humorvolle Art mit ihrer Krise umzugehen, war genau das Richtige für mich. Auf meinen Kommentar hin kam die Antwort: Mach mit bei meiner Blogparade. Hier ist mein Artikel.

Wir haben alle Superkräfte

Jeder bringt besondere Fähigkeiten mit. Beim Schreiben ist mir klar geworden, dass ich an meinen Mitmenschen oft Fähigkeiten bewundere, die diese für selbstverständlich halten und deswegen kaum wahrnehmen. Für mich sind sie besonders weil ich sie nicht habe.

Lerne Deine Superkräfte kennen

Wer seine Stärken kennt, kann sie wie geliebtes Handwerkszeug immer wieder hervorholen. Gerade in der Corona Pandemie, die Vieles durcheinander bringt brauchen wir alles was uns in Balance hält.

Wer bin ich?

Ich bin Heilpraktikerin und auf Energiearbeit spezialisiert. Zu meiner Arbeit gehört, dass ich meinen Klienten bewusst mache über welche Gaben und Talente sie verfügen.

Ich bin Expertin für Unsichtbares

Meine Berufung habe ich 2007 gefunden als ich eine Ausbildung in geistigem Heilen gemacht habe. Seither habe ich mich ständig weiterentwickelt. Ich bin immer besser geworden. Ich spüre eine tiefe Befriedigung beim Arbeiten. Ich weiß: Ich bin dazu geboren, dies zu tun.

Durch meine Klienten habe ich schon viele Arten von Super-Helden kennengelernt.

Das was Dir leicht fällt macht Dich zum Super-Helden

Denn: Nicht das was Dir schwer fällt, macht Dich zum Super-Helden, sondern das, was Dir leicht fällt. Hier ein paar Fragen, die Dir helfen sollen, Deine geheimen Superkräfte zu identifizieren.

Wo verstecken sich Deine Superkräfte ?

  • Was fällt Dir leicht in diesen Corona-Zeiten?
  • Mit was kämpfen Deine Freunde und Bekannte und Du nicht?
  • Wann bist Du in deinem Flow?
  • Wobei hast Du Spaß?
  • Was sind Deine Lebensziele?

Schau Dir die unspektakulären Dinge in Deinem Alltag an. Bei dem, was Du täglich tust gibt es mehr zu entdecken als Du ahnst. Dir fällt es leicht mit (Deinen) Kindern zu spielen? Das ist eine Superkraft, die viel zu wenig gewürdigt wird. Hier noch mehr Beispiele:

Deine heimlichen Superkräfte können sein:

  • Aufräumen
  • Kochen oder Backen
  • Leicht einschlafen
  • Basteln
  • Bügeln
  • Auto fahren
  • Kinder erziehen
  • Grüner Daumen bei der Pflanzenpflege
  • Ein besonderer Draht zu Tieren
  • Beherrschen des Minimax-Prinzips: Meine Tochter erreicht mit einem Minimum an Aufwand meist das, was sie will

Wenn Du denkst, das wäre nichts Besonderes, dann bist Du einer Superkraft auf der Spur.

Beispiel: Meine Superkräfte

  • Das Haus in Ordnung halten und für die Familie sorgen
  • Kreativität
  • Empathie
  • Komplizierte Dinge einfach erklären
  • Tausend Dinge gleichzeitig organisieren
  • Ein Gedächtnis für Kleinigkeiten: Ich erinnere mich noch nach Jahren an Vieles, was mir meine Klienten erzählen

Pflege Deine Superkräfte

Oft fallen uns unsere Superkräfte einfach in den Schoß. Wenn wir sie pflegen, können sie wachsen und uns das Leben einfacher machen.

Beispiel: Stricken

Selbstgestrickte doppelseitige Jacke

Ich kann zum Beispiel richtig gut stricken. Das macht mir Spaß und fällt mir leicht. Ich habe mit 13 Jahren angefangen und nie aufgehört.

Die Ärmel sind recycelte Hosenbeine einer Kinder-Jeans

Die Kehrseite unserer Superkräfte sind unsere Erwartungen

Wenn mir etwas leicht fällt, dann gehe ich automatisch davon aus, dass das auch allen anderen leicht fallen muss. Ich nenne das: Die Erwartungsfalle.

Raus aus der Erwartungsfalle heißt toleranter zu werden

Für mich ist es einfach mir ein paar Kleinigkeiten zu merken. Das muss der Beste aller Ehemänner doch auch können! Eben nicht.

Ich rollte früher mit den Augen, wenn er immer noch nicht wusste, wann welche Mülltonne geleert wird. Wenn er wieder vergessen hatte was wir an Organisatorischem besprochen haben, wurde ich ungeduldig.

Jetzt weiß ich: Das ist meine Superkraft und ich erwarte nicht mehr von ihm, sie auch zu besitzen. Ich tappe nicht mehr so oft in die Erwartungsfalle. Ich bin nachsichtiger, was unserem Familienfrieden zugute kommt.

Denk daran: Die anderen wollen Dich nicht ärgern. Sie haben nur andere Superkräfte.

Beispiel: Cool bleiben in Corona-Zeiten

Eine achtzigjährige Klientin klagte, dass die Tochter ihrer Freundin dieser jeglichen Besuch im 2. Lockdown verboten hat. Sie war erbost. Das kann sie doch nicht machen!

Ich habe ihr erklärt, dass die Tochter Angst um die Mutter hat. Wenn wir Angst haben, denken wir nicht rational: Es geht für uns um Leben und Tod: Die höheren Hirnfunktionen stehen uns dann nicht zur Verfügung.

Ich durfte diese Klientin auf eine Superkraft aufmerksam machen: Sie war in der Lage in der Corona-Situation rational zu denken. Das ist für viele von uns im Moment unmöglich. Ich habe sie um Mitgefühl für die Tochter, die so viel Angst um ihre Mutter hat, gebeten.

Eine Superkraft haben wir alle: Für mich ist sie der Schlüssel zu unserem Dasein.

Wir erschaffen unsere Realität

Anna ist in ihrem Artikel Ich bin eine Superheldin ein gutes Beispiel.

Wir haben die Wahl: Folgen wir den Gefühlen, zum Beispiel der Aggression und dem Frust und arbeiten so weiter gegen uns? Oder treten wir einen Schritt zurück und schauen genauer hin, was gerade passiert und warum.

Schon eine kleine Pause bringt uns raus aus der automatischen Reaktion und hinein ins Hier und Jetzt. Nur hier können wir die Situation verändern. Nur hier sehen wir verschiedene Handlungsalternativen.

Entdecke Deine Superkräfte!

Ich lade Dich ein, auf die Suche nach Deinen Superkräften zu gehen. Wenn Du sie gefunden hast, pflege sie. Sehe in ihnen den Schatz, der sie sind. Teile Deine Super-Kräfte gerne in den Kommentaren. Ich bin so neugierig!

Wenn wir alle bewusst unsere Superkräfte einsetzen würden, dann wären wir alle glücklicher und würden vermutlich auch in einer effizienteren Welt leben.

Brauchst Du Hilfe, um Deine eigenen Superkräfte zu finden? Dann sprich mich unverbindlich an.

Links

Artikel, in denen ich über die Herausforderungen von Corona schreibe:

Bilder: Privat

© Inge Schumacher

Mein Corona Online-Business

Dieser Artikel ist inspiriert durch die Blogparade Corona Selbständig Online von Eva Peters.

Corona bedeutet Veränderung

Die Veränderungen lassen sich auch an unserer Sprache ablesen. Neue Wörter wie „Alltagsmaske“ und „Social Distancing“ hören wir täglich. Am besten gefällt mir noch die „Virengemeinschaft“.

Die Corona-Krise betrifft uns alle

Die Unruhe um uns herum ist viel ansteckender als der Virus. Wir können uns dem Geschehen nicht entziehen. Selbst wenn wir uns zu Hause einschließen bekommen wir die allgemeine Unruhe ab. Sie diffundiert durch die Wände hindurch. Sie beeinträchtigt unser Wohlbefinden, egal ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht.

Corona macht es uns schwerer in unserer Mitte zu bleiben. Corona verursacht auch bei meinen Klienten mehr Turbulenzen.

Ich habe kein typisches Online-Business

Ich bin Heilpraktikerin und seit 10 Jahren in eigener Praxis selbständig. Mein Tätigkeitsschwerpunkt ist Energiearbeit.

Ich bin Expertin für Unsichtbares

Meine Klienten kommen zu mir, wenn sie alleine nicht weiterkommen. Bei körperlichen Symptomen, seelischen Schwierigkeiten und ungelösten Fragen. Ich nutze dazu mein hochsensibles Einfühlungsvermögen und meine langjährige Erfahrung.

Energiearbeit funktioniert auch über die Distanz und online.

Für Fernbehandlungen nutze ich digitale Videotelefonie von Facetime bis Skype. Ich arbeite auch international auf Englisch.

Ich habe Familie und kann so meine Berufungen als Familienmensch und Heilpraktikerin vereinbaren. Ich schätze mich glücklich weil ich das tue, was ich liebe.

Meine Herausforderungen durch Corona

a. Online Workshops Ja oder Nein?

Ich habe fast drei Jahre lang über die Plattform Meetup kostenlos monatliche Workshops zu Themen aus der Persönlichkeitsentwicklung gegeben. Dazu habe ich einen Raum in der Nähe genutzt.

Im Frühjahr ging das nicht mehr. Ich habe einige Treffen über Skype angeboten. Das war raus aus meiner Komfortzone, hat aber gut geklappt.

Mir war das aber zu anstrengend. Die Vorbereitung und Durchführung hat mich viel mehr geschlaucht als bei den Live Events. Ich habe den Spaß verloren und damit meine Motivation. So habe ich das Thema Online Workshops erst einmal auf Eis gelegt.

b. Online-Business: Wie bezahlen die Kunden?

Mein Konto und der Online-Bezahldienst Paypal genügte bisher – auch für meine ausländischen Kunden.

Mein Mann sucht ein Online-Bezahlsystem

Im letzten halben Jahr hat seine psychologische Beratung online deutlich zugenommen. 95% seiner Klienten kommen aus dem Ausland. Er hat bisher keine eigene Webseite.

Bis vor kurzem war Paypal noch ausreichend. Jetzt nicht mehr. Ein Klient aus Japan konnte Paypal nicht nutzen. Auslandsüberweisungen sind dort kompliziert und teuer. Mein Mann probiert jetzt verschiedene Bezahlsysteme auf Basis von Kreditkarten aus. Das ist schwieriger als gedacht.

c. Technik und Pragmatismus

Selbständig zu sein hat viele Vorteile. Die Organisation und das Drumherum werden aber oft unterschätzt. Gerade die Technik kann viel Zeit und Geld kosten.

Ich habe gerade eine neue Webseite für meine Praxis erstellt, da sich meine alte nicht an mobile Endgeräte anpassen konnte: Sie war nicht responsive. Ich habe mehrfach versucht eine komplexe zweisprachige Seite aufzusetzen und bin gescheitert.

Schließlich habe ich mit WordPress eine deutsche Webseite gebaut, da 90% meiner Klienten deutschsprachig sind. Meine internationalen Klienten verweise ich auf meine alte Webseite.

Erlaubt ist was passt – auch im Online-Business

Das Führen eines Online-Business ist meiner Meinung nach so individuell wie das Business. Es gibt überall schlaue Ratschläge:

  • Du brauchst einen Newsletter
  • Du musst jeden Tag (mehrmals) auf Social Media posten
  • Du musst auf vielen Kanälen präsent sein
  • Im Netz schreibt man Du

Einiges habe ich ausprobiert; manches passt, anderes nicht. Ich habe gelernt, dass ich auch hier meinen eigenen Weg finden muss:

Zum Beispiel sieze ich auf meiner Webseite. Das kommt daher, dass ich mich mit vielen Klienten sieze. Ganz natürlich, ohne das abzusprechen. Wenn wir am Innersten arbeiten ein kleiner Sicherheitsabstand anscheinend hilfreich.

Auf meinem Blog und in Social Media duze ich.

Wie viel Online passt zu mir?

Meine Haupteinfallstore sind die Webseite und Mundpropaganda. Über Social Media kommen wenige Klienten.

Mir ist im letzten Jahr klar geworden: Ich tanze auf zu vielen Hochzeiten. Deswegen habe ich mein Engagement in sozialen Netzwerken deutlich heruntergefahren.

Mein Zweitblog liegt gerade brach. Den schreibe ich auf Englisch über die Märchendimension: The Fairy Tale Dimension. Ich machte mir viel zu viel Druck und verlor den Spaß.

Weniger ist manchmal mehr

Obwohl ich im Netz weniger präsent bin, bekomme ich mehr Anfragen. Liegt es daran, dass meine Öffentlichkeitsarbeit sich endlich auszahlt?

Mein deutscher Blog ist wichtig für meine Online Präsenz

Auf meinem mein deutscher Blog präsentiere ich seit drei Jahren Themen aus der Persönlichkeitsentwicklung. Dort gebe ich auch viel über mich preis. Damit die Leser mich kennenlernen und beurteilen können, ob wir zueinander passen.

Meine Leserzahlen steigen nur langsam. Viele Blogger-Kollegen berichten, dass man jahrelang präsent sein muss, bevor der Blog zu einem wirklichen Multiplikator wird.

Online Kontakte in Corona Zeiten:

Ich liebe es zusammen mit meinen Klienten zu arbeiten und lasse sie auch nach einer Behandlung nicht allein. Ich ermutige sie, in den Wochen danach Rückfragen zu stellen und um Unterstützung zu bitten – ohne Bezahlung – per Telefon oder E-Mail. Das wird genutzt und selten ausgenutzt.

Das ist noch wichtig für mein Online-Business:

Eine Community, die sich gegenseitig unterstützt. Kontakte zur Bloggercommunity pflege ich seit Jahren über Facebook. Achtsamer und respektvoller Umgang geht auch online.

Dass Achtsamkeit und Kooperation im Netz möglich ist zeigen viele liebe Blogger-Kolleginnen. Hier einige Beispiele:

Ist Online Lernen und Arbeiten das neue Normal?

Unternehmen,

die skeptisch gegenüber Home-Office waren, haben gemerkt, wie gut Arbeiten zu Hause läuft und dass sich damit viel Geld für Büroplatz einsparen lässt. Die Regierung überlegt schon länger ein Recht auf Heimarbeit festzulegen.

Schulen

haben leider noch viel Entwicklungsbedarf. Das Lehrerteam meines Sohnes baut gerade eine Tablet-Klasse auf. Vom Digitalpakt spüren wir leider wenig: Es gibt wenigstens etwas monetäre Unterstützung für bedürftige Familien.

Die Zukunft der Schule muss digital sein weil es unsere Realität widerspiegelt. Wie sonst sollen wir unsere Kinder auf eine Zukunft vorbereiten, die wir uns noch gar nicht vorstellen können?

Für Veränderungen sind wir mit unserem Online-Business gut gerüstet

Gerade wir Solo-Selbständigen, die auch Online arbeiten, haben die nötigen Fähigkeiten Veränderungen zu bewältigen.

  • Wir kämpfen immer mit neuen Herausforderungen
  • Wir sind daran gewöhnt uns selbst zu organisieren
  • Wir müssen uns ständig anpassen und uns auf neue Gesetze einstellen (zum Beispiel die DSGVO)
  • Wir nutzen digitale Technik und bilden uns ständig fort

Für die Politik sind wir nicht interessant, weil wir keine Arbeitsplätze schaffen. Das hat man bei der Verteilung der Corona-Hilfsgelder deutlich gemerkt: Selbständige mit geringen Fixkosten schauten in die Röhre.

Da wir ständig auf uns selbst gestellt sind, sind wir auch daran gewöhnt, selbständig zu denken und zu handeln. Das brauchen wir jetzt besonders.

Corona sprengt Grenzen

Durch Corona weiten wir unsere Grenzen. Darin liegt der Vorteil der momentanen Situation. Vieles Alte wird hinterfragt. Und siehe da: Es geht auch anders.

Viele Grenzen bestehen ohnehin nur in unseren Köpfen. Ich werde hellhörig, wenn ich mich sagen höre: „Das geht nicht“. Dann schaue ich nach ob meine Bequemlichkeit, ein Glaubenssatz oder einfach nur Angst vor Neuem die Ursache für diese Ablehnung sind.

Wenn Du an Deine Grenzen kommst oder feststeckst, dann sprich mich gerne unverbindlich an. Ich bin da. Online und Live.

Mehr Artikel zum Corona-Komplex von mir findest Du hier:

Bilder: Privat

© Inge Schumacher

30 Jahre Wiedervereinigung: Wie ich die DDR erlebt habe

Ein persönlicher Rückblick.

Im Oktober vor 30 Jahren wurde Deutschland offiziell wieder eins.

Mein Kinder fragten daher: Mama, wie war das mit der DDR? Mir wurde bewusst: Ich bin ein wandelndes Geschichtsbuch. Meine Kinder haben keine Ahnung von der deutschen Teilung. Genauso wie sie noch nie ein Telefon mit Wählscheibe gesehen haben.

Als die Mauer im November 1989 fiel

Studierte ich in Münster Betriebswirtschaft. Da ich keinen Fernseher hatte besuchte ich Freunde und wir staunten gemeinsam über die Bilder von den jubelnden Menschen. Die DDR war plötzlich Geschichte.

Ein Stück Mauer, das jetzt in Hamburg steht

Vor der Wiedervereinigung

Ich komme aus dem Westen. Da beide Elternteile Verwandte in der DDR hatten wuchs ich damit auf, dass meine Mutter Pakete zu Verwandten schickte. Darin waren Kaffee, Schokolade oder Kleidung. Zu Weihnachten wurden die Zutaten für Stollen geschickt. Zurück bekamen wir leckere Kekse und Weihnachtsschmuck aus dem Erzgebirge.

Meine Eltern nannten den Ort, in den die Pakete gingen die Ostzone. Mit diesem Begriff bin ich aufgewachsen.

Wie ich die DDR kennenlernte

Zweimal sind meine Eltern mit uns vier Kindern zu Familienfeiern in die DDR gefahren. Nach Magdeburg, Aschersleben und Jüterbog. So bekamen auch wir Kinder zu den Großtanten und -Onkel in der DDR eine Beziehung. Das waren aufregende Reisen, die ich nie vergessen werde.

Die Grenze

Ich erinnere mich an Stacheldraht, Gewehre, Wachhunde und ein komisches Gefühl im Bauch bei der Einreise.

Wir durften keine Bücher und Zeitungen mitnehmen. Wir wurden gefilzt. Besonders auf der Rückfahrt wurde das Auto gründlich auseinandergenommen, damit wir ja keinen Republikflüchtling mitnahmen. Meine Eltern haben es trotzdem geschafft eine Schlagbohrmaschine einzuschmuggeln.

Anmeldung

Am Zielort mussten wir uns bei der Polizei anmelden und die Pässe vorlegen.

Wir sind in den Stasiunterlagen

Unsere Verwandten haben über unsere Besuche und den „West-Kontakt“ in ihrer Stasiakte gelesen.

Was für mich die DDR verkörpert

Unser Geruchsinn ist direkt mit dem Gedächtnis verbunden. Wenn mein Mann Baguette mit dem französischen Mehl backt, bin ich sofort in Frankreich. So geht mir das auch mit der DDR.

Der Braunkohlegeruch

Im Winter war die Luft mit dem Rauch der zum Heizen verwendeten Braunkohle getränkt. Es fiel mir irgendwie schwer zu atmen. Wenn ich heute Kohleduft rieche, dann transportiert mich das sofort dreißig Jahre zurück in die DDR.

Besondere Abgase

Viele Autos in der DDR – wie Trabant und Wartburg – hatten Zweitaktmotoren. Sie verbrennen zugesetztes Öl. So ergibt es ein weiteres typisches Geruchserlebnis, das ich eng mit der DDR verbinde.

Die DDR ist grau

Die vorherrschende Farbe, an die ich mich erinnere ist grau: Autos, Häuser und auch die Kleidung. Es gab wenig Farbe. Durch den Mangel an Baumaterial verfielen viele Häuser. Ich habe bei meinen Besuchen viele Bombenlücken gesehen.

Typische Begriffe, die ich mit der DDR verbinde

Ostzone:

Die Alliierten haben Deutschland in vier Teile geteilt. Vor der Staatengründung war die DDR die sowjetische Besatzungszone.

Mindestumtausch:

Wir nannten das Zwangsumtausch: Pro Besuchstag musste ein bestimmter D-Mark Betrag in Ostmark umgetauscht werden. Die haben wir meist dagelassen, weil es wenig damit zu kaufen gab.

Blaue Fliesen:

Die blauen hundert D-Mark Scheine wurden so genannt.

Das Tal der Ahnungslosen:

Im Bezirk Dresden konnte man nur sehr schwierig West-Fernsehen und -Radio empfangen. Man war also auf die einseitige DDR Information angewiesen.

Der Mumienexpress

Die Interzonenzüge wurden scherzhaft so bezeichnet. Die Mitreisenden waren meist Senioren und über 60 (Frauen) oder 65 Jahre (Männer) alt.

Als Rentner durfte man aus der DDR ausreisen. Unsere Verwandten haben das genutzt. Mit einigen von ihnen sind meine Eltern sogar ins Ausland gefahren. Sie haben dafür problemlos einen Bundesdeutschen Pass bekommen, der dann bei uns blieb. Ich bin auch damit gefahren und habe den Altersdurchschnitt deutlich gedrückt.

Staatsbürgerkunde

Staatsbürgerkunde war ein Schulfach in der DDR: Ich erinnere mich an einen Aufsatz, den ein Großcousin mir zu lesen gegeben hat. Ich habe nur Bahnhof verstanden. Die DDR hatte anscheinend eine eigene Geheimsprache, die man können musste um zum Studium zugelassen zu werden.

Klassenfeind:

Das waren wir aus dem Westen.

Einkaufen

Eingekauft wurde in der Kaufhalle. Mit Beziehungen konnte man sich begehrte Waren zurücklegen lassen. Da sie oft unter dem Tresen lagen wurden sie Bückwaren genannt. Wer Devisen hatte konnte ab 1974 in den Intershops einkaufen, die Westwaren führten.

Improvisation

Viele Dinge waren in der DDR Mangelware. Die Menschen haben aus der Not eine Tugend gemacht und sich zu helfen gewusst:

  • Der West-Kaffee wurde gegen ein dringend benötigtes Autoersatzteil getauscht.
  • Als es keine Holzstäbe für ein Bauvorhaben gab, hat ein Verwandter Stiele von Kochlöffeln benutzt.

Meine Besuche in der DDR

Damit der Kontakt zur nächste Generation nicht abreißt wurde ich mit 18 Jahren Patentante.

Ich bin dadurch mehrfach mit dem Mumienexpress in die DDR gefahren. Zur Taufe und um mein Patenkind zu besuchen.

Bei der Taufe meines Patenkindes 1984 bin ich 18.

Bei den Besuchen durfte ich mein Patenkind auch in die Kita bringen. Morgens um halb sieben, da die Arbeit in der DDR sehr früh begann.

Einschulung kurz vor der Wiedervereinigung

Mein Patenkind wurde im September 1990 eingeschult. Ich habe meinen heutigen Mann mitgenommen, der noch nie in der DDR war. Er sollte sich selbst ein Bild machen.

Einschulung im September 199o

1991 habe ich Steuerfachgehilfen unterrichtet

Nach dem BWL-Examen suchte ich einen Job, um die Weltreise zu finanzieren, die wir geplant hatten. Ich fand ihn in Falkenberg an der Elster bei einem Unternehmen, das Arbeitslose nach der Wende qualifizierten.

Ich wohnte dort zur Untermiete bei einer netten alten Dame. Tagsüber unterrichtete ich Finanzmathematik und Betriebswirtschaft. Am Abend bereitete ich den Stoff des nächsten Tages vor und konzipierte Klassenarbeiten.

Ich habe erlebt, was man als Lehrer alles sieht, wenn während einer Klassenarbeit geschummelt wird. Ich habe mich im Nachhinein noch über meine eigenen Spickaktionen geschämt.

In meinen Klassen saß eine bunte Mischung von Schülern: Von hochqualifizierten Piloten der Nationalen Volksarmee bis zu arbeitslosen Fabrikarbeitern. Alle waren älter als ich.

Ich dufte viel lernen: Wie man ein verständliches Tafelbild erstellt genauso wie die unterschiedlichen Lebensgeschichten.

Wiedervereinigung heute

Ich freue mich jedes Mal, wenn ich in Richtung Berlin oder an die Ostsee fahre und die jetzt unsichtbare Grenze passiere. Es ist schön, weil das so selbstverständlich ist.

Wenn ich Menschen und Klienten kennenlerne, dann interessiert mich ihre Herkunft weniger. Die Geschichte jedes Einzelnen interessiert mich viel mehr. Für die persönliche Biografie gibt es neben der Herkunft viele andere wichtige Puzzlesteine.

Einseitiges Bild

Mich ärgert, dass das Bild des Ostens sehr durch die negativen Schlagzeilen geprägt wird. Da wird generalisiert und verurteilt: Der Osten ist ausschließlich rechtsextrem. So ein Schwachsinn!

Ja, es gibt Rechtsextremismus und das nicht zu knapp. Im Osten und im Westen. Er dokumentiert die Angst vor dem Unbekannten. Die Menschen im Osten mussten seit der Wiedervereinigung mit mehr Ängsten leben als wir im Westen. In Bezug auf die Unsicherheit holen wir aber deutlich auf.

Wir gehen alle ins Unbekannte und können Halt nur in uns selber finden. Die Hoffnung alte Strukturen wiederzubeleben ist zum Scheitern verurteilt. Wir können nur vorwärts gehen.

Die staatstragende Mehrheit hat keine Lobby

Viele Ostdeutsche haben nach der Wende tolle Aufbauarbeit geleistet. So haben meine Verwandten als erstes Alleebäume in ihrer Stadt gepflanzt. Sie leben in einer Kleinstadt, die Abwanderung in den Westen leer gemacht hat.

Vielleicht kehrt sich dieser Trend ja durch die erweiterten Möglichkeiten zur Homeoffice-Arbeit aufgrund der Corona-Epidemie um.

In den Augen der Welt sind wir eins

Mit 83 Millionen Einwohnern sind wir das bevölkerungsreichste Land und die größte Volkswirtschaft in Europa. Alles, was wir tun wird genau beobachtet. Auch aufgrund unserer Geschichte haben wir Deutschen eine große Verantwortung.

Auch wenn wir erst langsam zusammenwachsen haben wir in der Flüchtlingskrise bewiesen, dass wir gemeinsam anpacken können wenn es drauf ankommt.

Hast Du Eindrücke aus der DDR, die Du hier teilen magst? Ich bin so neugierug!

Links

Podcast Kohl-Kids

„Im Podcast KOHL KIDS kommen Nachwendekinder zu Wort. Rike und Jule sprechen über das Aufwachsen in Ost und West. Und warum wir heute noch manchmal die Mauer in unseren Köpfen haben.“

Buch von Katrin Aehnlich: Wie Frau Krause die DDR erfand. Ein lustiges Buch, das nachdenklich macht. Auch als Podcast in der ARD Audiothek zu hören.

Carola Stern (1925 – 2006) Biografie: Doppelleben. Sie hat sowohl die Anfänge der DDR als SED Angehörige als auch die BRD erlebt. Sie hat viel erlebt und mit die Deutsche Sektion von Annesty International aufgebaut.

Kleines Lexikon über den Sprachgebrauch in der DDR

Bilder: Beitragsbild von Ines Blankenburg. Sie hat es in Leipzig aufgenommen und mir zur Verfügung gestellt. Andere Bilder: privat und Pixabay

© Inge Schumacher

Faszination Island

Als Michelle mich fragte ob ich bei ihrer Blogparade über die Faszination Skandinavien mitmachen möchte habe ich mich gefreut: Ich konnte mich ausgiebig mit meinem Lieblingsland beschäftigen.

Es gibt Orte auf der Erde zu denen wir uns hingezogen fühlen. Bei mir ist das Island. Ob Island zu Skandinavien gehört ist umstritten. Aber die Botschaft des Inselstaates in Berlin teilt sich ein Gebäude mit Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland.

Inhaltsübersicht

  • In diesem Artikel erzähle ich Dir was ich an Island besonders schätze
  • Ich beantworte die Frage für wen Island das richtige Reiseland ist
  • Du bekommst außerdem einen Einblick in die Kultur und Besonderheiten des Landes
  • Abgerundet wird der Artikel mit vielen Tipps

Island rief mich immer wieder

Bevor ich zum ersten Mal in Island war hatte ich so ziemlich jede Dokumentation gesehen, die es gab. Jahrelang kam jedes Mal wenn ich den Fernseher anmachte etwas über Island. Als mir das auffiel, begriff ich: Da muss ich hin. Ich hatte vorher keinerlei Kontakte zu diesem Land.

Ich wusste, dass ich Island langsam entdecken wollte. Über viele Ecken bekam ich Kontakt zu einer Isländerin, die mit kleinen Gruppen in Island unterwegs war. Als ich die Reise losging kam mein drittes Kind gerade in den Kindergarten und mein Mann übernahm für zwei Wochen meine Familienpflichten.

Der Islandvirus ist unheilbar

Als ich vom Flugzeug aus zum ersten Mal auf Island heruntersah, hatte ich Tränen in den Augen. Der Islandvirus hatte mich voll erwischt. Der ist unheilbar und bringt mich dazu, immer wieder hinzufahren. Ich war jetzt viermal dort, davon zweimal mit meiner Familie, die ich erfolgreich angesteckt habe.

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Vom Glück der Langsamkeit

Viele Touristen düsen in 7 bis 10 Tagen auf der Ringstraße einmal rund um die Insel. Sie haken so die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, die in Island Naturschönheiten wie Wasserfälle, Berge oder Tiere (z.B. Wale oder Papageientaucher) sind, im Schnelldurchlauf ab.

Ich rate von solch einer Tour ab. Das Land ist so überwältigend und liefert so viel Input, dass Du Dir Zeit zum Verarbeiten und zum Entdecken gönnen solltest. Es lohnt sich.

Ist Island ein passendes Reiseziel für Dich?

Die Reaktionen auf Island sind sehr unterschiedlich. Island polarisiert: Entweder Du liebst es oder Du hasst es.

Island ist nicht geeignet für Dich wenn Du

  • Wärme und immer blauen Himmel brauchst: Selbst im Sommer gehören Mütze und Handschuhe zur Grundausrüstung
  • Keinen Wind magst
  • Im Urlaub kein Auto oder Bus benutzen willst

Island ist das richtige Reiseziel für Dich, wenn Du

  • Keine Angst vor Regen und Kälte hast
  • Die Natur liebst
  • Pferdenarr bist

Pferde Island

Islandurlaub mit der Familie

Wir haben uns Häuser an verschiedenen Orten gemietet und von dort aus die Gegend erkundet. Es gibt  auch viele gute AirBnB´s. Eine günstigere Möglichkeit ist Camping. Dazu sollten Du und Dein Gepäck wasserfest sein.

Island ist teuer

Eine Reise nach Island ist eine Investition. Günstige Flüge sind bei rechtzeitiger Buchung ab 350 € zu haben. Autos, Gästehäuser, Camper das alles kostet viel Geld. Auch das Einkaufen ist teuer – ganz geschweige von den Restaurants.

Island mit kleinem Budget

Ich bin trotzdem nach Island gefahren als kein Geld für eine Reise da war: Ich habe dort gearbeitet. Über Facebook habe ich eine Frau kennengelernt, die jemanden gesucht hat, der mit ihr Workshops für Frauen in den Westfjorden macht. Da habe ich ganz laut „Hier“ gerufen.

Viele Pferdeliebhaber arbeiten im Sommer auf den vielen Pferdehöfen im Land. Aufgrund des Touristenbooms gibt es auch jede Menge Jobs für Servicepersonal. Es gibt Jobbörsen auf Facebook und im Internet.

Als Familie waren wir bisher im März und im Mai in Island weil im Sommer die Autos und Unterkünfte noch viel teurer sind.

Die Hauptstadt Reykjavík

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Hallgrimskirche in der Mitternachtssonne

Die Hauptstadt von Island hat 120.000 Einwohner. Zwei Drittel der 320.000 Isländer wohnen in ihrem Umkreis. Die Stadt hat viel zu bieten: Es gibt einen hübschen Stadtkern und man kann sich günstig mit Verpflegung eindecken. Den Zauber von Island kann ich dort aber nicht finden.

Beim ersten Besuch mit Familie habe ich meinem Lieben die wichtigsten Sehenswürdigkeiten gezeigt. Am nächsten Tag wollten alle gleich weiterfahren und beim zweiten Mal haben wir dort gar nicht angehalten.

Das geht nicht jedem so. Ein Bekannter von mir fährt jedes Jahr im November zum mittlerweile sehr bekannten Iceland Airwaves Festival.

Das wahre Island

findet man auf dem Land: Auf der Halbinsel Snaefellsnes, den Westfjorden, dem Norden oder dem Osten. Kleine Dörfer und die weite Landschaft kann man dort ausgiebig genießen und sieht oft stundenlang keine anderen Menschen.

Was ich an Island liebe

  • Die Weite, die klare Luft und die Natur. Es gibt überall Freiluft-Schwimmbäder.
  • Frischen leckeren Fisch bekommt man in jedem Supermarkt.
  • Ich kann hier wunderbar zur Ruhe kommen und Ballast loslassen. Das ist für mich Erholung pur.

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Hraunfossar, mein Lieblingswasserfall

Meine persönlichen Highlights

  • Stundenlang im Gras oder auf einem Lavabrocken sitzen und einfach nur sein
  • Killerwale in der Mitternachtssonne vom Strand aus beobachten
  • Bekanntschaft mit Elfen machen

Zukunftsmusik: Was ich in Island noch vorhabe

  • Nordlichter sehen
  • Das Hochland erkunden
  • Wieder Seminare geben

Wenn die Kinder groß sind möchte ich zusammen mit meinem Mann ein paar Monate im Jahr in Island leben und arbeiten. Deswegen lerne ich seit 4 Jahren Isländisch. Das ist nicht einfach, macht mir aber viel Spaß. (Bild). Momentan bin ich auf Kinderbuchniveau.

Isländische Kultur

Isländer sind Kämpfer

Die Isländer haben seit der Besiedlung durch die Wikinger ums Überleben gekämpft. Ihr Land ist karg. Erst seit der Erwärmung durch den Klimawandel kann dort Getreide wachsen. Die heißen Quellen werden erst seit knapp hundert Jahren zum Heizen für Schwimmbäder und Gewächshäuser genutzt.

Durchsetzungsstärke

Isländer leben heutzutage neben dem Tourismus noch hauptsächlich vom Fischfang. Von 1952 bis 1975 haben sie zur Sicherung ihrer Fischereigründe die Fangzonen eigenmächtig immer weiter ausgedehnt. Es gab dadurch viele Auseinandersetzungen mit den europäischen Nachbarn, die 1972 im berühmten Kabeljaukrieg mit Großbritannien endeten.

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Fisch hängt zum Trocknen

Anpassungsfähigkeit

Isländer arbeiten viel und haben oft mehrere Jobs. Sie haben gelernt zu improvisieren. Wenn das Wetter mal wieder Kapriolen schlägt passen sie sich an. Es bleibt ihnen gar nichts anderes übrig. Dadurch hat sich eine Kultur des: Kommst Du heute nicht kommst Du morgen etabliert. Auf Isländisch heißt das: Þetta reddast. Die Übersetzung lautet: Das wird schon. Ausländische Unternehmen bringt es oft zur Verzweiflung, wenn Abmachungen und Termine wieder nicht eingehalten werden.

Aber das Wetter war gerade gut und man hat der Familie auf dem Bauernhof geholfen oder man musste den Schneepflug fahren, um die Straße wieder passierbar zu machen. Wenn man in Island etwas organisieren will muss man viel Geduld mitbringen.

Kreativität

Die Winter in Island sind lang und dunkel. Vielleicht sind deswegen so viele Isländer Künstler. Mir kommt es vor als ob dort jeder Autor, Musiker oder bildender Künstler ist. In einheimischen Wohnungen findet man vielleicht deswegen auch so viele Originalkunstwerke. Um von ihrer Kunst zu leben, müssen die Isländer in Ausland reisen. Der einheimische Markt ist viel zu klein.

Reisen erweitert den Horizont

Während der langen dänischen Herrschaft konnte nur in Dänemark studiert werden. Dänisch ist immer noch – zusammen mit Englisch – die erste Fremdsprache in den Schulen. Auch heute kannst Du etliche Isländer in Kopenhagen treffen.

Viele Isländer wohnen und arbeiten zumindest für ein paar Jahre im Ausland. Nicht umsonst bedeutet ein isländisches Wort für dummzuhause geblieben“. (heimskur). Den eigenen Horizont erweitern kann nur, wer auch mal von der Insel runterkommt.

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Tipps

Island ist begehrt

Island ist in den letzten Jahren populär geworden. Der goldene Zirkel (Gullfoss, Geysir und Þingvellir), die Wasserfälle im Süden und die warmen Quellen sind jetzt auch außerhalb der Sommermonate gut besucht. Oft stapeln sich dort die Busse. Anschauen solltest Du Dir diese Orte trotzdem. Fahre azyklisch und meide die Zeiten von 10.00 -17.00 Uhr, wenn die meisten Busse unterwegs sind.

Die berühmte blaue Lagune hat sich zu einer überteuerten Touristenfalle entwickelt. Es gibt zum Glück genug Alternativen: Fast jedes Dorf hat ein Schwimmbad, in dem sich die Einheimischen zum Klönen treffen.

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Das Schwimmbad in Þingeyri (Westfjorde) – mit Aussicht

Hör auf die Isländer

Einheimische Rettungskräfte riskieren immer wieder ihr Leben um Touristen aus brenzligen Situationen retten. Wenn abgeraten wird Auto zu fahren, dann solltest Du das auch lassen. Wir können uns die extremen Wetterbedingungen dort nicht vorstellen. Im Sturm werden Autos wirklich von der Straße gepustet!

Lass Dich bei der Reiseplanung von Islandexperten beraten

Gute Reisebüros geben Euch ausführliche Tipps für die Reise, für Kleidung etc. Ich kann Dir Contrastravel empfehlen. (Das ist unbezahlte Werbung.) Sie sind spezialisiert auf Nordlandreisen und ich kenne sie als zuverlässig und kompetent. Sie haben mir bei den Vorbereitungen zu unserer letzten Reise geholfen und sind im forum anders reisen organisiert, das Wert auf nachhaltigen Tourismus legt.

Buchtipps für Islandfans und solche die es werden wollen

Jetzt in Coronazeiten hast Du vielleicht Zeit und Lust von und über Island zu lesen

Island ist mein Sehnsuchsort

Wenn Du die Natur liebst, Dir die Unwägbarkeiten des Wetters nichts ausmachen und Du Dich gut vorbereitest ist ein Islandurlaub ein unvergessliches Erlebnis. Mir haben die Islandreisen bei entscheidenden Schritten in meiner persönlichen Entwicklung geholfen. Auch darum liebe ich dieses Land und werde immer wieder hinfahren.

Ich arbeite als Heilpraktikerin und Expertin für Energiearbeit. Nicht umsonst finden sich auf meinen Visitenkarten, meiner Webseite, meiner privaten Facebookseite und in meiner Praxis Bilder von Island:

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Blick in meine Praxis mit dem großen Islandbild

Es hat mir sehr viel Freude gemacht gedanklich einmal wieder in die Weite und die klare Luft Islands zu reisen.

Weitere Artikel von mir über Island findest Du hier:

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© Inge Schumacher

Bilder: privat

Blogparade zum Thema Grenzen

Als ich anfing einen Blogartikel über Grenzen zu schreiben fiel mir auf wie vielfältig das Thema ist. Deswegen habe ich eine Blogparade daraus gemacht.

Ich möchte mit dieser Blogparade Grenz-Geschichten sammeln:

  1. Von Grenzen, die Du überwunden hast
  2. Grenzen, die Du erfolgreich setzt
  3. Grenzen an denen Du gescheitert bist
  4. Wie gehst Du mit Grenzen um?
  5. Welche Strategien hast Du in Bezug auf Grenzen entwickelt?
  6. Hast Du Vorbilder, die Dich inspirieren?

Du kannst Deinen Beitrag auf einer Grenz-Geschichte aufbauen oder auf vielen. Wichtig ist:

Ich hätte gerne Deine Erfolgsgeschichten:

  • Über die kleinen Erfolge, die sonst nie erwähnt werden genauso wie
  • Über die großen Erfolge

Deine Erfolgsgeschichten sollen Mut machen sich mit Grenzen auseinanderzusetzen

Nimm uns in Deinem Beitrag mit in Deinen Prozess. Teile Deine Erfahrungen. Wir können alle davon profitieren.

Zu mir

In meinem ersten Leben habe ich als Diplom-Kauffrau 9 Jahre im Controlling und der Unternehmensberatung gearbeitet.

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Seit 13 Jahren mache ich Energiearbeit. Als Expertin für Unsichtbares unterstütze ich meine Klienten auf ihrem persönlichen Weg. Dabei bin ich Pragmatikerin geblieben.

Ich habe gelernt, dass mein Tun den Unterschied macht, nicht mein Denken. Deswegen sind Erfahrungen so wichtig. In meinem Blog über Persönlichkeitsentwicklung teile ich viele davon.

Ich finde das Thema Grenzen so spannend, weil es uns alle angeht. Wir treffen im Alltag auf die unterschiedlichsten Grenzen. Manche brauchen wir, manche akzeptieren wir und gegen andere kämpfen wir.

Es gibt viele Grenzen

  • Grenzen zwischen Menschen und Ländern
  • Kulturgrenzen
  • Eigene und fremde Grenzen
  • Innere und äußere Grenzen
  • Starre und variable Grenzen
  • Zeitliche Grenzen
  • Grenzen der Kraft und des Wachstums
  • Grenzen des guten Geschmacks: Über die kann man sich wunderbar streiten

Inspirations-Fragen für Deinen Beitrag

Grenzen überwinden

  • Wie hast Du gemerkt wo eine Grenze war?
  • Was war Deine Motivation eine Grenze zu überschreiten?
  • Wie hast Du das geschafft?
  • Wie hat sich das angefühlt?

Grenzen setzen

  • Wo und wann stößt Du an Deine persönlichen Grenzen?
  • Wo brauchst Du Grenzen?
  • Wie gehst Du mit Grenzen um?
  • Wann und wo hast Du gelernt Grenzen zu ziehen?
  • Wo schaffst Du das, wo ist es schwierig und wo unmöglich?
  • Wie fühlen sich diese Grenzen an?

Egal ob Du ein Gedicht oder einen Text schreibst oder Dich in Bildern ausdrückst: Ich bin schon sooo gespannt auf Deinen Beitrag!

Wie läuft die Blogparade ab?

Blogparade Grenzen 15.2. -31.3.20(1)

  • Kommentiert hier unter dem Artikel, wenn Ihr dabei seid.
  • Verlinkt Eure fertigen Beiträge mit diesem Blogartikel und weist darin auf diese Blogparade hin.
  • Nach der Blogparade sammele ich alle Beiträge in einem Abschlussartikel, den ich auch in den sozialen Medien teile.
  • Ich werde die Artikel auch in der App Upspeak im Rahmen meiner 5-Minuten-Inspirationen vorstellen.

Stop

Meine Erfahrungen mit Grenzen

Die eigenen Grenzen sind dazu da

das Ich zu definieren. Für meine Identität ist es wichtig  zu fühlen, wo ich anfange und aufhöre. Mit einigen Klienten, die sich leicht verlieren, übe ich deswegen die eigenen Grenzen zu spüren.

Wissen wo mein Körper aufhört und wo er anfängt, ist die Basis. Durch Bewegung spüre ich mich und komme leichter ins Hier und Jetzt. Dann ist es einfacher in meiner Mitte zu sein. Erst wenn ich meine Grenzen kenne, kann ich feststellen wo meine Gefühle genau herkommen. Sonst lasse ich mich vielleicht unbemerkt von anderen anstecken.

Grenzen in der Familie

Meine drei Kinder werden älter und das bedeutet für mich mehr Freiheit. Meine Ansprechbarkeit für sie braucht nicht mehr grenzenlos zu sein.

Beispiele:

a. Wozu bin ich bereit?

Ich entscheide im Einzelfall, ob ich abends für meinen immer hungrigen Junior noch eine zweite Mahlzeit zubereite. Genug zu essen ist da: Brot, Obst oder Müsli gibt es immer. Wir haben kürzlich gemeinsam beschlossen, dass ich ihm das Kochen beibringe. Es ist schön zu sehen, wie stolz ihn das macht.

b. Wenn ich arbeite, arbeite ich

Mittlerweile schätzen meine Kinder, dass ich einen Beruf neben meinem Mama-sein habe. Sie merken wie viel Spaß und Erfüllung mir meine Arbeit bringt und dass das auch ihnen zugutekommt. Sie respektieren deswegen meine Grenzen.

Beispiel: Grenzen setzen in meinem Beruf

Ich biete meinen Klienten bei Bedarf eine kostenlose telefonische Folgebetreuung an. Meist geht es um kurze Fragen und ein wenig Begleitung. Das tue ich gerne. Letztens hat eine Klientin meine Grenze für wiederholte telefonische Nachfragen überschritten. Ich habe das frühzeitig gemerkt und klare Verhältnisse geschaffen.

Das hatte den Vorteil, dass ich weder sauer auf mich noch auf sie war, weil es mir zu viel wurde. Sie war nicht begeistert, aber damit konnte ich gut leben. So können wir weiter zusammen arbeiten.

Meine inneren Begrenzungen

Ich glaubte, dass ich das Steuer meines Lebensautos fest in der Hand hielt. Bis mein Mann mich fragte, was ich an meinem 50. Geburtstag tun möchte. Am Meer picknicken, antwortete ich spontan. Im selben Moment sagte meine innere Stimme: Das geht nicht. Im Februar ist es viel zu kalt an der Ostsee.

Ich war auf eine total überflüssige innere Begrenzung gestoßen. Mir wurde klar, dass da wahrscheinlich noch viele von mir unbemerkte Grenzen sind, die mich in eingefahrenen Bahnen halten.

Weil sie nicht auffallen, sind diese Begrenzungen so tückisch: Sie verstecken sich zum Beispiel hinter unscheinbaren Glaubenssätzen, mit denen ich schon mein ganzes Leben herumlaufe und die ich deswegen nicht hinterfrage. Mit diesen Glaubenssätzen erschaffe ich innere Grenzen, die mich einengen.

Ich habe daraufhin mein Lebensjahrzehnt unter das Motto Bewusst machen und Abbauen meiner inneren Grenzen gestellt.

Grenzen akzeptieren

Es hat fast 10 Jahre gedauert bis ich öffentlich zu meiner Energiearbeit stehen konnte. Meine erste Über mich Seite hat mich fast verzweifeln lassen. Auch heute noch entwickele ich mich in Bezug auf meine Sichtbarkeit langsam. Ich habe gelernt, dass das das Tempo ist, bei dem ich mich wohlfühle. Es ist langsam, aber es überfordert mich nicht.

Schranke auf

Grenzen überwinden

Ich bin in den letzten Jahren viel offener geworden. Mit meinen Blogartikeln, in denen viel Persönliches von mir einfließt, habe ich mich aus meiner Komfortzone gewagt.

So können potenzielle Kunden schauen, ob die Chemie zwischen uns stimmt und eine Zusammenarbeit in Frage kommt.

Ich bin viel sichtbarer geworden:

  • Ich baue mir ein Netzwerk von Therapeuten auf, die auf meiner Wellenlänge sind
  • Ich gebe Workshops über Themen aus der Persönlichkeitsentwicklung

Teile diese Blogparade gerne mit Leuten, die interessante Geschichten zu erzählen haben!

Du kannst vom 15. Februar bis 31. März 2020 mitmachen.

Ich freue mich auf Dich und Deine Erfolgsgeschichte!

Bilder: Privat

© Inge Schumacher

Wie Du in Deine Kraft kommst

In Deine Kraft zu kommen bedeutet, dass Du Deine Ressourcen kennenlernst und sie nutzt. Heute nehme ich Dich ein Stück mit auf meinem Weg.

Ich unterstütze meine Klienten mit Energiearbeit. Je mehr ich in meine Kraft komme, desto besser kann ich das tun und umso mehr vertraue ich meinen Fähigkeiten. Ich fühle mich wohler in meiner Haut und bin ruhiger und ausgeglichener. Zum Beispiel weil ich mich nicht mehr angegriffen fühle, wenn etwas Ungeplantes passiert.

Das motiviert mich, immer weiter daran zu arbeiten ganz in meine Kraft zu kommen.

Sicherheit gebe ich mir selbst

Früher habe ich an den Strukturen um mich herum Halt gesucht. Das funktioniert schon lange nicht mehr. Ich habe gelernt, dass ich die Sicherheit, die ich brauche, nur in mir selbst finden kann.

In meiner Kraft sein bedeutet für mich im Idealfall:

  • Ich habe feste Wurzeln gebildet und mich kann so schnell nichts umwerfen
  • Ich habe das Steuer meines Lebensautos fest in der Hand und bin nicht nur Beifahrer
  • Ich fühle mich sicher in mir und in meinem Leben

Wenn wir in unserer Kraft sind, dann können wir die Welt aus den Angeln heben. Dann kann uns nichts und niemand stoppen.

Regierungen und Unternehmen haben kein Interesse daran, uns dabei zu unterstützen in unsere Kraft zu kommen. Wir könnten ja eigenständig denken lernen und hinterfragen dann vielleicht überkommene Regeln.

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Wie ich daran arbeite in meine Kraft zu kommen

Ich suche Stellen, wo es bei mir hakt und forsche nach den Ursachen. Hinweise bekomme ich im Alltag: Ich beobachte zum Beispiel meine Gefühle. Die geben mir wichtige Hinweise.

Beispiel: Ängste

Ich habe mich schon vielen Ängsten gestellt: Früher wäre es für mich unmöglich gewesen mit todkranken Menschen zu arbeiten. Dazu musste ich erst mit meiner eigenen Angst vor dem Tod umgehen lernen. Jetzt erlebe ich gerade diese Arbeit als große Bereicherung.

Auf meinem Weg zu meiner Kraft hilft mir:

Ich bin so immer stabiler geworden. Trotzdem merkte ich, dass etwas Entscheidendes fehlte.

Meine Geschichte

Ich bin das Älteste von 4 Kindern. Wir sind oft umgezogen und ich habe immer wieder neu angefangen. Ich habe viel zu viel Verantwortung übernommen. Meine Hochsensibilität habe ich verbuddelt weil mir gespiegelt wurde: Das, was Du wahrnimmst, stimmt nicht.

Dann, wenn ich Unterstützung brauchte, weil ich zum Beispiel Probleme in der Schule hatte, fühlte ich mich allein gelassen. Ich habe früh gelernt alleine stark zu sein und habe mir als Überlebenshilfe einen dicken Schutzpanzer zugelegt.

2003 hatte ich eine Depression. Durch sie habe ich meinen Panzer geöffnet: Ich entdeckte mit Hilfe meiner Therapeutin meine Intuition neu. 2007 fing ich mit der Energiearbeit an. Seither habe ich nach dem Zwiebelprinzip gearbeitet um immer mehr in meine Kraft zu kommen.

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Mit dem Zwiebelprinzip in Deine Kraft

Ich arbeite meine Blockaden, also das was mich behindert, von außen nach innen ab. Je weiter ich ins Innere der Zwiebel komme desto schwerer wird es: Mit vielen Dingen bin ich mein ganzes Leben lang herumgelaufen und glaube daher sie gehören fest zu mir. Das muss aber nicht so sein. Dieses „Eingemachte“ zu hinterfragen ist mühsam. Übrigbleiben soll nur das, was mir wirklich entspricht.

Auf dem Weg zum Herz meiner Zwiebel hilft mir:

  1. Meine Vergangenheit zu akzeptieren
  2. Automatismen wahrzunehmen
  3. Innere Begrenzungen zu sehen
  4. Meine Selbstakzeptanz zu steigern

1. Meine Vergangenheit akzeptieren

In einem langen Prozess habe ich sukzessive Themen aus meiner Kindheit verarbeitet und integriert. Das ist ein Grund, warum ich mich heute so wohl fühle.

2. Im Alltag bin ich oft im Autopilotenmodus

weil sich Aufgaben wiederholen, die ich im Schlaf beherrsche. Dadurch entgehen mir aber wichtige Erkenntnisse. Also Gelegenheiten, notwendige Veränderungen zu erkennen und vorzunehmen.

3. Zu viele Grenzen setze ich mir selbst

Die Begrenzungen, die ich mir selbst setze zu erkennen und abzubauen gibt viel Kraft. Mein Schlüsselerlebnis war, dass nur eine dumme innere Grenze mich davon abhielt meinem 50. Geburtstag im Februar am Strand zu feiern.

4. Meine Selbstakzeptanz steigern

Ich arbeite gerade daran, die Dinge zu akzeptieren, auf die ich nicht stolz bin. Mein langsamer Fortschritt in Bezug auf meine Energiearbeit zum Beispiel. Ich habe fast 10 Jahre gebraucht, bis ich mich getraut habe, offen über meine Berufung zu sprechen.

Was mir noch fehlt um in meine Kraft zu kommen

Mein Frausein

Ich weiß schon lange, dass ein wichtiger Teil von mir noch integriert werden muss. Ich ahnte, dass er etwas mit meinem Frausein zu tun haben könnte.

Ich beschäftige mich deswegen seit drei Jahren mit meiner Weiblichkeit. (Achtung unbezahlte Werbung) Hanna Krohn begleitet mich auf diesem Weg. Sie unterstützt Frauen als Gesundheitspraktikerin für weibliche Sexualität.

In ihrem Frauenkreis hole ich mir einmal im Monat pure Frauenenergie. Das ist eine große Bereicherung. So bleibe ich am Thema dran und das tut mir gut.

Ein persönlicher Durchbruch

Eine Freundin gab mir den Tipp, einen Workshop zu besuchen. (Achtung unbezahlte Werbung) Stefan Meinel testet die Therapieform Therapeutic Touch in Hamburg. Er ist Däne und meint, wir wären dafür viel offener als seine Landsleute. Das bringt meine Vorurteile über uns „ zugeknöpfte“ Deutsche und die „offenen“ Skandinavier schön durcheinander.

Am Ende des Workshops fragten wir unsere Körper, was sie uns zu sagen hätten. Ich stellte meinem die Frage was mir noch fehlte. Ich bekam folgende überraschende Antwort:

Das, was ich schon so lange suchte war: Meine weibliche Verletzlichkeit

Diese Verletzlichkeit ist eng mit meinem Frauenkörper verbunden: Mein Frauenkörper ist nachgiebig, empfangend und nährend. Diese Seite bewusst wahrzunehmen und zu leben konnte ich bisher nicht. Ich entdecke meine weiche Seite jetzt neu. Ich baue mit ihrer Hilfe die Reste meines alten Schutzpanzers ab.

doll-Alexas_Fotos Puppe weint

Meine Verletzlichkeit macht mich stark

Durch die Wieder-Entdeckung meiner schwachen Seite fühle ich mich sicherer. Ich fürchte mich nicht mehr so vor Verletzungen: Vor meinen Schmerzen oder den von Anderen. Vorher meinte ich, mich ständig schützen zu müssen. Jetzt nicht mehr. Ich kann jetzt besser den Schmerz und die Schwäche zulassen, die einfach zum Leben dazugehören.

Meine Verletzlichkeit zu akzeptieren macht mich stärker. Das habe ich sofort gespürt. Ich laufe seither gerader durchs Leben. Ich habe gehört und gelesen, dass das Zulassen von Schwäche stärker macht. Das das wirklich so ist, habe ich erst jetzt begriffen.

Mir meine Schwäche einzugestehen war ein entscheidender Schritt um weiter in meine Kraft zu kommen. Ich habe seitdem große Fortschritte in meiner persönlichen Entwicklung machen dürfen. Es ist immer noch ein ungewohntes Gefühl, mir meiner Verletzlichkeit bewusst zu sein und mich von ihr tragen zu lassen.

Der Weg in meine Kraft ist noch lange nicht zu Ende. Ich bin gespannt, welche Geschenke ich auf meinem Weg noch auspacken darf.

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft

Für jeden sieht der Weg in seine Kraft anders aus. Was mir noch fehlt, hast Du bereits und umgekehrt. Lasst uns gemeinsam die Welt aus den Angeln heben.

Ich wünsche Dir viele persönliche Sternstunden, die Dir helfen weiter in Deine Kraft zu kommen. Wir brauchen in diesen Zeiten großer Veränderungen viele starke Menschen. Ich hoffe, ich konnte Dich auf Deiner eigenen Reise dahin ein wenig inspirieren.

Ich unterstütze Dich gerne mit einem halbstündigen Kennenlern-Gespräch dabei, den nächsten Entwicklungsschritt zu tun.

Bilder: Pixabay

© Inge Schumacher

Einblicke in meine Energiearbeit

Ich lebe meine Berufung. Ich mache das, was ich am besten kann: Menschen auf ihrem individuellem Weg unterstützen. Das ist ein großes Geschenk. Mit meinen hochsensiblen Fähigkeiten, die ich kontinuierlich schule, habe ich im Laufe der Zeit meine ganz persönliche Art des Heilens entwickelt.

Mit der Energiearbeit habe ich 2007 begonnen. Den Heilpraktiker habe ich 2011 gemacht, um eine solide schulmedizinische Basis zu haben und meine Klienten qualifiziert zum Arzt schicken zu können.

Ich biete Hilfe zur Selbsthilfe an

Klienten kommen dann zu mir, wenn sie alleine nicht weiterkommen. Es geht dabei um körperliche Symptome, seelische Schwierigkeiten oder ungelöste Fragen. Wir arbeiten gemeinsam an ihrem Anliegen. Ich nutze dazu mein hochsensibles Einfühlungsvermögen und meine langjährige Erfahrung.

Meine Energiearbeit: Ich bin Expertin für Unsichtbares

Energie ist spürbar: Wir fühlen zum Beispiel, wenn wir von jemandem angeschaut werden. Manche nennen das Intuition oder Bauchgefühl. Diese Fähigkeit haben wir alle. Wir beziehen die so  gewonnen Informationen natürlicherweise in unser Leben ein.

Es gibt keine Geheimnisse

Energie ist immer um uns herum und wir können theoretisch an alle Informationen herankommen. Es gibt aber so viele Informationen, dass wir damit nichts anfangen können. Wie im Internet brauchen wir eine gute Suchmaschine um die richtigen Antworten zu finden.

Keine Angst!

Manche Klienten haben die Befürchtung, ich bräuchte sie nur anzusehen und schon wüsste ich alles über sie! Ich kann alle beruhigen. Dem ist nicht so.

Ich suche ausschließlich nach Informationen, die mit dem konkreten Anliegen meiner Klienten zu tun haben. Das ist viel Arbeit. Mein Klient erklärt mir das Problem und wir nähern uns dem Thema. Ich nutze dazu den Istzustand seines Energiekörpers, den ich mit Hilfe des Tensors abfrage. So erhalte ich Anhaltspunkte und taste mich mit deren Hilfe weiter vor.

Tensor

Arbeit mit dem Tensor

Der Tensor unterstützt mich dabei Informationen, die ich jenseits meiner 5 Sinne empfange sichtbar und nachvollziehbar zu machen.

Ein großer Vorteil dieser Arbeitsweise ist, dass ich so einen anderen Zugang zum Problem oder der Blockade bekomme und frei von automatischen Wertungen und Altbekanntem arbeiten kann. Das ermöglicht meinen Klienten einen frischen Blick auf ihre Situation.

Beispiel:

Eine Mutter war mit ihrer ältesten Tochter bei mir. Vor ihrer Geburt hatte die Mutter viele Fehlgeburten. Sie hat sich dieses Kind so sehr gewünscht und es in ihrem Körper mit aller Macht festgehalten.

Es war sehr hilfreich für beide sich darüber klar zu werden: Die Tochter fühlte sich geehrt ein absolutes Wunschkind zu sein und die Mutter konnte viel besser verstehen warum ihr das Loslassen der 11-jährigen so schwer fällt.

Arbeit mit Berührung

Mit einigen Klienten arbeite ich am Körper. Das entscheiden wir gemeinsam im Erstgespräch oder im Lauf der Behandlung. Dafür nutze ich eine Behandlungsliege, die ich auch zu Hausbesuchen mitnehme. Auch hier arbeiten wir gemeinsam: An Blockaden in den Energiebahnen und Organen.

LiegePraxis

Was meine Energiearbeit mit Persönlichkeitsentwicklung zu tun hat

1. Meine persönliche Entwicklung

Je mehr ich mich kennen und akzeptieren lerne umso feinfühliger werde ich und umso besser wird meine Energiearbeit. Das motiviert mich dranzubleiben und ist ein Grund warum ich Blogartikel über Persönlichkeitsentwicklung schreibe.

2. Die persönliche Entwicklung meiner Klienten

Ich unterstütze meine Klienten dabei Veränderungen anzugehen und durchzuhalten. Ich finde es schade, wenn sie mit dem gleichen Problem immer wieder zu mir kommen auch wenn das gut für den Umsatz wäre. Ich zeige ihnen lieber Wege, wie sie sich selbst helfen können. Ich biete das ohne Erwartung oder erhobenem Zeigefinger an. Was jeder Einzelne umsetzt bleibt ihm überlassen.

Das Unsichtbare sichtbar machen

Wenn Du mit mir arbeitest, kann es sein, dass Du eine Karteikarte von mir mitbekommst. Wir haben dann ein Wort oder ein Bild gemeinsam entwickelt, dass Dich auf Deinem weiteren Weg begleiten darf. Da ich nicht zeichnen kann gibt das oft einen Grund zum Schmunzeln.

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Karteikarte von meiner Tochter

Meine Energiearbeit ist individuell

Gesundheit ist sehr individuell und deswegen ist jede Behandlung anders. Je mehr Erfahrung ich bekomme desto weniger kann ich mit unserem Schubladendenken anfangen.

Beispiel: Ich unterstützte einen Klienten mit Krebserkrankung

Er hat nach der Ersterkrankung Metastasen entwickelt und sich gegen eine weitere Chemotherapie und Bestrahlung entschieden. Als er mich um Hilfe bat, habe ich ausführlich mit ihm besprochen, wie diese Unterstützung aussehen kann. Er war sehr klar in dem was er brauchte und erwartete keine Wunder. Das war eine gute Basis für eine fruchtbare Zusammenarbeit.

Ich war ein Teil eines Unterstützungssystems, das er sich nach seinen Bedürfnissen aufbaute. Dazu gehörte der Arzt seines Vertrauens, Physiotherapeuten sowie Hilfe im Alltag.

Mit wem ich nicht zusammenarbeite

Ich habe Klienten mit einer Krebserkrankung abgelehnt, die auf eine schulmedizinische Behandlung verzichten wollten. Ich schaue mir bei meiner Entscheidung genau an, welche Glaubenssätze mein potentieller Klient hat.

Wenn ich meine, ein Klient mit einer schweren chronischen Krankheit handelt gegen diese Glaubenssätze, lehne ich eine Zusammenarbeit ab. Die Gefahr, dass er ernste Probleme erschafft ist zu groß. Mit meinem Gewissen kann ich eine Zusammenarbeit nicht vereinbaren.

Wir sind leider Meister darin uns etwas vorzumachen. Bei ernsten Krankheiten kann das lebensbedrohliche Konsequenzen haben.

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Wer heilt hat Recht

Ich glaube an die Schulmedizin und nutze sie. Wir haben heute tolle Möglichkeiten und können uns Hilfe aus den unterschiedlichsten Richtungen holen. Das sollten wir auch nutzen. Es kommt nur darauf an, dass unsere Wahl gut zu uns passt. Ist dieser Erkenntnisprozess schwierig, können wir uns Hilfe holen und Verschiedenes ausprobieren.

Reinigung von Häusern und Grundstücken

Viele von uns reagieren empfindlich auf die Energien in ihrer Umgebung. Sie schlafen dann schlecht oder fühlen sich nicht wohl. Hier kann das energetische Reinigen von Wohnung, Haus und Grundstück helfen. Ich spüre die störenden Energien auf, entstöre und harmonisiere sie.

Diese Energien sind schwer objektivierbar. Daher ist das subjektive Empfinden der Bewohner entscheidend.

Beispiel: Historische Energien

Ich lebe im Norden Hamburgs und habe immer wieder negative historische Energien aus dem 30-jährigen Krieg (1618-1648) gefunden. Viel Leid geschah in dieser Zeit als ganze Landstriche von umherziehenden Soldaten heimgesucht wurden. Dreissigjähriger Krieg in Norddeutschland

Meine Vorgehensweise

Bei der Reinigung von Häusern arbeite ich vor Ort. Ich nehme zuerst den Istzustand auf

  • Wie schlafen die Bewohner?
  • Wie ist ihr Gesundheitszustand?
  • Gibt es akute Verschlechterungen?
  • Gibt es Besonderheiten in der Umgebung?

Dann identifiziere ich die verschiedenen Störfelder und entstöre die Energien.

Meine Erfahrungen

Ich war schon an vielen Bauplätzen, in alten und neuen Häusern und Wohnungen. Es ist immer wieder spannend weil jeder Ort anders ist und ich nie weiß was mich erwartet. Bisher konnte ich immer helfen.

Das liegt sicher auch daran, dass die Menschen, die mich engagieren bereits durch einen langen Prozess gegangen sind. Einige haben einfach das unbestimmte Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt. 

Trau Deiner Wahrnehmung und Deinem Bauchgefühl!

Wenn Du wiederholt den Eindruck hast, dass etwas nicht in Ordnung ist, dann ist das auch so.

Meine Energiearbeit hat nichts mit Wundern oder Magie zu tun

Wer mich persönlich kennt oder meine Blogartikel liest weiß, wie wichtig mir Pragmatismus ist. Ich sorge immer wieder für meine eigene Bodenhaftung. Mein Alltag mit seinen vielen profanen Aufgaben wie Waschen, Putzen und Kochen erdet mich. Meine Familie und mein Humor bilden eine solide Basis für meine Energiearbeit.

Begegnung auf Augenhöhe

Wir sind alle auf verschiedenen Gebieten Experten. Auch ich habe meine Baustellen, an denen ich arbeite, genau wie jeder andere auch. Auch ich hole mir Hilfe, wenn ich nicht weiterkomme.

Es ist sehr befriedigend und macht mir sehr viel Spaß, Menschen auf ihren einzigartigen Wegen zu unterstützen. Ich freue mich über jeden Fortschritt und jede neue Erkenntnis meiner Klienten.

Du bist bei mir richtig, wenn Du das suchst:

  • Unterstützung um aus einem Stillstand herauszukommen
  • Neue Informationen und einen detaillierten Blick hinter die Kulissen
  • Wertschätzende Zusammenarbeit
  • Rückenwind und Inspiration

Wenn Du folgendes mitbringst kannst Du viel mitnehmen:

  • Bereitschaft für Veränderung
  • Offenheit für Neues
  • Verantwortung für Dich
  • Humor: Ist nicht zwingend erforderlich aber hilfreich

Wenn Dich dieser Artikel angesprochen hat und Du meinst, ich könnte Dir vielleicht helfen, sprich mich gerne unverbindlich an.

Ich arbeite nicht nur im Hamburger Raum sondern Dank moderner Technik auch international per Videokonferenz.

Ich freue mich auf Dich!

Link: Mein Blogartikel im Nova-Lebensraum zu hochsensibler Gesundheit

Bilder: Privat

© Inge Schumacher